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Alle Meldungen
tick 5.20 Die New Humans haben den neuen Planeten New World gegründet.
tick 6.17 Die Asgard haben den neuen Planeten Folkwang gegründet.
tick 7.1 Die Oypii haben den neuen Planeten Dali gegründet.
tick 7.16 Die Calamari haben den neuen Planeten Krikasch gegründet.
tick 10.0 Die Bolschewisten haben den neuen Planeten Gulag gegründet.
tick 10.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Amnestie für Kolonisten abgelehnt.
tick 10.3 Die Calamari haben mit den Bolschewisten ein Bündnis geschlossen.
tick 12.7 Die Schlumpfhausen haben den neuen Planeten Schlumpfwald gegründet.
tick 14.15 Die Trojaner haben den neuen Planeten Antares gegründet.
tick 14.17 Die New Humans haben mit den Oypii ein Bündnis geschlossen.
tick 18.15 Die Asgard haben den neuen Planeten Glitnir gegründet.
tick 18.21 Die Schlumpfhausen haben mit den Asgard ein Bündnis geschlossen.
tick 19.18 Die Oypii haben den neuen Planeten Escher gegründet.
tick 20.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Umweltschutzverordnung abgelehnt.
tick 23.17 Die Oypii haben den Spartaner den Krieg erklärt.
tick 23.20 Die Bolschewisten haben den neuen Planeten Novosibirsk gegründet.
tick 24.14 Die Calamari haben den neuen Planeten Selamain gegründet.
tick 24.22 Das Bündnis zwischen den Calamari und den Bolschewisten wurde beendet.
tick 25.0 Die Calamari haben mit den Bolschewisten ein Bündnis geschlossen.
tick 25.17 Die Oypii haben die Spartaner bei Sparta angegriffen und den Planeten erobert.
tick 25.17 Die Spartaner wurden von den Oypii ausgerottet.
tick 26.0 Das Bündnis zwischen den Oypii und den New Humans wurde beendet.
tick 26.2 Die New Humans haben den Oypii den Krieg erklärt.
tick 26.22 Die New Humans haben die Oypii bei Escher angegriffen und den Planeten erobert.
tick 26.22 Die New Humans haben die Oypii bei Dali angegriffen und den Planeten erobert.
tick 27.3 Die Oypii haben die New Humans bei Dali angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 29.2 Die Calamari haben den Oypii den Krieg erklärt.
tick 29.17 Die Trojaner haben den neuen Planeten Beta Ceti gegründet.
tick 29.22 Die Calamari haben die Oypii bei Sparta angegriffen und den Planeten erobert.
tick 30.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Freihandelszonen abgelehnt.
tick 30.13 Die Schlumpfhausen haben den neuen Planeten Schlumpfhaus gegründet.
tick 33.3 Die New Humans haben die Oypii bei Cezanne angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 34.11 Die Asgard haben den neuen Planeten Walaskialf gegründet.
tick 36.10 Der Krieg zwischen den Oypii und den Calamari wurde beendet.
tick 36.12 Die Asgard haben den Trojaner den Krieg erklärt.
tick 37.11 Die Bolschewisten haben den neuen Planeten Krasnokamensk gegründet.
tick 37.17 Die Asgard haben die Trojaner bei Antares angegriffen und den Planeten erobert.
tick 38.11 Die Schlumpfhausen haben den Trojaner den Krieg erklärt.
tick 39.5 Die Calamari haben den neuen Planeten Ekranassos gegründet.
tick 40.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Expeditionsförderungsfonds abgelehnt.
tick 41.15 Die Schlumpfhausen haben die Trojaner bei Beta Ceti angegriffen und den Planeten erobert.
tick 42.1 Die Oypii haben den neuen Planeten DaVinci gegründet.
tick 42.10 Die Schlumpfhausen haben den neuen Planeten Schlumpfbach gegründet.
tick 45.14 Die Bolschewisten haben den Schlumpfhausen den Krieg erklärt.
tick 45.21 Die Asgard haben die Trojaner bei Rubicon angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 46.10 Die Bolschewisten haben die Schlumpfhausen bei Schlumpfbach angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.18 Die New Humans haben die Oypii bei Cezanne angegriffen und den Planeten erobert.
tick 47.23 Die Calamari haben den Schlumpfhausen den Krieg erklärt.
tick 48.3 Die Asgard haben den Bolschewisten den Krieg erklärt.
tick 48.23 Die New Humans haben die Oypii bei DaVinci angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 48.23 Die Asgard haben die Bolschewisten bei Gulag angegriffen und den Planeten erobert.
tick 49.7 Die Bolschewisten haben die Asgard bei Gulag angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 49.16 Der Krieg zwischen den Bolschewisten und den Schlumpfhausen wurde beendet.
tick 50.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Staatliche Forschungskontrolle abgelehnt.
tick 50.16 Die Calamari haben die Schlumpfhausen bei Schlumpfhaus angegriffen und den Planeten erobert.
tick 51.3 Die Schlumpfhausen haben die Calamari bei Gangweid angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 51.10 Die Calamari haben die Schlumpfhausen bei Schlumpfdorf angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 51.14 Die Trojaner haben die Asgard bei Walaskialf angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 51.21 Die Calamari haben die Schlumpfhausen bei Schlumpfwald angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 52.13 Die Oypii haben den Calamari den Krieg erklärt.
tick 52.13 Die Oypii haben den Schlumpfhausen den Krieg erklärt.
tick 52.13 Die Oypii haben den Asgard den Krieg erklärt.
tick 52.13 Die Oypii haben den Bolschewisten den Krieg erklärt.
tick 52.13 Die Oypii haben den Trojaner den Krieg erklärt.
tick 52.13 Der Krieg zwischen den Schlumpfhausen und den Calamari wurde beendet.
tick 53.3 Die New Humans haben die Oypii bei DaVinci angegriffen und den Planeten erobert.
tick 53.7 Die Asgard haben die Trojaner bei Rubicon angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 58.1 Die Calamari haben den Schlumpfhausen den Krieg erklärt.
tick 58.17 Die New Humans haben den Asgard den Krieg erklärt.
tick 58.22 Die Bolschewisten haben die Asgard bei Gulag angegriffen und den Planeten erobert.
tick 59.22 Die New Humans haben die Asgard bei Folkwang angegriffen und den Planeten erobert.
tick 60.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Entwicklungshilfeumlage beschlossen.
tick 60.18 Die Calamari haben die Schlumpfhausen bei Beta Ceti angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 61.8 Die Calamari haben die Schlumpfhausen bei Schlumpfwald angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 63.8 Die Schlumpfhausen haben die Calamari bei Ekranassos angegriffen und den Planeten erobert.
tick 63.23 Die New Humans haben die Asgard bei Glitnir angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 64.0 Die New Humans haben die Asgard bei Glitnir angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 64.18 Die Calamari haben die Schlumpfhausen bei Schlumpfdorf angegriffen und den Planeten erobert.
tick 65.0 Die Bolschewisten haben den Schlumpfhausen den Krieg erklärt.
tick 65.9 Die Schlumpfhausen haben die Calamari bei Sparta angegriffen und den Planeten erobert.
tick 65.17 Die Schlumpfhausen haben die Calamari bei Schlumpfhaus angegriffen und den Planeten erobert.
tick 65.20 Die Bolschewisten haben die Schlumpfhausen bei Schlumpfbach angegriffen und den Planeten erobert.
tick 66.12 Die New Humans haben die Asgard bei Glitnir angegriffen und den Planeten erobert.
tick 68.19 Der Krieg zwischen den Trojaner und den Schlumpfhausen wurde beendet.
tick 70.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Raketenopferentschädigungsfonds beschlossen.
tick 70.3 Die Trojaner haben den neuen Planeten Omicron gegründet.
tick 70.13 Der Krieg zwischen den Bolschewisten und den Asgard wurde beendet.
tick 70.18 Der Krieg zwischen den Trojaner und den Asgard wurde beendet.
tick 70.20 Die Schlumpfhausen haben die Calamari bei Selamain angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 71.14 Die Bolschewisten haben die Schlumpfhausen bei Beta Ceti angegriffen und den Planeten erobert.
tick 72.21 Die Asgard haben die New Humans bei Folkwang angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 73.19 Das Bündnis zwischen den Calamari und den Bolschewisten wurde beendet.
tick 74.10 Die Schlumpfhausen haben die Calamari bei Schlumpfdorf angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 74.11 Die Schlumpfhausen haben sich zum Kollektiv weiterentwickelt.
tick 74.20 Die Bolschewisten haben den Calamari den Krieg erklärt.
tick 75.12 Die New Humans haben die Asgard bei Walaskialf angegriffen und den Planeten erobert.
tick 75.13 Die Trojaner haben mit den New Humans ein Bündnis geschlossen.
tick 75.13 Die Trojaner haben den Asgard den Krieg erklärt.
tick 75.16 Die Bolschewisten haben die Schlumpfhausen bei Sparta angegriffen und den Planeten erobert.
tick 75.16 Die Bolschewisten haben die Calamari bei Selamain angegriffen und den Planeten erobert.
tick 76.7 Der Krieg zwischen den Schlumpfhausen und den Calamari wurde beendet.
tick 76.23 Die Trojaner haben die Asgard bei Antares angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 78.18 Die Bolschewisten haben die Calamari bei Krikasch angegriffen und den Planeten erobert.
tick 79.8 Die New Humans haben die Asgard bei Antares angegriffen und den Planeten erobert.
tick 79.14 Die Bolschewisten haben die Schlumpfhausen bei Ekranassos angegriffen und den Planeten erobert.
tick 79.17 Die Bolschewisten haben den New Humans den Krieg erklärt.
tick 80.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Erweiterte Reisefreiheit abgelehnt.
tick 80.13 Die Bolschewisten haben die New Humans bei Walaskialf angegriffen und den Planeten erobert.
tick 80.18 Die New Humans haben den Planeten Antares an die Trojaner übergeben.
tick 81.14 Die Bolschewisten haben die New Humans bei Cezanne angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 81.17 Die Asgard haben die Trojaner bei Omicron angegriffen und den Planeten erobert.
tick 82.15 Die Bolschewisten haben sich zum Kollektiv weiterentwickelt.
tick 82.23 Die Asgard haben die Trojaner bei Antares angegriffen und den Planeten erobert.
tick 83.20 Die New Humans haben sich zum Imperium weiterentwickelt.
tick 83.20 Der Krieg zwischen den New Humans und den Asgard wurde beendet.
tick 83.21 Der Krieg zwischen den Calamari und den Bolschewisten wurde beendet.
tick 84.0 Die Trojaner haben die Asgard bei Antares angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 84.7 Die Bolschewisten haben die New Humans bei DaVinci angegriffen und den Planeten erobert.
tick 84.7 Der Krieg zwischen den Schlumpfhausen und den Bolschewisten wurde beendet.
tick 84.20 Die New Humans haben die Bolschewisten bei Ekranassos angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 84.23 Die New Humans haben die Bolschewisten bei Sparta angegriffen und den Planeten erobert.
tick 85.12 Die New Humans haben die Bolschewisten bei DaVinci angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 85.23 Die New Humans haben die Bolschewisten bei DaVinci angegriffen und den Planeten erobert.
tick 86.3 Die Asgard haben die Trojaner bei Rubicon angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 86.9 Ein Raketeneinschlag auf Gladsheim forderte 570k Opfer.
tick 86.12 Die Bolschewisten haben die New Humans bei DaVinci angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 87.3 Die New Humans haben die Bolschewisten bei Selamain angegriffen und den Planeten erobert.
tick 87.3 Die Bolschewisten haben die New Humans bei Homeworld angegriffen und den Planeten erobert.
tick 88.10 Die Bolschewisten haben die New Humans bei Sparta angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 90.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Kreuzerkomponentenstandardisierung abgelehnt.
tick 90.8 Die Bolschewisten haben die New Humans bei Selamain angegriffen und den Planeten erobert.
tick 90.8 Die Bolschewisten haben die New Humans bei Sparta angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 90.14 Ein Raketeneinschlag auf Gladsheim forderte 378k Opfer.
tick 91.12 Die Bolschewisten haben die New Humans bei Dali angegriffen und den Planeten erobert.
tick 91.13 Die New Humans haben die Bolschewisten bei Homeworld angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 91.15 Die Runde ist beendet, die Bolschewisten haben gewonnen!
Alle Kommentare
tick 0.14 - Die Wochenschau schreibt:
Die Sterne sind zum greifen nah!

Homeworld. Soeben verkündete unser Leader White Devil das es nach jahrelanger harter Arbeit unseren besten Wissenschaftlern gelungen ist den überlichtschnellen Antrieb zu entwickeln. Nun können wir mit den Aliens da draußen in Kontakt treten, Handel treiben oder sie unterwerfen. Gleichzeitig verkündete er die Schaffung des Ministeriums für extraterrestische Angelegenheiten, und der damit verbundenen Reorganisation unserer Streitkräfte.
tick 0.16 - Der Nachrichtendienst meldet:
Der Bolschewismus rückt aus!

Lubjanka. Unseren besten Ideologen ist es soeben gelungen, ganze neue Möglichkeiten zur Verbreitung des Bolschewismus zu finden: Weit über unseren lieben Planeten hinaus ermöglicht uns ein sogenannter "überlichtschneller Antrieb" unbekannter Herkunft, diese überlegen Form des Daseins zu anderen bisher unerleuchteten Planeten zu tragen. Evtl. auftretende konterrevolutionär eingestellte Wesen werden dank eines sogenannten "Kreuzers" auch kein größeres Problem darstellen, versichterte der zuständige Politkommissar.
tick 0.17 - Die Wochenschau schreibt:
Bolschewiken gesichtet!

Homeworld. Nachdem es uns gelungen ist auf unserer schönen Heimatwelt Systemkritiker, sowie B- und C-Humans durch die arbeit in den Dilithium-Minen auszumerzen mussten wir feststellen das sich dieser Virus offensichtlich auf einer anderen Welt dieser Galaxis verbreitet hat.

Wir werden jedoch alles tun um diese schnellstmöglich zu eliminieren. Die Kreuzerproduktion ist bereits angelaufen.
tick 0.20 - Space Hustler schreibt:
Freude über neue Absatzmärkte !

Rubicon. Zum Erstaunen des Wirtschaftsministeriums auf Rubicon sind wir nicht alleine in der Galaxis. Eine Erweiterung der Produktionspalette im Bereich der Konsumgüter kann den führenden Analysten zufolge die Moral der totalitären und kommunistischen Systeme der Galaxis untergraben.

Optima Pelgri, Sprecherin des Ministeriums für Inneres und Äusseres : "Da viele Güter auf anderen Planten nur der dort herrschenden Obrigkeit vorbehalten sind, haben wir damit begonnen die Waffen aus unseren Raumkreuzern zu bauen und diese mit zusätzlichen Frachträumen zu bestücken....."
tick 2.23 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Unterstützung der Trojanischen Politik

Lubjanka. Freudig nahmen wir die Umrüstung der Trojaner zur Kenntnis, denn es kann immer nur zum Wohle aller sein, den Bestand an Waffen, und somit das Potential zur Aggression zu reduzieren. Auch über den verstärkten Import von Konsumgütern wollen wir nicht klagen, denn die führende Elite freut sich stets über den neusten techischen Schnick-Schnack, und ist gleichzeitig sicher, einen Demoralisierung der Massen zu verhindern, indem die Arbneitszeit pro Tack auf 20 Ticks erhöht wird. Man empfehle den Trojanern sogar, zusätzlich noch Handelsgüter zu produzieren, um die bolschewistische Nachfrage noch besser und kostengünstiger decken zu können.
tick 6.11 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Technologiedemonstration

Lubjanka. Die New Humans haben der Welt eindrucksvoll ihren neuen "überlichtschnellen Raumschiffantrieb" demonstriert, und einen neuen Ödlandplaneten in einem benachbarten Sektor kolonisiert. Für attraktivere, weiter weg liegende Ziele scheint die Technologie hingegen noch nicht ausgereift. Als die enttäuschten Kolonisten den Planeten wieder umgehend verlassen wollten, gab der Antrieb ihres Schiffes jedoch schon den Geist auf, und sie sitzen wohl bis ans Ende ihres Lebens auf dieser "schönen neuen Welt" fest. Alles in allem also das von White Devil gewohnte technische Equipment.
tick 6.19 - Die Wochenschau meldet:
Lächerliche Trotzreaktion der Bolschewisten

Homeworld. Während wir New Humans, mit weitem Abstand, als erste Nation eine Kolonie auf einem, für unsere Bedürfnisse optimalen, Planeten gegründet haben, kommen von den Bolschewisten nur die üblichen Anfeindungen auf unterstem Niveau.
Wir können nur über den Artikel der Bolschewisten lachen, so etwas von einer Nation, die nicht einmal im Stande ist ihre Heimatwelt zu verlassen ist schon drollig. Im Nationenrat (wo übrigens alle Abgesandten, bis auf die der Bolschewisten, eingetroffen sind) wird derzeit gemunkelt wie Genosse Abdullow zum Veranstaltungsort kommt, denn seine Nation hat nicht einmal die Fähigkeit ihren eigenen, unterentwickelten, Planeten zu verlassen. Wahrscheinlich muss er erst ein Raumtaxi entführen (zum bezahlen fehlen ja die Mittel)...

Vorschläge unseres Kriegsministeriums die Bolschewisten einfach auszurotten stoßen allerdings momentan auf Ablehnung bei White Devil, da deren Wirtschaft und Gesellschaft so unterentwickelt sind, das sie nicht einmal als Sklaven dienen könnten.
tick 7.17 - Weisheit und Wissen heute schreibt:
Freuet Euch!

Gangweid. Das ZK der Calamari auf Gangweid gab die Kolonisierung des Planeten Krikasch bekannt. Einzelheiten werden in Kürze folgen. Wir freuen uns einfach und bitten die Verwaltung von Lubjanka sich nicht weiter in unsere Angelegenheit einzumischen und ihre Kompetenzen nicht zu überschreiten. Es lebe die echte Revolution!
tick 8.21 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Kompetent in allen Angelegenheiten

Lubjanka. Die Verwaltung von Lubjanka teilt mit, dass sie ihre Kompetenzen ja gar nicht überschreiten könne, da sie in so ziemlich allen Angelegenheiten kompetent sei. Die Kolonisierung der fehlgeleiteten Revolutionäre Richtung unserer Nation wird weiterhin als aggressiver Akt angesehen und es wird darum gebeten, dies in Zukunft zu unterlassen, da es sonst zu Enteignungen im Interesse unserer Volkswirtschaft kommen könnte. Dies kann OBW Simon DePerte hiermit gerne auch nochmal schriftlich in der Zeitung haben, wenn ihm die persönliche Mitteilung offensichtlich nicht genügt habe.
tick 10.16 - Der Nachrichtendienst meldet:
Verschwörung

Lubjanka. Rechtzeitig zur ersten Abstimmung des Nationenrates kam der Abgesandte der Bolschewisten mit einem original-bolschewistischen Schiff (welches wiederum von einem weniger original-bolschewistischen überlichtschnellen Antrieb angetrieben wurde) zur Sitzung, um unseren genialen Plan auszuführen: Während zeitgleich zur Abstimmung unsere Expedition den Planeten Gulag kolonisierte, sollte das Gesetz zur Amnestiegewährung für Kolonisten durchgewunken werden, um so allen weiteren Kolonisierungen nach unserer erschwerte Startbedingungen zu bescheren. Unverständlicherweise standen wir mit dieser Ansicht allein im Universum da. Das riecht nach Verschwörung!
Um die drohende Islation abzuwenden, wurde der Annäherungskurs der Calamari nachträglich positiv uminterpretiert, und mit einer Annäherung unsererseits, sowie der Gründung eines "Bündnisses zur Förderung der kommunistischen Teilhabe an den Schätzen des Universums" beschlossen, welches unsere Nachbarn strategisch Schach setzen wird.
tick 14.17 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Vernichtungspläne auf Eis

Lubjanka. Nachdem sich unser Bündnis mit den Calamari nach über vier Tacks als beständig erwiesen hat, wurden die von unserer Admiralität sorgfältig ausgearbeiteten Vernichtungspläne gegen ebendiese zurück in die Schublade gelegt. Griffbereit.
tick 15.17 - Stimme Walhalls schreibt:
Erdbeben auf Gladsheim

Gladsheim. Ein Beben der Stärke 7,9 auf der Richter-Skala erschütterte gegen Tick 15.12 den gesamten rund des Planeten Gladsheim. Der Grund: Ein Lachanfall unseres allmächtigen Göttervaters Odin!

Auslöser war der Bericht unseres Botschafters Hugin, der dem Allmächtigen vom derzeitigen Verhandlungsthema im Nationenrat berichtete. Dinge wie "Warum etwas schützen, dessen Erschaffung mich nur ein müdes Lächeln kostet?" und "Drollig diese Außenweltler!" soll der Himmelskönig gesprochen haben nachdem er sich wieder gefasst hatte.

Die durch das Beben verursachten Schäden an Gut und Leben der Einwohner wurden durch die göttliche Administration selbstverständlich umgehend wieder behoben.
tick 19.0 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Die Umwelt ist nicht reparabel!

Lubjanka. Was denken sich eigentlich die Asgard, auf solch diktatorische Art und Weise die demokratische Abstimmung zum sozilastischen Umweltschutzverordnung zu beeinflussen? Selbstverständlich ist die Umwelt nicht einfach per Fingerschnippen wiederherzustellen. Und das sollten auch alle bedenken, die nebenbei noch von erhöhten Wachstumsraten profitieren möchten. Wir und unsere Verbündeten werden selbstverständlich für die Verordnung stimmen! Und empfehlen auch allen anderen es zu tun.
tick 19.10 - Stimme Walhalls meldet:
Weltwunder!

Gladsheim. Und Odin lächelte und es wart Glitnir!
tick 19.21 - Die Wochenschau berichtet:
Die Umwelt ist nicht rentabel!

Homeworld. Umweltschutz ist nur was für unterentwickelte Kommunisten, fortgeschrittene Völker suchen sich eine neue Welt wenn die alte nicht mehr bewohnbar ist. Wir gehen davon aus das sich alle zivilisierten Nationen richtig entscheiden werden, und so unseren Öko-Kommie im Regen stehen lassen.
tick 21.15 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Die New H AG könnte rentabel werden!

Lubjanka. In einer heute vom Beratungsunternehmen "Sergej & Genossen" veröffentlichten Studie zur Rentabilität der großen multiplanetaren Konzerne fanden sich interessante Ergebnisse: Die bisher im Rankingkeller der Galaxis herumdümpelnde New H AG, ihrerseits nur von der insolventen Spartakus Ltd. unterboten, sei ein vielversprechender Übernahmekandidat. Trotz der grundsätzlich falschen strategischen Ausrichtung und einem inkompetenten und korrupten Management, könne eine dynamische und expandierende Firma durch eine geschickte Integration der New H Standorte in ihre eigenen Strukturen die Performance deutlich steigern. Grundsätzlich seien hierfür aber eine Entlassung des bisherigen Vorstands und eine neue Workforce-Philosophie nötig.

Als aussichtsreicher Kandidat wird unter Finanzexperten die nicht auf dem Kapitalmarkt notierte "Interplanetare Bau- und Kolonisationsgenossenschaft" genannt. Auf einen weißen Ritter indes wird man wohl vergebns warten.
tick 22.13 - Space Hustler meldet:
Schwere Gefechte im Norden von Antares !

Rubicon. Der erst kürzlich von Siedlern der Handelsföderation besetzte Planet Antares besteht aus zwei grossen Kontinenten, von denen der grössere Kontinent im Norden jedoch nicht bewohnbar ist. Daher sind erst jetzt Bergbauexpedtionen dorthin vorgedrungen und sind dort auf eine bisher unbekannte Lebensform gestossen. Seitdem toben schwere Gefechte um die Vorherrschaft des Planten.
Das bisher vom Volk abgelehnte Kreuzerbauprogramm wurde nun im Senat auf Rubicon mit einfacher Mehrheit angenommen.

Gerüchte, das der wahre Grund für die militärische Aufrüstung die mangelhafte Bündnispolitik und die politische Isolation der Handelsföderation seien, wurden dementiert.
Einzelne Stimmen behaupten sogar, der Zwischenfall auf Antares sei von der Regierung inszeniert worden.

tick 26.0 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Übernahmeschlacht entbrannt

Lubjanka. "Nichts ist dynamischer als die freie Wirtschaft", so Sergej von "Sergej & Genossen". Denn die Ereignisse überschlagen sich auf dem Markt. Bahnte sich einst noch eine Übernahme der New H AG durch die Artistes d'Azur AG an, so wendete sich offenbar das Blatt. Eben jene AG scheint sich mit der Übernahme und Sanierung von Spartakus Ltd. übernommen zu haben und ist nun ihrerseits bedroht, einige Geschäftsbereiche an die New H AG zu verlieren. Und vor allem, wie werden die übrigen Global Player reagieren?`Man darf gespannt sein, wie die Börsen das in naher Zukunft aufnehmen werden.
tick 26.22 - Die Wochenschau meldet:
Erste Angriffsgruppen überrennen die Oypii!

Homeworld. Soeben trafen die Speerspitzen unserer Angriffsflotten auf den ersten beiden, wie immer super verteidigten, Oypii-Planeten ein, und überranten sie. Brutalitäten gegen die unterentwickelte Bevölkerung blieben nicht aus, aber die Kollateralschäden halten sich in Grenzen. Wir konnten auf Dali ein geheimes Forschungslabor in unsere Gewalt bringen, die Ergebnisse werden uns helfen die Oypii binnen kürzester Zeit auszurotten.
Sobald die Lage komplett unter Kontrolle ist werden wir unsere Leser ausführlich informieren.
tick 27.23 - Die Wochenschau schreibt:
25 Jahre Abdullow...

Homeworld. ...dies schien White Devil eine gute Gelegenheit um dem Genossen persönlich zu gratulieren, einige Geschenke mitzubringen, und die Beziehungen zu unserem nördlichen, kommunistischen, Nachbarn zu vertiefen. Nach dem kürzlich erfolgten Staatsbesuch auf Schlumpfdorf, wo wir feststellen mussten das die Schlumpfhausen über überraschend fortschrittliche Technologien verfügen, erwarteten wir ähnliches auch bei den Bolschewisten. Bei Tick 26.18 startete White Devils Yacht und zwei schnelle Begleitkreuzer vom Typ III-S Richtung Lubjanka. Wie sich das für eine moderne Diktatur gehört waren unsere Reporter natürlich live dabei.

Während wir uns mit 5,8-facher Überlichtgeschwindigkeit dem Raum der Bolschewisten näherten entdeckten wir zwar viele Handelsschiffe anderer Völker, aber keinerlei Schiffe der Bolschewisten. Erst als wir bereits die Grenze zum Raum der Grünen überschitten hatten sahen wir die ersten Schiffe von Abdullows Flotte. Wir folgten dem, zu unserer Eskorte bereitgestellten, Panzerkreuzer Potemkin, aber offensichtlich verstehen die Bolschewisten unter Geschwindikeit etwas anderes wie wir, denn mehr wie 1/4 Impuls (unserer Skala, sie bezeichnen es als "Äußerste Höchstgeschwindigkeit") fliegen die Bolschewistenschiffe nicht. So brauchten wir für den Endanflug nach Lubjanka fast genau so lange wie für die gesamte restliche Strecke.
Auch auf Lubjanka gingen die Überraschungen weiter, denn anstatt, wie bei Staatsbesuchen dieser Art üblich, verfügt Abdullows Regierungsgebäude über keinerlei Landemöglichkeit. Dafür hatten wir umso mehr Zeit die neuesten technischen Errungenschaften der Bolschewisten auf dem Raumhafen zu bestaunen, unsere mitgereisten Wissenschaftler hatten ihre helle Freude, denn das was die Kommunisten hier als modernste Schiffe haben steht bei uns im Museum (allerdings in deutlich besserem Zustand). Auch verfügen die Bolschewisten über keinerlei Express-Shuttles, sie setzen stattdessen auf primitive landgestützte Gefährte die sie Automobile nennen. Jedoch müssen diese Wagen von Tieren gezogen werden, da wie üblich Treibstoffknappheit herrscht. So lange, und so holprig, sind wir noch nie gereist.
Wenigstens hatten wir Gelegenheit während der Fahrt die Architektur auf Lubjanka zu bewundern, als wir jedoch, wegen Bauarbeiten, ein Stück über eine Nebenstraße fuhren sahen wir das die Gebäude nur auf einer Seite in gutem Zustand sind, auf der anderen Seite sieht man dann den wahren, sehr baufälligen, Zustand.

Der Regierungssitz Abdullows sieht von weitem sehr repräsentativ aus (wie auch auf den Bildern seiner Presse), wenn man näherkommt erkennt man allerdings auch hier das der Zahn der Zeit schon stark an dem Gebäude nagt. Beim Festessen am Abend gab es dann kalte Platte im Kerzenschein, da mal wieder die Gas- und Stromversorgung ausgefallen und auch kein Diesel mehr für den Generator verfügbar war. Glücklicherweise wurde es gegen Mitternacht taghell als der Reaktor des Kreuzers Kursk explodierte, und so die Stadt taghell erleuchtete. Was für uns für Aufregung sorgte scheint für die Bolschewisten ganz normal zu sein, General Iwanov erklärte stolz das es ja schon 23 Ticks her sei seit das letzte Schiff wegen Wartungsmängeln explodierte. Alles in allem wurden sämtliche Ansichten unsererseits über die Leistungsfähigkeit der bolschewistischen Wirtschaft bestätigt.

Richtig Stimmung kam auf als Abdullow die von White Devil als Geschenk überreichten Blastergewehre im Gebäude ausprobierte und dabei den Westflügel seines Regierungssitzes einäscherte. Der Stützpfeiler stand aber auch ungünstig, so mitten im Raum. Unbestätigten Berichten zu Folge freute er sich dann über die enorme Vernichtungskraft und die dadurch gesparten Renovierungskosten...

Glücklicherweise gab es genug Vodka, und so wurde das Treffen ein voller Erfolg, die Bolschewisten bauen für uns das für sie nutzlose Dilithium ab, und erhalten dafür im Gegenzug von uns Lebensmittel geliefert (allerdings mit unseren Frachtschiffen, sonst werden wir in vielen Tacks noch darauf warten). Auch werden wir auf Lubjanka ein Trainigszentrum für unsere Soldaten einrichten, denn solch wunderbar realistische Trainingsbedingungen für den Häuserkampf in zerstörten Gebieten gibts sonst nur im verwüsteten Kampfgebiet.

Gerüchte das der einzigste überlichtschnelle Antrieb der Bolschewisten, welcher in Abdullows Privatshuttle eingebaut ist, der vor langer Zeit bei uns verschundene Prototyp ist wurde nach dem Treffen von White Devil persönlich dementiert.
tick 31.22 - Der Nachrichtendienst meldet:
Kunstbanausen unter sich

Lubjanka. Ein zweifelhaftes Bündnis aus Oberbösewicht Simon de Perte und Unterbösewicht White Devil scheinen beschlossen zu haben, der Kunst im Universum ein Ende bereiten zu wollen. Die von Biologen gemeinhin als harmlos, handzahm und vermehrungsfreudig beschriebenen Oypii werden gnadenlos gejagt und ihres natürlichen Lebensraums beraubt.
Wären die beteiligten Calamari nicht zufällig unsere Verbündeten, die uns nebenbei bemerkt mal für mal im Nationenrat blamieren, müssten wir die anstehende Ausrottung auf's Schärfste verurteilen. So konnten wir nur darum bitten, einige Exemplare lebend zu fangen, um ihnen dann im Lubjankaer Zoo eine neue, friedliche Heimat geben zu können.
tick 32.16 - Die Wochenschau meldet:
Abdullows Druckmaschinen laufen wieder...

Homeworld. ..und publizieren wieder, wie üblich, schlecht bis garnicht recherchierte Artikel.

Fakt ist das unser Angriff auf die Oypii genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgte, da unsere Wissenschaftler berechnet haben, das wenn sie sich weiter so explosionsartig vermehrt hätten, die Ressourcen in unserem Quadranten bald ausgebeutet sein würden. Es gab keineswegs eine, in irgendeiner Weise gearteten, kulturellen Hintergrund.
Es wurden bereits Schiffe in Richtung Cezanne entsandt, um einige besonders typische Exemplare vor der endgültigen Vernichtung aufzugreifen und den Bolschewisten zwecks Ausstellung im Lubjankaer Zoo zu überstellen.

Von der hohen Vermehrungsrate der Oypii inspiriert, rief unser Minister für Familie, Frauen, Umwelt, Rechte, und sonstiges Gedöns, das neue Programm "Poppen fürs Vaterland" ins Leben. Ab sofort wird jedes auf unseren Welten geborene Kind, welches die strengen Kriterien des A-Human-Programms erfüllt, u.a. mit großzügigen finanziellen Zuwendungen gefördert. Wir hoffen so unsere Bevölkerungsbasis erweitern zu können, um auch weiterhin genug leistungsfähiges Humankapital für eine weitere Ausdrehung in der Galaxis zur Verfügung zu haben.

Inzwischen depo..äh..unauffindbare Wissenschaftler behaupteten zwar das die Kriterien für das neue A-Human-Programm auf unhaltbaren pseudowissenschaftlichen Daten basieren würde, dies wurde jedoch aufs schärfste zurückgewiesen.
tick 32.17 - Der Nachrichtendienst schreibt:
White Devil dreht ab

Lubjanka. Die New Humans unter ihrem Oberhaupt White Devil drehen nun vollends ab, denn sie haben beschlossen, sich in der Galaxis weiter auszudrehen. Wir rätseln noch, ob dies für andere Nationen gefährlich werden könnte, wenn sie dabei erstmal richtig aufdrehen, aber panikartige Reaktionen und Forderungen nach einem Präventivschlag halten wir dann doch für überdreht. Man kann es also drehen und wenden wie man will, es hilft wohl nur das klassische "abwarten und beobachten", während sich das Rad der Zeit weiterdreht.
tick 33.20 - Die Wochenschau schreibt:
Brot und Spiele

Homeworld. Um die Stimmung beim Volk zu verbessern hat unser Ministerium für innere Angelegenheiten das Unterhaltungsprogramm "Brot und Spiele" ins Leben gerufen.
Anstatt verurteilte Verbrecher, oder sonstige Personen welche ihr Leben verwirkt haben, (z. B. der Korrektor des letzten Wochenschau-Artikels) zu arrestieren, oder mit teurer Munition zu erschießen, dürfen diese nun in der neu gebauten Arena auf Homeworld gegen die wilden Tiere um ihr Leben kämpfen. Der Direktor des örtlichen Zoos zeigte sich von dieser Idee entzückt, da so die Kosten für Futter drastisch gesenkt werden können.
tick 33.21 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Ergebnisdienst

Lubjanka. Herzlich Willkommen Liebe Leser! Wir berichten live aus der New Sports Arena auf Homeworld, wo in diesen Minuten das wohl langweiligste Duell zu Ende geht, das der intergalaktische Sport in den letzten Tucks je gesehen hat. In der von UBW WD neu erfundenen Sportart, so man sie denn überhaupt so nennen mag, trafen ein paar korrupte Finanzbeamte auf eine Auswahl der wildesten Oypii, die man von Dali importiert hatte.

Der Schiedsrichter schaut schon auf die Uhr, es wird bald abgepfiffen, und bei den Ausfällen steht es immer noch 0:0. Das Publikum pfeift und buht, der Mob tobt. Und das ist auch schon das einzige an Äktschn. Die Oypii lümmeln erschöpft in ihrer Ecke der Arena, müde von ihren ständigen Um- und Untrieben, die Finanzbeamten wiederum dösen wie gewohnt in ihrer Ecke.

Und da geschieht es! WD zeigt mit den Daumen nach unten und schickt sich an möglichst schnell die Arena zu verlassen. Der Mob gerät angesichts der nun bevorstehenden Sprengung der Arena in Panik, dramatische Szenen ereignen sich an den wenigen Ausgängen der Stehblöcke.

Leider müssen wir unsere Übertragung nun abbrechen. Wir wünschen ihnen noch einen unterhaltsamen Abend, und würden uns freuen, sie bei unserer nächsten Übertragung, welche neue Sportart samt dazu passender Arena sich der Diktator auch immer ausgedacht haben werden mag, zu begrüßen,

Die Sportredaktion
tick 34.1 - Die Wochenschau meldet:
Explosionen erschüttern Lubjanka

Homeworld. Wie soeben gemeldet wurde stürzten mehrere Bolschewistenkreuzer und unser Großraumtransporter "Rosine IV" auf ein Wohngebiet im Süden Lubjankas.

Die genaue Unglücksursache ist zur Stunde noch unklar, möglicherweise wurde unser, aufgrund der im Bolschewistensektor grassierenden Piratenüberfälle, mit Kanonen bestückter, Frachter von den dortigen Streitkräften fälschlicherweise als Feind identifiziert und beschossen, was dann das, komplett computergesteuerte, Schiff dazu veranlasste die (für bolschewistische Verhältnisse) sehr durchschlagsstarken Waffen zu aktivieren und das Feuer zu erwidern. Dies würde sich auch mit Augenzeugenberichten decken.

Ein Augenzeuge, der sich zwecks Kulturaustausch auf Lubjanka befand, berichtet: "Geweckt von mehreren Explosionen rannte ich zum Fenster und dann sah ich auch schon einen in mehrere Teile zerbrochenen Bolschewistenkreuzer herabstürzen. Zuerst dachte ich das wieder ein Schiff wegen mangelnder Ersatzteile von selbst explodiert ist, aber dann erblickte ich einen riesigen Frachter, dessen Steuerbord-Antriebssysteme von einem anderen Kreuzer gerammt wurden, woraufhin die abgesprengte Antriebssektion und der brennende Kreuzer ebenfalls auf den Planeten fielen.
Ich rannte zur Aussichtsplattform meiner Unterkunft, und sah dann dort wie der Frachter, aufgrund nicht mehr ausreichendem Antriebs und bedingt durch die starke Schwerkraft des Planeten, in dicht besiedeltem Gebiet niederging. Plötzlich sah ich einen, offensichtlich beschädigten, Bolschewistenkreuzer auf die Absturzstelle zufliegen und dort Raketen abfeuern, woraufhin sich eine gewaltige Explosion ereignete, die den Kreuzer, und höchstwahrscheinlich auch die Umgebung, pulverisierte."


Bereits beim Staatsbesuch vor wenigen Tacks äußerten unsere Experten Sicherheitsbedenken bezüglich der bolschewistischen Luftraumüberwachung, und besonders wegen des mangelnden Trainings der Besatzungen, jedoch wurde uns von Abdullow persönlich versichert das alles in Ordnung sei.


Bolschewistische Anfeindungen das unsere komplett automatisierten Frachtschiffe Fehlfunktionen hätten wurden energisch zurückgewiesen, da es seit Indienststellung zu keinerlei Problemen kam. Im Gegenteil funktioniert die Technik der neuen Frachter exzellent, da so menschliches Versagen ausgeschlossen werden kann, und die Nutzlast durch den Verzicht auf Lebenserhaltung, Rettungskapsel und Mannschaftsräume, gesteigert werden konnte.
tick 34.12 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Infame Unterstellungen

Lubjanka. Angesichts der tragischen Ereignisse der letzten Nacht und der, nicht überraschend, prompt veröffentlichten neuhumanistischen Berichterstattung, die doch etwas berechnet wirkt, sah sich der Kommissar für innere Sicherheitsangelegenheiten zu einer Stellungnahme veranlasst:

Unseren bisherigen gründlichen Untersuchungen zufolge betrat letzet Nacht wie geplant ein neuhumanistischer Frachter unseren Luftraum. Beim ersten routinemäßigen Check durch unsere Scanner wurden große Mengen an Sprengstoff an Bord lokalisiert, wobei doch eigentlich nur exotische Früchte in den Frachtpapieren standen. Nach kurzer Konsultation unseres Geheimdienstes wurde ein terroristischer Anschlag durch verdeckt konterrevolutionäre Kräfte, die den Frachter möglicherweise vorher hätten übernommen haben können, für theoretisch denkbar eingestuft, und somit in einer eilends einberufenen Sitzung des kommissarischen Sicherheitsrates der Frachter "Rosine IV" zum Abschuss freigegeben, und liegt nun, ebenso wie seine Vorgänger Rosine I bis III, als Weltraumschrott auf irgendeinem Planeten herum. Durch unerwartete Erwiderung des Feuers und einer unglücklichen Verkettung von ungünstigen Umständen ist im Rahmen dessen auch einer unserer Kreuzer abgestürzt.

Die Berichte der Wochenschau hingegen konnten leichthin als Täuschung und Manipulation entlarvt werden, da es auf ganz Lubjanka, mit seinen paradiesischen Einheitswohnstätten, keine Unterkunft mit Aussichtsplattformen gibt, von der aus etwas hätte beobachtet werden können. Ebenso wurden selbstverständlich auch noch keine Fernsehbilder gzeigt, da die Freigabe durch das Kommissariat für freie Information noch nicht erfolgt ist.

Wir raten den Neuhumanisten dazu, den positiven Grundstein unserer Beziehungen, dessen Legung beim kürzlich erfolgten Staatsbesuch erfolgte, nicht leichtfertig auf's Spiel zu setzen und die heimischen Journalisten zur Ordnung zu rufen. Aber was schon mit dem einfachen Volk in den Arenen nicht klappt, kann ja auch bei den Journalisten nichts werden. Jedenfalls wurde die für das kommende Wochenende angesetzte Golfpartie mit dem neuhumanistischen Botschafter auf Lubjanka aus Termingründen abgesagt.
tick 34.14 - Die Wochenschau schreibt:
Abdullow hat keine Bälle mehr,

Homeworld. dies ist, so regimenahen Stimmen nach, der wahre Grund für die Absage des großen Golfturniers, und keine angeblichen Terminprobleme. Denn bedauerlicherweise hatte der, von schießwütigen Soldaten, abgeschossene Frachter "Rosine IV" u.a. mehrere Tonnen Golfbälle geladen, welche jedoch beim Absturz vernichtet wurden.

Der Vorschlag von Minister Bablowitsch einfach Kartoffeln statt Golfbällen zu verwenden wurde mit überragender Mehrheit abgelehnt.


----Weitere Meldungen:
- Kulturbeauftragter auf Lubjanka verschwunden, Hintergründe weiterhin unklar -> Seite 3
- Fortschritte bei der künstlichen Herstellung von Dilithium -> Wissenschaftsteil
- Untersuchungskommission unterwegs nach Lubjanka zur Unglücksstelle -> Seite 9
tick 34.22 - Der Nachrichtendienst meldet:
Quel Malheur

Lubjanka. Dem bekanntermaßen kulturell eh eher unbedarften New Humans ist mal wieder ein kleines Malheur unterlaufen. Bei der Übersetzung ihrer diplomatischen Botschaften traten sie in ein tolles Redewendungsfettnäpfchen, indem sie behaupteten Abdullow habe "keine Bälle"! Sie hätten es doch auf Golfbälle konkretisieren sollen, denn nun sind wir fest entschlossen, der Galaxis das Gegenteil zu beweisen, und "Bälle" zu zeigen! Es stehen große Entscheidungen an in der Galaxis...

+++ New Humans-Team beim intergalaktischen Kartoffelweitwurfturnier auf Lubjanka wegen Haltungsfehlern disqualifiziert +++ Neuhumanistische Sportdelegation aufgrund von unaufschiebbaren Wartungsarbeiten im Hotel "Lubjanka Interplanetal" ohne Strom und Wasser +++ Leiche des neuhumanistischen Kulturbeauftragten bei Umgrabungen auf Kartoffelacker nahe Lubjanka gefunden +++
tick 36.14 - Die Wochenschau schreibt:
Termalkraftwerke auch auf Lubjanka?

Homeworld. Anders können wir uns die Äußerungen von Abdullow jedenfalls nicht erklären.
Ein Experte hierzu: "Seltsam, für so umweltfreundlich und fortschrittlich hätten wir die Bolschewisten gar nicht gehalten".


--- Nun noch ein Hinweis in eigener Sache. Um auch weiterhin hochwertigen Content kostenfrei galaxieweit anbieten zu können fügen wir jeder Ausgabe nun Verbraucherinformationen hinzu. Es ist uns gelungen einen seriösen Partner zu finden: unser Verteidigungsministerium. ---


Kein Bock auf Lehre,
keine Lust auf Studium?
Dann komm zu den Streitkräften,
wir bringen dir bei was du wirklich wissen musst!
Weitere Informationen und Anmeldeformulare bei jeder Rekrutierungsstation, auch in deiner Nähe!
tick 36.20 - Le Monde schreibt:
White Devil geschwächt?

Cezanne. Einst unser verbündeter zeigt große Schwächen auf. Schon seid Wochen versucht er unsere Bevölkerung zu verunsichern, indem er ankündigt unsere Nation völlig auszurotten. Jedoch ist dies nichts anderes als heiße Luft. Anscheinend hatte er sich übernommen, als er uns den Dolch feige in den Rücken rammte. Die größe seines Reiches macht ihm Probleme. Jeder einzelne unserer 200 Spione meldet, dass verstärkt Unruhen auf seinen Planeten ausbrechen und seine Produktionen Sabotagen zum Opfer fallen. Die große Nation der New Humans, aufgebaut auf dem Rücken anderer Völker, gestärkt durch Betrügereien, zusammengehalten durch den schweiß einst so stolzer Völker, wird in sich zusammenbrechen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.
tick 37.19 - Die Wochenschau meldet:
Minimales Bedrohungspotential

Homeworld. So lautet die aktuelle Einschätzung unseres Kriegsministeriums über die Oypii. Warum Flotten verschwenden, wir warten einfach bis sie die Kosten für ihre Agenten nicht mehr bezahlen können, Unruhen ausbrechen und nehmen sie dann mit minimalem Aufwand ein. Wir sind sicher das dies bereits in den nächsten Tacks der Fall sein wird.


Und hier noch ein Hinweis unseres Verteidigungsministeriums:

Jung, männlich, trigger-happy?
Dann komm zu White Devils Protection-Squad!
(A-Human Nachweis erforderlich)

Weitere Informationen und Anmeldeformulare bei jeder Rekrutierungsstation, auch in deiner Nähe!
tick 37.20 - Stimme Walhalls schreibt:
Nanu? Keiner da?

Gladsheim. Triumphal war er gewesen, der gestrige Auszug unserer Kriegsflotte. Endlich! Endlich war Krieg! Viele Ticks lang war geplant, unzählige Tacks beratschlagt worden. Nun, nun konnte es endlich los gehen. Voll freudiger Erwartung waren unsere heldenhaften Krieger in ihre Drachenschiffe gestiegen, ihnen allen voran Oberbefehlshaber Thor. Sie waren bereit Geschichte zu schreiben!

Dann, heute, kurz vor Tack 17 war es endlich so weit! Bald würde die Flotte den trojanischen Raum erreichen. Jeder Mann war bis aufs äußerste gespannt, bereit Ruhm für sich und die seinigen zu erlangen. Auf der Brücke seines Flaggschiffes der "Mjölnir" stand Befehlshaber Thor höchst persönlich an der Waffen-Konsole in freudiger Erwartung darauf, den ersten Schuß auf die Trojaner abfeueren zu können. Noch drei... bald würden sie den Hyperraum verlassen ...zwei... das Herz rast ...eins... heute ist ein guter Tag zu sterben ...null... Normalraum! Doch was unsere Recken dann erblickten, darauf waren sie nicht gefasst! Ihnen gegenüber stand... rein niemand!

"Das ist eine Frechheit!" wetterte Thor kurz nach der Landung, "Wir sind doch nicht hunderte von Lichtjahren gereist, um dann niemanden vorzufinden!" Aus den Reihen der Mannschaft hörte man Worte wie: "Das ist ein Skandal!" und "Wir wollen unsere Schlacht!" Selbst die antaranischen Bodentruppen waren geflohen, sodass die Landung mit drei unserer Einweg-Truppentransporter wie reine Materialverschwendung wirkte. Die Stimmung in den Reihen kochte. Odin sei dank bewieß, Oberbefehlshaber Thor einmal mehr sein Gespür für die Wünsche des einfachen Soldaten und gab den Befehl "Plündern und Brandschatzen", in Folge dessen ca 113k Antaraner starben und sie die Moral der Truppe deutlich hob.

Am Nachmittag schließlich gab Außenminister Hugin eine Pressekonferenz, in der er betonte, dass er das unhöfliche Verhalten der Trojaner im Nationenrat zur Rede stellen wird. Man würde in Zukunft nicht mehr dulden, dass soetwas noch einmal geschehe. Wenn die Asgard Krieg führen, dann auch richtig!
tick 38.17 - Weisheit und Wissen heute schreibt:
Erneute Abstimmung sehnlichst erwartet

Gangweid. Das ZK der Calamari-Allianz auf Gangweid erwartet sehnlichst das Ergebnis der neuen Abstimmung im Nationenrat, nachdem die letzte Abstimmung unglücklich verlief.
Man hofft, dass die Gründung neuer Kolonien in Zukunft international unterstützt wird, um den Handel und den Wohlstand aller voran zu treiben.
Außerdem hoffe man auf ein erneutes Erstarken der Oypii, die derzeit keinerlei Kolonien im Einzugsgebiet der Calamari besitzen. Die Vermehrungsfreudigkeit und Bereitschaft der Oypii, anderen Völkern als Sklaven und Dienstmädchen zu dienen, sei legendär.
Außerdem besitze die erstarkende Flotte der vereinigten Calamari-Planetengemeinschaft allmählich ein gravierendes Problem. Es erinnere an die uralte gangweidianische Legende des Seedrachen Beißmich, der so kampflustig war, dass er alle Bewohner des Ozeans auffrass, so dass er nichts mehr zu Fressen hatte und sich schließlich selbst auffressen musste. Die Flotte der Calamari sei wie einst der legendäre Drache.
tick 38.18 - Die Wochenschau berichtet:
Warum Expeditionen?

Homeworld. Wenn man auch seine Nachbarn überfallen kann. Wir empfehlen den Calamari satt unnötig unser Gold für diesen blödsinnigen Fond zu verpulvern doch lieber ihre FLotte auf die Bolschewisten jagen. Die Planmeten sind zwar weder groß, noch ressourcenreich, aber besser als nix.
tick 38.19 - Die Wochenschau meldet:
Wichtiger Hinweis zum Expiditionsförderungsfond

Homeworld. Unsere Regierung hat in einer intergelaktischen Pressemitteilung bekannt gegeben, dass der Fond jede Nation einen Goldbetrag von 1 pro Tick kostet. Gerüchten zufolge soll dies nicht allen Nationen bekannt sein, da die Herren Abgeordneten im Nationenrat lieber Kriegs-Planspiele durchführen, als sich die Satzungen der Gesetze durchzulesen.


Und hier noch ein Hinweis unseres Verteidigungsministeriums:

Was total unnötiges studiert?
Dann keinen Job gefunden?
Macht nichts, wir nehmen auch Interlektuelle!

Weitere Informationen und Anmeldeformulare bei jeder Rekrutierungsstation, auch in deiner Nähe!
tick 39.16 - Le Monde meldet:
Aufruf zum Kampf gegen das Böse

Cezanne. Die letzten Zeitungsmeldungen von White Devil zeigen sein wahres Gesicht. Seine ganze Expandionspolitik steht im Zeichen des Krieges. Keine Expiditionen, keine Erforschung von neuen Welten, sondern nur gewaltsammes Annektieren von Planeten. Hierbei wird viel Blut vergossen. Die Nationen, die zur Zeit noch Frieden mit den New Humans haben, sind das nächste Ziel.

Ein aufopfernder Kampf unserer Agenten hinderte bisher White Devil an der vollendung seiner grausammer Pläne. Durch Aufklärung des New Humanistischen Volkes ist es auf fast allen Planeten von White Devil zu großen Protesten gekommen. Weiter wurden vermehrt Produktionsanalgen von White Devil zerstört. Unser erfolgreiche Geheindienst ist der einzige Grund, warum wir und andere Nationen noch nicht vollständig von den New Humans ausgelöscht wurden.

Alleine können wir diesen Krieg gegen das Böse nicht gewinnen. Darum rufen wir alle Nationen auf, sich zu verbünden und gemeinsam gegen den einzig Bösen zu kämpfen. Wir wollen doch alle, dass unsere Kinder einmal in Frieden und in Freheit leben können.
tick 39.18 - Die Wochenschau berichtet:
Die üblichen Hetzereien der Calamaris

Homeworld. so bezeichnete White Devil die neueste Meldung der Le Monde, des lokalen Käsblättchens der Calamaris.
Wenn sie uns wirklich etwas entgegenzusetzen hätten, hätten sie uns längst den Krieg erklärt.

Natürlich basiert unsere Expansionspolitik auf der Annektierung von fremden Welten, denn warum sollen wir selbst für viel Gold eigene Planeten besiedeln wenn wir auch bereits voll ausgebaute bekommen können, und das kostet nochnichtmal was. Nur Munition. Das dabei viel Blut vergossen wird ist korrekt, allerdings bisher hauptsächlich das der Spezies die den Zieplaneten vor uns besiedelt hatten. Mit diesem Zustand können wir sehr gut leben.

Der "erfolgreiche Geheimdienst" der Calamri besteht in Wirklichkeit aus Flüchtlingen, die wir in unserer fast grenzenlosen Güte kostenfrei in den Dilithium-Minen für uns arbeiten lassen.

Aber warum verbreiten die Calamaris solche Hetzartikel? - Ein Grund könnte die katastrophale Versorgungslage sein, denn uns erreichten in den letzten Tacks große Mengen von Flüchtlingen aus dem kürzlich besetzten Sparta. Auf den - offensichtlich vor langer Zeit ausgemusterten - Frachtern herrschten Aussagen der lokalen Bevölkerung zufolge katastrophale Zustände. Viele der Flüchtlinge berichten von Gewalt und Zerstörung auf ihrer Heimatwelt und von Hunger und Seuchen, die auf den Flüchtlingsschiffen hunderttausende weitere Opfer gefordert hätten.
Bereits vor längerer Zeit erlangten wir durch unseren Geheimdienst Kenntnis, das es auf allen Calamari-Planeten zu großen Versorgungsengpässen kommt, was durch die vielen vermehrungsfreudigen Oypii auf Sparta noch verstärkt wurde. Wahrscheinlich kommen deshalb die Anfeindungen der Calamari auch nur in ihrer Zeitung zum Ausdruck, denn wie man bei uns so schön sagt: "Ohne Mampf kein Kampf".


Und hier noch ein Hinweis unseres Verteidigungsministeriums:

Komm zu den Streitkräften,
sehe fremde Welten,
triff unbekannte Spezies,
und bring sie um!

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tick 39.23 - Der Nachrichtendienst schreibt:
White Devil verplant

Lubjanka. Für enorme Erheiterung vor dem Zubettgehen sorgten die letzten paar Artikel der Wochenschau, die vor Inkompetenz und Fehlinformationen nur so strotzen.

Berühmt ist nicht der fast nicht-existente Geheimdienst der Calamari, sondern der der Oypii, welche wiederum nicht auf Sparta leben, da dort nunmal Spartaner leben. Und auch ist die Annahme des Expeditionsförderungsfonds bereits beschlossene Sache, was bereits alle außer der Wochenschau wissen. Diese wiederum glaubt aber, einen Konflikt zwischen den Calamari und uns Bolschewisten anzetteln zu können, in Unwissenheit der starken ideologischen Verbundenheit dieser beiden Nationen.

Man erwartet bereits freudig, dass sich diese Inkompetenzen und Fehlinformationen endlich auch in vollem Umfang auf das neuhumanistische Militär auswirken, welches ja beim letzten Angriff auf Cezanne schon erfreuliche Tendenzen in diese Richtung gezeigt hat.
tick 40.13 - Die Wochenschau meldet:
Neuer Chefredakteur gesucht

Homeworld. Aus aktuellem Anlass suchen wir einen neuen Chefredakteur. Was aus dem alten wurde lesen sie hier.

Nachdem White Devil heute morgen, noch super gelaunt, den Besuch des tobenden Calamaribotschafters mit dem Worten "was ist denn passiert, sie sehen so aufgeregt aus?" empfing, verschlechterte sich seine Laune schlagartig.
Kurz nach dem Besuch des Botschafters wurde dann der Redakteur des gestrigen Wochenschau Artikels verhaftet und zum Platz vor dem Regierungspalast gebracht, wo er bereits von White Devil, nebst (immernoch tobendem) Calamari-Botschafter erwartet wurde.

Der Schreiberling erklärte das er eben Calamari und Cezanne (Oypii) verwechselt hätte, und er noch einige brisante Informationen von einem Insider erhalten hätte, die sich halt wunderbar in seinem Artikel gemacht hätten.
Nachdem er sich offensichtlich den Konsequenzen seines Fehlers nicht bewusst war, und der Calamari-Botschafter auch nicht darauf erpicht war Details zu verbreiten, wurde er gefesselt, und dem inzwischen wieder zur Normalfarbe zurückgekehrten Calamaribotschafter mitgegeben (inkl. zehn mit Lebensmitteln beladenen Frachtern).

Außer "das war teuer" war von dem, sichtlich schlecht gelaunten, White Devil keine Stellungnahme zu dem Vorfall zu bekommen. Gerüchteweise bereiten sich momentan Spezialkräfte darauf vor das Verlagsgebäude auf Cezanne zu sprengen, aber dies wurde von offizieller Seite wenig überzeugend dementiert.


Und hier noch ein Hinweis unseres Verteidigungsministeriums:

Immer nur Passagiere durchs All zu schippern ödet dich an?
Du brauchst mehr Action?
Dann komm zur Raumflotte!

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tick 40.17 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Njet, njet, njet und njet!

Lubjanka. Immer wieder dasselbe Possenspiele findet alle 10 Tacks in einem Irrenhau namens Nationenrat statt. Vertreter aller Nationen treffen sich und beraten über konstruktive Vorschläge, nur damit dann eine Mehrheit von ewigen Zauderern und phantasielosen, ängstlichen Konservativen alles ablehnt. Warum tun wir uns diesen kostspieligen Zirkus überhaupt an? Wir Bolschewisten würden jetzt ja gerne einen Antrag zur Auflösung und Sprengung dieser sinnfreien Institution einbringen, wenn nicht vorab schon klar wäre, dass auch dieser niemals angenommen werden würde...
tick 40.18 - Die Wochenschau berichtet:
Abdullow - schlecht informiert wie üblich

Homeworld. Noch vor wenigen Ticks mussten wir uns die Anwürfe des Bolschewistenblättchens anhören, Zitat: "Und auch ist die Annahme des Expeditionsförderungsfonds bereits beschlossene Sache, was bereits alle außer der Wochenschau wissen."
Nun, nachdem der Nationenrat sich wiedermal klar gegen die unnötigen Ideen eines Abdullow durchgesetzt hat, hat sich wieder einmal gezeigt, das die Wochenschau eben doch die sicherste Quelle für Informationen ist, und nicht das bestenfalls zweitklassige Blättchen dieses drittklassigen Genossen.



---- Weitere Meldungen:
- Einführung der Wehrpflicht beschlossen -> Seite 2
- Die schönsten Ausraster Abdullows -> Kulturecke
- Neue Kreuzer in Dienst gestellt -> Wirtschaftsteil


Und hier noch ein Hinweis unseres Verteidigungsministeriums:

Zu schlaff für den rauhen Berufsalltag?
Dann komm zu den Streitkräften,
denn wir machen einen Mann aus dir!

Weitere Informationen und Anmeldeformulare bei jeder Rekrutierungsstation, auch in deiner Nähe!
tick 42.11 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Newsflash

Lubjanka. +++ Oypii-Siedler liefern sich spannendes Vermehrungswettrennen mit den Oypii-Agenten +++ Komische blaue Wesen bei Bohrungen in unerforschten Randgebieten von Novosibirsk gefunden +++ WD plant den vorletzten Sturm auf Cezanne - spektakuläre Bilder erwartet! +++ Trojaner offiziell zum Patriotismus konvertiert +++ Abdullow Junior gewinnt die internationalen Schachmeisterschaften auf Lubjanka - New Human-Vertreter wegen Frühstarts disqualifiziert +++
tick 42.16 - Space Hustler meldet:
Volksentscheid

Rubicon. Durch den feigen Überfall auf unserere friedlichen Planentensysteme von zwei Seiten her hat das Volk der Handelsföderation mit überwältigender Mehrheit (98,56%)einem Krieg und somit der Fortsetzung der Kamphandlungen zugestimmt. Da dieser Krieg ohne jede Kriegserklärung über uns gekommen ist, haben die Asgard und die Schlumpfhausen die Regeln des militärischen Ehrenkodexes verletzt und ihre Diplomaten wurden ausgewiesen.

Optima Pelgri : "Zum Glück war der Grossteil unserer Flotte gerade im Rubicon Sektor mit der Erprobung eines neuen Raketenfeuerleitsystems beschäftigt, die Flotte ist somit voll intakt und Gefechtsklar. Wir erwarten die Ankunft der feindlichen Flotten auf unsererem letzten Planeten und sind entschlossen dem Feind eine glorreiche Schlacht zu liefern...."
tick 48.12 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Alarm, die Asgard kommen!

Lubjanka. Offenbar aufgrund eines großen galaktischen Missverständnisses wurden uns friedlichen Bolschewisten der Krieg erklärt. Noch gab es hierzu von den berüchtigten Aggressoren, den Asgard, noch keine Stellungnahme, aber es ist offensichtlich, dass dies mit einem von ihren Verbündeten fingierten Zwischenfall auf Schlumpfbach zusammenhängt.

Dort touchierte einer unserer Frachter beim Einparken versehentlich einen Schlumpfkreuzer, so dass dessen aufgemalte weiße Mütze ein paar Kratzer davontrug. Als vollkommen überzogene Reaktion wurde unser Frachter dann von vier weiteren patroullierenden Schlumpfkreuzern aus allen Rohren ihrer Sturmkanonen beschossen und pulverisiert. Ein barabrischer Akt, der jetzt auch noch intergalaktische Konsequenzen nach sich zieht.

Der Genosse Verteidigungsminister versicherte auch nochmal, dass nie ein Bolschewistenkreuzer auch nur in der Nähe eines Planeten namens Schlumpfbach gewesen sei. Ein solcher Planet existiere auf unseren Karten auch gar nicht.

Im kulturellen Bereich wurde aufgrund der neusten Entwicklungen die für den kommenden Tack geplante Galaxismeisterschaft im Plasmagranatenweitwerfen, zu der das Team der New Humans als klarer Favorit angereist war, ersatzlos abgesagt. Deren Abflug verzögert sich auch noch um ein paar weitere Tacks, da das vorgesehen Transportmittel, die "Rosine IV" als verschollen gilt. Der Nachfolger "Rosine V" sei aber schon auf dem Weg. Leider wird die Mannschaft also bei einer evtl. Erstürmung von DaVinci, wie schon bei der kürzlich stattgefundenen von Cezanne, wiedermal fehlen.
tick 49.11 - Le Monde schreibt:
Bester Geheimdienst aller Nationen

DaVinci. Wieder einmal hatte der Verteidigungsminister die Ehre, einen unserer Agenten zum 5 (in Worten: fünf) Sterne Agenten zu befördern. Agent Beta hatte viele male die Bevölkerung der New Humans zum Aufstand überredet. Weiter sabotierte er unzählige male die Produktion der New Humans. Diese Leistungen die Agent Beta todesmutig vollbrachte, sind von großem Interesse der Nationalen sicherheit.
tick 49.20 - Die Wochenschau schreibt:
Nur ein toter Oypii...

Homeworld. ...ist ein guter Oypii!
Die letzte Meldung der "Le Monde" verbreitete sich in unserem Reich rasend schnell, die Bevölkerung kam zu spontanen Kundgebungen zusammen, wo sie mit Transparenten wie "Tod den Oypii!" und Sprechchören wie "Ausrotten, Ausrotten!" skandierten.
Für jeden Anschlag von Diktator Steffens Agenten wurden Oypii aufgegriffen, und zum Vergnügen unserer Bevölkerung möglichst kreativ hingerichtet.
Bedauerlicherweise hat dies die Häufigkeit der Oypii-Agentenaktionen nicht verringert, aber dafür die Bevölkerungsdichte der Ureinwohner von Cezanne, Dali und Escher.
In Kürze ist es jedoch vorbei mit den Anschlägen, denn schon sehr bald werden wir den letzten Oypii-Planeten erobert und diese Plage ausgerottet haben.
tick 51.21 - Die Wochenschau berichtet:
Die Bolschewisten kommen...

Homeworld. ...zu Besuch. Angesichts des leider abgesagten Plasmagranatenweitwurfwettbewerbes, folgte Abdullow der Einladung unseres Leaders White Devil zum Staatsbesuch auf Homeworld. Eigentlich wollte er bereits bei Tick 49.17 ankommen, aber die Bolschewistenschiffe sind nun mal nicht gerade die schnellsten.
Wie bei effizient geplanten Ereignissen dieser Art üblich gab es volles Programm für die Bolschewistendelegation und so starteten White Devil und Abdullow direkt nach der Ankunft in White Devils Yacht zu einem kleinen Rundflug über unseren schönen Planeten. Offensichtlich teilt Abdullow jedoch nicht White Devils Leidenschaft für schnelle Schiffe und gewagte Manöver, denn nach der Landung war ihm (und seinen Biowerten) deutlich anzusehen das diese Aktion nicht gerade entspannend auf ihn wirke. Vielleicht hätte man ihm vorher sagen sollen das unser Leader vor seiner politischen Karriere Kampfpilot war, und bereits auf der Militärakademie nicht gerade durch Zurückhaltung glänzte.

Nachdem Abdullow dann wieder zu einer gesünderen Gesichtsfarbe zurückgekehrt war ging das Programm mit einer Besichtigung der Hauptstadt weiter, wobei die Bolschewistendelegation doch sehr über die prachtvolle Bauweise staunte. O-Ton: "Die Gebäude sind ja von mehr als einer Seite schön, wie ungewöhnlich. Und es regnet noch nicht mal rein!". Der danach angesetzte Einkaufstrip wurde von der Bolschewistendelegation bereits nach kurzer Zeit mit den Worten "Alles ist so teuer hier" beendet.
Nach dem opulenten Essen, beim offiziellen Teil äußerte sich Abdullow sehr zufrieden das wir nun seit Tick 41 ebenfalls die Wehrpflicht beschlossen haben, etwas was bei den Bolschewisten schon immer so war. Überrascht waren die Bolschewisten jedoch als sie erfuhren das bei uns sowohl Männer als auch Frauen in den Streitkräften dienen, bis auf die, welche am bei Tick 32.16 eingeführten PfV-Programm teilnehmen. Für große Augen bei den Gästen sorgten unsere vor kurzem eingeführten Uniformen, jedoch hier weniger das neue, schußsichere und selbstregenerierende Material, als vielmehr die rostfreien Edelstahl-BHs der weiblichen Soldatinnen.

Abdullows Vorliebe für durchschlagskräftige Waffen im Hinterkopf fand der gesellige Teil dann im Holo-Zentrum statt, da die beiden Staatsoberhäupter hier die neuesten Kreationen der jeweiligen Waffenschmieden ausgiebig testen konnten.
Für kurzzeitige Irritationen sorgte Abdullow als er mit den Worten "wir machen gleich weiter, ich muss erst noch was wichtiges erledigen" eine große Schachtel auspackte, und genüsslich seinen mitgebrachten Mitternachtssnack verspeiste.

Der Abflug gestaltete sich unerwartet schwierig, da wegen des morgen stattfindenden Oldtimer-Rennens jede Menge antiker Raumschiffe auf den Landeplätzen standen, und es einige Zeit dauerte bis die Bolschewistendelegation ihr "hochmodernes" Schiff gefunden hatte. Glücklicherweise konnte der dann konsultierte, zuständige Verwalter uns kompetent mit den Worten "Ach, denen gehört dieser Rosteimer der auf Parkposition 32 rumsteht." weiterhelfen.
tick 52.13 - Le Monde meldet:
Kriegserklärung = Hilferuf

DaVinci. Die scheinbar willkürlichen Kriegserklärung an sämtliche Nationen der Oypii hat nur ein Ziel: Aufmerksamkeit. Die vergangenen Aufrufe White Devil - der Herrscher der Unterwelt - zu bekämpfen verschallten. Da eine Kriegserklärung immer mit der höchsten Priorität behandelt wird, hofft die Regierung somit nicht wieder auf Ignoranz zu stoßen.
tick 52.14 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Der Hilferuf ist angekommen

Lubjanka. Nur leider könne man in keinster Weise reagieren, hieß es dazu vom Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten. Die Aggressoren dieser Welt hätten sich zu gut abgestimmt. Während die teuflischen Asgard die armen Nationen der Trojaner und der Bolschewisten heimsuchen, tragen die Schlümpfe mit den Calamari den ideologisch kommunistischen Führungskampf ihrer beider fehlgeleiteten Philosophien aus. Da bleibe nun natürlich aller Raum für White Devil um sich seinerseits mit dem Rest der Galaxis, der nunmal nur noch aus den Oypii besteht, zu beschäftigen.

Selbstverständlich ist das alles eine unglückliche Konstellation, aber seine Mit-Opfer jetzt noch mit dem Entzug von Handelspunkten zu bestrafen sei doch eher kontraproduktiv, meinte der Volkswirtschaftskommissar dazu. Wörtlich: "Falls die Oypii Angst um ihren letzten Planeten haben, sollen sie doch einfach einen neuen gründen!"
tick 52.20 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Die etwas andere Perspektive

Lubjanka. Der kürzlich stattgefundene Besuch unserer Delegation auf Homeworld brachte uns viele interessante Anregungen, aber förderte auch unserer Philosophie nach untragbare Zustände ans Tageslicht. Hier ein Reisebericht:

Bei unserer Ankunft vor dem Orbit Homeworlds wurde uns vom Raumlotsen mitgeteilt, dass unser Flaggschiff nicht den Normen der hiesigen Parkbuchten entspräche. Wir mussten von unserem frisch lackierten Schiff auf einen kompatiblen aber schrottreifen, für den interplanetaren Flug ausrangierten Frachter namens "Rosine II" umsteigen, und wurden dann vom Empfangskommitee mit mehrtickiger Verspätung sehr medienunwirksam empfangen.

Bei dem sich anschließenden Kurzbüffet machte sich unsere durch die Warterei ausgehungerte Gruppe über die vielen Torten und Spitituosen her, was sich für den anschließenden Rundflug als nicht gerade förderlich erwies.

Bei der Besichtigung einiger Gebäude der Hauptstadt fiel vor allem auf, dass es sich um protzige Türme der Oberschicht handelte. Von den Hütten der verarmten Bewohner der Vorstädte, von denen die wenigsten je in ihrem Leben ein Raumschiff gesehen haben, wurden wir konsequent ferngehalten, obwohl unser oberster Genosse ausdrücklich darum gebeten hatte, eine kurze Ansprache vor dem einfachen Volk halten zu dürfen, um sie mit dem Konzept des Bolschewismus etwas vertraut zu machen.

Am Abend im Holoraum glänzte unser oberster Genosse wie gewohnt und zeigte den Mitstreitern einmal mehr, wo Sichel und Hammer hängen! Über Details wird nach Anordnung der Gastgeber aber Stillschweigen gehalten. Überhaupt war die Zensur omnipräsent, und gipfelte darin, dass unser Transitschiff umgeparkt worden war, um unseren Abflug von der sich eingefundenen Schar an bolschewistischen Sympathisanten der "Roten Liga Homeworld" fernzuhalten.

Gerade eben landete unser Flaggschiff wieder auf Lubjanka, und alle waren sich einig, dass es dennoch ein gelungener Ausflug war, der dem langfristigen Verständnis der beiden Nationen ein klein bisschen mehr gedient als geschadet haben dürfte.
tick 53.12 - Die Wochenschau berichtet:
Das Ende der Oypiis

Homeworld. Heute morgen, als die Oypiis noch friedlich schlummerten begann Punkt 03:00 das orbitale Bombardement auf den letzten Oypii-Planeten. Während die Oypii-Streitkräfte nun ihre fünf verbliebenen (und total veralteten) Kreuzer starten ließen, kamen zum Kampf nur drei an, da zwei ihrer Schiffe bereits während der Startphase schwer getroffen wurden und auf den Planeten zurück stürzten. Der Kampf war, aufgrund unserer technologischen Überlegenheit sehr schnell, und für uns verlustfrei, entschieden, und so begannen unsere Sturmtruppen mit der Einnahme der Stadt.
Die Oypii-Streitkräfte versuchten sich unseren Truppen mit ihren vorsintflutlichen Projektilwaffen in den Weg zu stellen, mussten jedoch entsetzt feststellen das die kürzliche eingeführten, gepanzerten, Uniformen für ihre Waffen nicht zu durchdringen waren. So ein Pech aber auch. Viele starben auf der Flucht vor unseren heranrückenden Truppen, die den ausdrücklichen Befehl erhalten hatten keine Gefangenen zu machen, und brutalstmöglich vorzugehen.

Wie ein vor langer Zeit eingeschleuster Informant (soviel zum "besten Geheimdienst aller Nationen") uns berichtete, wurde Diktator Steffen panisch als er unsere heranmarschierenden Truppen hörte (die durch die metallbeschlagenen Stiefel zugegebenermaßen akustisch alles andere als unauffällig sind), und versuchte sich durch Flucht zu entziehen. Das war ein Fehler. Allerdings sein letzter.

Durch unseren großen Sieg über die Oypii-Agressoren, welche die friedlichen Spartaner ausrotteten, ist die Galaxis nun wieder ein Stück friedlicher und sicherer geworden.
tick 54.14 - Die Wochenschau schreibt:
Wir sagen Nein zum Abdullow-Fond

Homeworld. In wenigen Stunden beginnt wieder die Abstimmung im Nationenrat, diesmal über das sog. Losergesetz, welches festlegt das die beiden stärksten die schwächste Nation fördern müssen.
Wir sind ganz klar dagegen, denn es ist offensichtlich das Asgard oder Schlumpfhausen die Trojaner vorher ausgerottet werden haben, und wer bekommt dann die Förderung - genau, der ewig klamme Genosse Abdullow. Und da stellt sich die Frage: Wollen wir das wirlich? - Wir sind sicher das es bessere Möglichkeiten gibt Gold anzulegen wie es Abdullow hinterherzuwerfen.



----Weitere Meldungen:
- Sympatisanten der "Roten Liga Homeworld" festgenommen und auf dem Marktplatz standrechtlich erschossen
- Erste Testflüge der neuen Panzerkreuzerprototypen erfolgreich abgeschlossen
- Der Bau der atombombensicheren Werften wurde fertiggestellt, Verteidigungsminister zufrieden
tick 55.23 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Weihnachten auf Gulag

Lubjanka. Während der Feiertage war unser Starreporter Petar Rescherschow als verdeckter Journalist auf Gulag unterwegs. Lesen sie hier exklusiv seine Reportage!

Weihnachten bei den Bolschewisten, normalerweise eine friedliche und freudige Zeit der Besinnung und des Miteinanders. Nicht so aber auf dem kleinen Planeten Gulag, der seit Tick 48.23 von den diabolischen Asgard besetzt wird. Diese kultur- und herzlose Nation betrachtet Weihnachten nur als gute Gelegenheit, in aller Ruhe andere arglose Nationen zu überfallen, oder solche Überfälle vorzubereiten.

Ein Rundgang auf Gulag brachte Erschreckendes zu Tage: Statt brennender Kerzen in den Fenstern der Häuser, gab es dort gleich ganze brennende Häuser, samt brennenden Mülltonnen davor. Die festliche bunte Beleuchtung in den Fußgängerzonen musste den grellen Suchscheinwerfern weichen und statt dem Auspacken von Geschenken wird der Abend mit dem Einpacken von Plasmamunition aus der Fabrikproduktion begangen. Statt Liebe gibt es dort Hiebe, Schmerzen statt Kerzen, Verheerung statt Bescherung und Gehenkte statt Beschenkte.

Als ich den kleinen Sergej, fragte, was er sich denn zu Weihnachten wünscht, war seine Antwort: "ein Plasmagewehr, um die Asgardbesatzer zu erschießen!" - süß! Die etwas ältere Natasche hingegen wünschte sich "nur einen Tick lang Ruhe"- Traurig.

Immerhin wurde der zu Weihnachten von den Zwangsarbeitern in der Werft gebaute Forschungsschiff auf den Namen "Rudolph" getauft, und die Spitze wurde in einer außerordentlichen Sonderschicht rot angemalt.

Wo man hinsah, betrübte Gesichter, unglückliche Kinder, trostlose Landschaften. Wie lange muss die Bevölkerung dort noch leiden? Wir hoffen, mit dieser Reportage etwas politischen Druck auf die Asgard auszuüben, mögen sich ein paar beherzte Weihnachtsfreunde zur Intervention überzeugen lassen.
tick 58.18 - Die Wochenschau berichtet:
Hurra, wir haben ein Ziel gefunden!

Homeworld. So lautete Insiderberichten zu Folge der erleichterte Ausruf unseres Kriegsministers nachdem White Devil nun endlich seine Zustimmung gab über die Asgard herzufallen.

Die Entscheidung fiel nicht leicht, aber da die Calamariplaneten zu fast 100% von Wasser bedeckt sind, und immer tropische Temperaturen herrschen fielen sie als erste als Ziel weg. Die Schlumpfhausen liegen zwar nah, aber leider hat das herrschende Regime sowohl die Planeten als auch die Bevölkerung bereits komplett ausgebeutet, so das keine Bodenschätze mehr zu holen sind und auch Arbeitskräftemangel herrscht.
Die Bolschewisten wurden kurz in Betracht gezogen, aber nachdem unser Finanzminister auf White Devil einredete das allein das hochrüsten der Planeten auf unsere Standards mehr kosten würde wie neue zu gründen war auch dieses Ziel vom Tisch.
Da blieben leider nur noch die Asgard übrig, sie sind zwar ein kompatibles Volk, aber sie haben sich zu lange auf ihrer Position ausgeruht, während wir uns durch die ständigen Bedrohungen von außen immer weiter verbessert haben. Man konnte an den letzten Meldungen, z.B. wie sie den Bolschewistenplaneten regieren gut erkennen das sie die Zügel schleifen lassen, und genau deshalb werden wir sie, mit unserer überlegenen Effizienz und Brutalität, schlagen.
tick 60.0 - Die Wochenschau berichtet:
So muss Krieg sein!

Homeworld. Durch den Einsatz von eingebetteten Reportern haben wir die Möglichkeit unser hochgeschätztes Publikum immer sofort über die neuesten Ergebnisse unseres Vorstoßes gegen die Asgard berichten zu können. Lesen Sie nun hier, und natürlich nur hier, die Einnahme von Folkwang. Wir haben den Bericht aus mehreren Meldungen unserer Mitarbeiter zusammengestellt, und mit weiteren Informationen ergänzt, um Ihnen ein möglichst authentisches Feeling vermitteln zu können.

Mit 8,5-facher Überlichtgeschwindigkeit rasen wir auf den nächstgelegenen Asgardplaneten Folkwang zu. Ich befinde mich hier an Bord des Sturmkreuzers „Feuersturm“. Die Mannschaft bereitet sich darauf vor direkt im Asteroidenfeld aufzutauchen, dies ist zwar höchst riskant, aber dort gibt es keine Asgard-Patrouillen, die die Anwesenheit unserer Angriffsflotte weitertragen könnten. Während wir uns hier gruppieren und zum Angriff bereit machen, treffen auch die Transporter ein, überraschend viele, aber so hatte man mir vorher mitgeteilt, es gehe diesmal gegen einen richtigen Gegner. Ich bekomme mit, das offensichltich noch einige Schiffe fehlen, aber trotzdem der Befehl zum Angriff gegeben wird.
Wir fliegen mit Maximum-Impuls aus dem Asteroidenfeld auf Folkwang zu, und wir sehen wie das Führungsschiff mit einer Salve gezielter Torpedos den noch ahnungslosen Asgard-Kreuzer in die Antriebssekiton trifft, und er in einer riesigen Explosion zerrissen wird.
Da lassen die Asagrd auch schon ihre Kreuzer zur Verteidigung aufsteigen, im Gegensatz zu anderen Nationen sind diese keine veralteten Klapperkähne, sondern richtig moderne Schiffe, vergleichbar mit unseren.
Entsetzt sehe ich wie einer unserer Kreuzer von mehreren Torpedos getroffen wird, die das Schiff in eine brennende Fackel verwandeln. Aus einem anderen Fenster kann ich erkennen das ein, offensichtlich bereits beschädigter Asgardkreuzer von unsererm Schiff aufs Korn genommen wird, und in einem gewaltigen Feuerball aufgeht.
An Bord der "Feuersturm" spüre ich die Treffer der Kanonen und die Einschläge der Torpedos nur leicht, bis das Schiff plötzlich von einer gewaltigen Explosion erschüttert wird. Ich höre aus den Lautsprechern die Stimme des Computers "noch 30 Sekunden bis zum Kernbruch". Der Kapitän stößt den Steuermann beiseite, und übernimmt mit den Worten "Für Volk und Vaterland!" höchstpersönlich die Steuerkontrolle. Wir beschleunigen stark und nehmen Kurs genau auf die knubbelige Erhebung eines unseren Kurs kreuzenden Asgardschiffes. "Das ist die Kuppel unter der der Reaktor liegt" bekomme ich zu vom Kapitän zu hören, "und genau da schlagen wir jetzt gleich ein..."

Bereits nach kurzem, aber sehr heftigem, Gefecht treiben einige unserer Schiffe, aber noch mehr von den Asgard brennend im Weltraum, oder stürzen auf den Planeten, und richten dort schwere Schäden an.

Hier meldet sich Siggi Sorglos, ich befinde mich hier, zusammen mit finster und entschlossen dreinblickenden Soldaten an Bord einer der Truppentransporter, und sozusagen mittendrin statt nur dabei. Soeben haben unsere Kreuzer in einer unerbittlichen Schlacht die orbitale Verteidigung zerblasen, und wir setzen zur Landung innerhalb der weitgehend zerstörten Stadt an. Unser Ziel ist die Kommunikationszentrale der Asgard. Die Soldaten montieren eine Art langes Messer an ihren Blastergewehren, auf meinen fragenden Blick hin hält mir ein junger Soldat diesen Gegenstand mit den Worten "Das ist ein Bajonett, für den Nahkampf!" unter die Nase.
Während die Bordschützen Feuerschutz geben stürme ich hinter den Soldaten auf das Gebäude zu. Sie werfen Plasmagranaten durch die Fenster, und treten dann die Tür ein, um in das Gebäude einzudringen.
Hier zeigt sich dann die Schwäche der Asgard, denn ihre Waffen sind für große Distanzen ausgelegt, im Nahkampf sind sie unseren exzellent trainierten Soldaten eindeutig unterlegen. Viele von ihnen werden grausam aufgespießt, der Boden färbt sich blutrot. Als ich den Kontrollraum im Keller erreiche kommt der Soldat von vorhin auf mich zu und zeigt mir grinsend seine mit Asgardblut befleckte Waffe.

Bombenstimmung hier bei den Männern und Frauen der 77ten Infanteriedivision, denn vom OK wurde die Stadt freigegeben. Ich frage unseren Kommandanten ob das etwa bedeutet das die Stadt nun geplündert werden darf, und er antwortet mir teuflisch grinsend das unsere Soldaten nicht plündern, sondern nur beuten.



----Weitere Meldungen:
- Abdullow-Fond angenommen, White Devil tobt -> Wirtschaftsteil
- Neuer Kriegsreporter gesucht -> Stellenanzeigen
- Große Leserumfrage, heute: Brutalität in den Medien -> letzte Seite
tick 65.2 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Die Hunde des Krieges wieder losgelassen

Lubjanka. "Wo der Besen nicht hinkommt, wird der Staub nicht von selbst verschwinden." - Worte des Vorsitzenden Mao Tse Tung, Peking 1967, S. 13
Mit diesem historischen Zitat möchten wir den geneigten Leser über den Gesundheitszustand des Vorsitzenden Abdullow informieren. Die Gerüchte über das Ableben desselbigen waren wie stets Unwahrheiten die konspirative konterrevolutionäre Kreise verbreiteten. Um jedoch seine Sicherheit vor pseudokommunistischen Elementen zu garantieren zog sich unser geliebter Vorsitzender in den behütenden Schoß des Volkes zurück. Gerührt konnte er sich dessen Rückhalts versichern. Doch Ironie des Schicksals, zog er sich doch beim Singen der
Internationalen eine Halsentzündung zu. Während Abdullow im Gargarin-Hospital bestens versorgt wird, kommt der Revolutionsrat seiner geröchelten Forderung nach. Seine kaum verständlichen Worte waren „Krieg ... “ Zumindest hörte es sich sehr nach Krieg an.
Und selbigen haben wir erklärt. Wie der Vorsitzende es zum Wohle aller wollte.
Voran!

Ich verbleibe ihnen mit revolutionären Grüssen, ihr Genosse Ilwitsch (2. Vorsitzender des Revolutionsrates)

Fürderhin in dieser Ausgabe:
Topthemen:
- Admiral Krim nimmt Stellung zur Drei-Wellen Taktik
- „Ein Land regiert man nach Regel und Maß, Krieg führt man ohne Regel mit List“
(Ein Geheimdienstmann packt aus)
- „Das Zentrum sind wir“ ~ Bolschewistische Wissenschaftler informieren
- Die Atomrakete und Ich ~ Philosophische Abhandlung
- 365 schmackhafte Kartoffelrezepte ~ Olga Brjinowitsch



Freuen sie sich schon jetzt auf die Nächste Ausgabe mit prominenten Gastbeiträgen
Unter anderem:
Die Vorteile der innovativen neuen 4-Wellen Taktik von General 54
Er sagte „Kriege ich noch einen Vodka“ - Einfacher Pfleger deckt Riesenskandal auf
Die Toten sind nützlich sie düngen den Boden oder wie neutral sind eigentlich eingebette Militär- Journalisten von Siggi Sorglos
Weiterhin die langersehne Buchbesprechung von
Verstrahlt- was nun? Ein Praktischer Ratgeber


tick 67.16 - Die Wochenschau meldet:
Durch beschränkte analytische Kompetenz zum Sieg!

Homeworld. Während sich die unterlegenen kommunistischen Systeme selbst bekämpfen, und voll des Neids auf unsere überlegene Staatsform schauen, fliegen unsere Truppen von Sieg zu Sieg.

White Devil inspizierte heute höchstpersönlich unsere neueste Kolonie auf Glitnir, wo er von den dort lebenden (und im Gegensatz zu den Oypii nicht in Energie umgewandelten) Asgard jubelnd begrüßt wurde. Umfragen zu Folge freuen sich die Asgard sehr darüber nun endlich wieder von einer starken Führungspersönlichkeit zu neuen Siegen geführt zu werden, seit Odin stark nachgelassen hat ging es nämlich steil bergab mit ihnen (und ihrem Wohlstand). "Für einmal lächeln garnicht mal so übel"*, so seine Beurteilung des Planeten. (* = siehe Presseclub, Tick 19.10).
Auf die jüngsten Anfeindungen unterlegener Spezies angesprochen wies er nur daraufhin das es mit deren überlegener analytischer Kompetenz ja nicht so weit her sein kann, denn sonst würden sie ja im Ranking führen. Aber vielleicht gehört das ja auch zu deren tollen Plan, fügte er lachend hinzu. "Während sich diese Narren auf Spione verlassen und Prognosen und Hochrechungen der gegnerischen Truppenstärke anstellen lasse ich mich von meiner langen Erfahrung leiten, denn diese hat mich noch nie im Stich gelassen. Im Gegensatz zu so manchen Hochrechnungen der anderen Galaxiebewohner." sagte er unserem mitgeflogenen, von White Devils Charisma sichtlich beeindruckten, Reporter.

Wenn nun bereits die kommunistischen Bolschewisten so gravierende Plobleme haben das sie ihr, bisher schon reichlich substanzarmes, Blättchen durch Werbung künstlich aufblähen müssen, stellt sich doch die Frage nach der forschungstechnischen und finanziellen Potenz dieses Regimes. Auch die, als harmlos geltenden, Calamari haben den Weg in die Schuldenfalle bestritten, und wetteifern nun im Bruderkrieg gegen die Schlupfhausen wessen Schiffe, aufgrund fehlender Ersatzteile und mangelnder Wartung, zuerst auseinanderfallen. Sehr schön. Für uns jedenfalls. Die Trojaner haben es sich auf dem letzten Platz gemütlich gemacht, und hoffen das sie nicht ins Blickfeld einer auf Entwicklungshilfe scharfen, absteigenden, Nation geraten.
tick 70.13 - Der Nachrichtendienst meldet:
So war das nicht gedacht

Lubjanka. Schockiert berichtete unser Finanzkommissar heute morgen, dass wir, schon seit längerem unbemerkt, in den sogenannten Abdullowfonds einzahlen! Führenden neuhumanistischen Finanzexperten hätten wir eigentlich nur kassieren sollen, aber deren analytische Fähigkeiten scheinen doch eher beschränkt zu sein, denn wir ZAHLEN! Und das nicht zu knapp. Unsere eigenen Experten führen das auf die immanente Verschuldung der revolutionär fehlgeleiteten Mitgenossen zurück. Unser oberster Politkommissar konnte sich den Kommentar nicht verkneifen, dass man doch allein schon am Kontostand den wahren Weg der Revolution sehen könne.

Wie dem auch sei, seit diesem Tack zahlen wir zusätzlich auch noch in den sogenannten WD-Fonds ein, was die Haushaltslücke nun auf -26 Gold pro Tick anwachsen ließ. Verglichen mit unseren sozialistischen Brüdern ein wahrer Traumwert für das genossenschaftliche Wirtschaftssystem. Doch nur Narren würden sich auf diesen Lorbeeren ausruhen, unser ehrgeiziger Revolutionsführer Abdullow ergriff sofort Maßnahmen, um die Haushaltsbilanz weiter zu verbessern. Der erste Schritt, die alte Handelsroute zu den Asgard wiederzubeleben erwies sich aber leider als Flop, da der gewonenne Handelspunkt in die Forschung fließt, und der wieder aktivierte Frachte den Flottenunterhalt um eine weitere Goldeinheit in die Höhe trieb. Weitere grandiose Ideen werden zur Zeit noch geprüft.
tick 70.18 - Space Hustler berichtet:
Rückkehr zur Normalität !

Rubicon. Mit dem Abschluss des Friedensvertrages mit den Asgard und den Schlumpfhausen kehrt nun wieder Normalität in den Alltag der Bevölkerung der Handelsföderation ein.

Optima Pelgri : "Dieser Krieg war am Ende ein Stellungskrieg, in dem keine Seite in der Lage war einen entscheidenen Schlag beim Gegner zu landen. Zwar ist der Verlust unserer Planetensysteme schmerzhaft für uns, jedoch erfreuen wir uns auch weiterhin an unserem Wohlstand. Den Abdullow Fond sehen wir eher als Peanuts, denn unsere Handelsflotte ist die grundlage unseres Reichtums."

In einer Gedenkfeier auf Rubicon wurden der Gefallenen gedacht, auch der unserer Feinde und Verbündeten, haben sich neben Allierten Kräften auch die Asgard und die Schlumpfhausen doch durch Tapferkeit ausgezeichnet und werden wohl noch manche Schlacht schlagen müssen ehe auch bei ihnen die Normalität wieder einkehrt.

tick 70.23 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Antrag auf Annullierung des Abdullowfonds

Lubjanka. In einer gemeinschaftlichen Aktion der Fraktionen der New Humans und der Bolschewisten wurde heute im Nationenrat ein Antrag auf Annullierung des Abdullowfonds eingereicht. Als Beweis wurde die letzte Ausgabe des Space Hustlers beigelegt, in dem sich die Trojaner damit zieren, unser von den hungernden Kindern auf Glitnir und Schlumpfbach unter hartem Schweiß zwangserarbeitete Gold gar nicht zu brauchen. "Ein Riesenskandal!", so ein Bolschewistenabgeordneter, und "Nuken wir sie doch einfach weg!" ein New Humans-Abgeordneter, der offenbar die letzte Sitzung verschlafen hatte.

Anschließend reichten die New Humans natürlich noch wie gewohnt ihren Antrag auf Austritt aus dem Nationenrat ein, der vom Vorsitzenden aber wie gewohnt abgelehnt wurde.
tick 71.18 - Die Wochenschau berichtet:
"Früher an später denken"

Homeworld. so der wohlgemeinte Rat an Abdullow. Wir waren schon immer der Ansicht das dieser Fond total unnötig ist, und nun sehen es auch die Bolschewisten ein. Hat lange gedauert.
tick 74.22 - Der Nachrichtendienst meldet:
Diplomatische Zwänge

Lubjanka. Dem Bolschewistischen Kommissar für äußere Angelegenheiten oblag heute die schwere Bürde, der Welt da draußen erklären zu müssen, warum wir der Galaxis, die ja nun schon wahrhaftig zur Genüge mit Kriegen und White Devil gestraft ist, noch einen weiteren Krieg aufbürden mussten. Dies tat er überraschenderweise sehr überzeugend, wir fassen zusammen:

Bei unserem gerechten Kreuzzug gegen die feuflischen Schlümpfe, die in den Medien ihre Bösartigkeit geschickt unter ihren weißen Mützchen zu verstecken wissen, konnten wir diese letztendlich aus unserem Sektor vertreiben. Wer nun dachte, die Sache sei gelaufen, irrte aber. Denn Lichjahre von unseren Welten entfernt, trieben die Schlümpfe auch weiterhin ihr Unwesen, welches kürzlich darin gipfelte, dass sie die Welten unsere Verbündeten durch blaue Zwangsbemalung und eine Mützchentragepflicht konvertierten. Diese beispiellose Demütigung, stellen sie sich einen Durchschnittscalamari, 1,75m groß mit langen Haaren, total unknuffiger Körperbau, blau angemalt mit einer solchen Mütze vor, konnten wir so nicht hinnehmen. Der Kreuzzug gegen die Schlümpfe war also nicht zu Ende, sondern hatte gerade erst begonnen! Unsere strategische Planungsabteilung stellte aber fest, dass die Schlumpfwelten weit weg liegen, und wir Brückenköpfe benötigen werden. Um diese zu erhalten, sind wir leider dazu gezwungen, diese bei unseren Verbündeten, den Calamari zu leihen, was kurzzeitig der temporären Ausrufung des Kriegszustandes bedurfte. Wir versichern, dass nach Beendigung der Entschlumpfung der ehemaligen Calamariplaneten alle Besitzverhältnisse wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden, und in unserem ehemaligen Bündnisblock jeder nur ihm eigene Planeten besitzen soll.
tick 75.14 - Die Wochenschau schreibt:
El Dorado

Homeworld. Um die vertrauensvolle Zusammearbeit mit den Trojanern zu verfestigen fand gestern ein Staatsbesuch auf Rubicon statt. Die Delegation um White Devil erwartete verwüstete, vom Krieg gezeichnete Welten, aber es kam ganz anders.

Bereits beim Anflug auf Rubicon erkannten wir das es dort von Handelsschiffen nur so wimmelt. Durch das computergestützte Flugleitsystem bekamen wir dann unseren Landeplatz direkt neben dem Präsidentenpalast zugewiesen.
Je näher wir dem Planeten kamen, desto mehr schien er golden zu leuchten. Zuerst dachten wir das es an den drei Sonnen liegen würde, aber dann erkannten wir das der komlette Planet von einer goldenen Hülle bedeckt ist, wie der Außenminister der Torjaner uns via Videobotschaft erklärte erhöht dies den Komfort auf dem Planeten, da so ganzjährig ein entspanntes Urlaubsklima auf dem Planeten herrscht. Zuerst glaubten wir an eine Fehlfunktion des Videoschirmes, da das Bild ungewöhnlich breit wirkte, aber nach der Landung sollten wir feststellen das alle Sensoren einwandfrei arbeiten.

Nach dem Aufsetzen neben dem Präsidentenpalast wurden wir von der Delegation um Präsident Sokrates empfangen, welche in schwebenden Sesseln nahezu lautlos auf uns zugeschwebt kamen. Beim Anblick der sich entspannt in ihren Sessel fletzenden Trojanern wurde uns auch klar warum sie bei der intergalaktischen Kommunikationsstandardisierung auf Breitbildschirmen bestanden hatten. Nach der Begrüßung nahmen wir in den bereitgestellten Schwebesesseln Platz, um gemütlich zu dem 100 Meter entfernten Präsidentenpalast zu schweben. Zu unserer Überraschung sind alle Türen hier sehr großzügig dimensioniert, so das man den Schwebesessel nicht verlassen muss um in Gebäude zu kommen.
Auf White Devils höfliche Frage nach der augenscheinlichen Vorliebe nach Goldfarbe antworte Sokrates nur lächelnd das es keine Farbe ist, sondern das fast alle Gebäude hier aus Gold bestehen, denn dieses Material ist einfach im Überfluss vorhanden. Aus Verzweifelung wohin damit werden inzwischen schon Möbel daraus gebaut. Unserem Finanzminister ging es dann plötzlich ganz übel...
Die Wände des goldenen Palastes sind mit Banknoten ausgekleidet, sieht sehr hübsch, und sehr teuer, aus.

Die Tagesordnung bestand im wesentlichen aus Essen, der Lieblingsbeschäftigung der Trojaner, nur unterbrochen vom mehrstündigen Mittagsschlaf.
Wir nutzten die Zeit um uns in der Holo-Bibliothek die schönsten (natürlich alle aus Gold gebauten) Bauwerke anzusehen. Wir erfuhren auch das die Trojaner, aufgrund ihres Wohlstandes alle Arbeiten von Robotern erledigen lassen, und sie sich deshalb nur noch auf den Müßiggang konzentrieren.

Eigentlich hatten wir geplant nach dem, aus sehr vielen Gängen bestehenden, Abendessen zur Demonstration der mitgebrachten Waffen zu schreiten (unseres Hauptexportartikels), aber Präsident Sokrates meinte nur das ihm das viel zu viel Aufwand und außerdem zu laut wäre, er würde einfach 10 Frachter mit jedem Artikel nehmen. So schnell hatten wir noch nie so gute Geschäfte gemacht.

Vollgefressen und mit den Laderäumen voller Gold verließen wir die sehr gastfreundlichen Trojaner wieder, eine Gegeneinladung schlug Sokrates jedoch aus, da das einfach eine zu große Anstrengung für ihn sei. Wir dürfen aber jederzeit wiederkommen, was wir auch gerne tun werden.
tick 76.22 - Der Nachrichtendienst meldet:
Operation Azrael ein voller Erfolg!

Lubjanka. Unsere Oberster Kommissar für Strategische Angelegenheiten gab heute bekannt, dass die Operation Azrael ein voller Erfolg gewesen sei. In besonders beeindruckender Weise sei es unseren Flotten gelungen, einen Korridor zu den Schlumpfwelten freizuballern, und dort deren Pilzhäuser aus dem Orbit heraus zu bombardieren. Die Kollateralschänden unter den Calamari seien niedriger als erwartet, die weiteren Pläne seien geheim.
tick 79.16 - Der Nachrichtendienst meldet:
Operation Ahab läuft optimal!

Lubjanka. Fast schon im Schatten von Operation Azrael hat sich unsere 4. Flotte der Operation Ahab verschrieben, im Rahmen derer konterrevolutionäre antibolschewistische Kräfte und Gegner des enthobenen Genossen Simon de Perte, welche für den Calamari-Bankrott die Hauptverantwortung tragen, gestellt werden. Dies versteht unser Oberster Genosse Abdullow als Ehrenverpflichtung gegenüber seinem handlungsunfähigen Freund de Perte, der die Verräter nicht mehr selbst zur Rechenschaft ziehen kann.

Bei der gestrigen Landung auf Krikasch wurden alle bösen Calamari gestellt und bestraft, was teilweise zu skurrilen Verfolgungsjagden unserer speziellen submarinen Kreuzer bis auf den Grund des Ozeans führte, wo sich einige gewiefte Verräter zu verstecken suchten.

Auf dem Planeten selbst wurde die Produktion nach der monatelangen wirtschaftlichen Depression wieder aufgenommen, und stolz können die einheimischen Calamari wieder ihren Beitrag zur Weltrevolution beitragen. Genosse Simon de Perte wäre stolz auf uns!
tick 80.23 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Entscheidungsschlacht über Brains gefordert!

Lubjanka. In einer geheimen Überraschungsoperation unserer Streitkräfte, die unter dem Namen "Exorzismus" läuft, hat unsere Zwölfte Flotte Walaskialf eingenommen, und wird das Feuer der Revolution weiter Richtung Heimatsektor des Gegners vorantragen! Da Diktator White Devil leider weiter unabkehrbar an seinem autoritären und pompösen Regierungsstil festhält, und die Wünsche der einfachen Arbeiter und Bauern, die ja bei den New Humans zum geringsten Teil New Humans sind, kam der Revolutionsrat zu folgender Entscheidung:

Zur Vorbereitung der friedlichen Integration neuer Völker in unsere Nation, der sogenannten "Pax Abdulla", trafen sich die Mitglieder des Revolutionsrates, allesamt bekleidet mit weißen Schlumpfmützen, nur der Vorsitzende Abdullow trug eine Rote, gestern im Palast der Republik, und berieten, bei ein paar fritierten Tintenfischringen, über die Revolution bei den New Humans. Man kam überein, den Diktator zu einer symbolischen und historischen Entscheidungsschlacht über dem Planeten Brains herauszufordern, um die ideologische Führungsfrage in der Galaxis ein für allemal zu klären. Es muss sich lediglich noch ein Planet finden, der rot angemalt und in Brains umbenannt werden kann. Sollte sich kein solcher finden, müssen die neutralen Trojaner eben einen solchen gründen und uns zur Verfügung stellen, am nötigen Kleingold sollte es ja nach dem tacklangen Abkassieren aus dem Abdullowfonds nicht fehlen. Ansonsten erwägt der Revolutionsrat die Operation "Ilias" aus den Schubladen zu holen.
tick 81.13 - Die Wochenschau meldet:
Zeit für Entscheidungen

Homeworld. Auf der Geheimkonferenz von Gangweid in der Nacht von Tick 75 gelang es unserem Leader White Devil die beiden verfeindeten Kommunistenvölker zu einen, und sie zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen Abdullow und seine Bolschewisten zu überzeugen.
Eigentlich wollte der Botschafter der Trojaner ebenfalls mitkommen, bedingt durch seine Überbreite passte er jedoch weder durch die Einstiegs- noch durch die Ladeluke.
Der, aus technischen Gründen dann nur als Hologram, im Prototyp eines getarnten Kreuzer V mitgereiste Botschafter der Trojaner konnte dann durch seine Zusage den beiden Völkern ihre Schulden zu erlassen schließlich den Handel perfekt machen. Während die Trojaner nun nicht mehr die mit Zinsgold gefüllten Frachter auf einem ihrer Monde auszuladen müssen, weil das ganze Gold sonst im Weg ist bekommen wir nun regelmäßig Lieferungen mit One-Way-Leiharbeitern, die in unseren Dilithiumminen schuften und für andere Tätigkeiten herangezogen werden, für die wir keine A-Humans verschwenden möchten, wie z.B. den Live-Test unserer neuen, "Bolschewicken-Killer" genannten, Giftgasgranaten.

Während die Calamaris nun aktiv Schuldenabbau betreiben folgen die Schlumpfhausen weiterhin ihrer "Nothing left to lose" Strategie, die bereits erste Früchte trägt. Mit dem angenehmen Nebeneffekt das wir nun nicht mehr in den Fond einzahlen müssen.
Wie erwartet ist Abdullow höchst empört über diese zwar nicht nette, aber auf jeden Fall absolut legitime Maßnahme.
Die Schlumpfhausen haben es damit geschafft sich in den Augen der Bolschewisten auf Platz 1 der Unbeliebtheitsskala zu katapultieren. Wir graulieren.

Während die Bolschewisten nun bei jeder sich bietenden diplomatischen Möglichkeit gegen das zugegebenermaßen grenzwertige Verhalten der Schlumpfhausen hetzten, können wir nur eines dazu sagen: "Rotte sie doch aus, Abdullow!" So würden wir New Humans das Problem jedenfalls lösen. Aber offensichtlich treffen unsere bei Tick 34.14 geäußerten Vermutungen voll zu, denn wie lässt sich sonst das Zögern der Bolschwistenführung erklären?


Leichte Kritik wurde an White Devil für die Abgabe des Planten Walaskialf geäußert, jedoch sehen einige Kleingeister nicht das höhere Ziel, denn durch die Daten die wir sammelte während die Bolschewisten ihre, mit einigen aufgeklebten Panzerplatten aufgepeppte Kreuzer I zum größten Teil gegen unsere Kreuzer IV verheizten, haben wir nun die Schwachstelle ihrer Schiff gefunden. Ok, eigentlich sind es ganz viele Schwachstellen, denn wie wir beobachten konnten verfügen deren Schiffe weder über fortgeschrittene Navigationsausrüstung, noch über automatische Distanzsysteme, so verlieren die Piloten schnell die Übersicht, und stoßen mit ihren eigenen Schiffen zuammen. Bereits bei der Einnahme dieses kaum verteidigten Außenpostens haben die Bolschewisten mehr Schiffe durch eigene Fehler verloren, wie wir abschießen konnten, so das dann nur noch einige durchlöcherte Bolschewistenkreuzer auf dem Planeten angekommen sind.


Abdullows Vorschlag zu einer Entscheidungschlacht steht White Devil sehr wohlwollend gegenüber, schlug jedoch, ganz der siegesgewisse Imperator, stattdessen ein direktes Duell zwischen den beiden vor, um so ein für allemal klarzustellen wer der Herrscher der Galaxis ist.
tick 82.18 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Wir sind Abdullow!

Beta Ceti. Seit heute sind wir in der Revolution einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Wir sind ein Kollektiv, wir sind alle Adbullow!

Sofort wurde die Herausforderung White Devils, jenem gewöhnlichen Diktator der weißen Planeten, zu einem direkten Duell angenommen. Wo jedoch genug Platz für uns 40 Millionen Abdullows sein soll, ist noch ungeklärt, aber sicher genügt es auch, White Devil mit seinem rosa Lichtschwert mit nur 12% unserer Power auf Beta Ceti zu duellieren, es ist herzlich eingeladen, man rechnet nun aber mit einem Rückzieher.

Über den Kollektivierungsprozess gibt es nur vereinzelt Berichte in ausländischen Gazetten von untergeordnetet Bedeutung. Bei den Schlümpfen musste hart durchgegriffen werden, bis sie sich vollständig zu Abdullows Gedankengut bekannten, zur perfekten Assimilierung waren einige Extramaßnahmen erforderlich: Die Schlaubi-Schlümpfe haben ab sofort Denkverbot im Kollektiv, die Fauli-Schlümpfe wurden in unser Spezialprogramm "Zwangsarbeit 24+" eingebunden und die Schlumpfinen wurden auf unsere noch nicht ganz vollen Planeten umgesiedelt. Bei den Calamri hingegen genügte es einfach, jedem von ihnen vier seiner Kraken abzuhacken.

Abdullow strebt nun weitere Stufen der Bewusstseinserweiterung an. Widerstand ist zwecklos!
tick 83.20 - Die Wochenschau schreibt:
Ich bin der Imperator!

Homeworld. und ihr Bolschewisten werdet sterben! - Aber erst nachdem ich an Abdullow mein Lichtschwert ausprobiert habe.

Da ich nun auf allen Planeten die "Zwangsarbeit unlimited" eingeführt habe verrecken die One-Way-Leiharbeiter zwar deutlich schneller wie früher, aber dafür sind unsere Schiffe umso schneller fertig.
Außerdem hat sich das bei Tick 32.16 eingeführte Programm inzwischen ausgezahlt, so das ich nun auf eine größere Menge meiner Elitetruppen zurückgreifen kann, welche in der Galaxis für ihre Präzision und Brutalität gefürchtet sind.

Während das, nun zwangskollektivierte, Bolschewistenmischvolk auf den von ihnen unterworfenen Feindplaneten die Bevölkerung graunenvoll verstümmelt oder mit Denkverboten belegt, darf sich in meinem Reich jeder frei entfalten. So gut das in den Dilithiumminen eben geht (lacht böse).

Ich freue mich bereits auf Abdullows nächste Schritte, denn dann werden wir sehen was ihm seine bewusstseinserweiternden Drogen gebracht haben.


Soweit die Highlights aus White Devils bejubelter Ansprache vor dem Imperatorenpalast auf Homeworld.


Das Wetter: Auf den südlichen Grenzplaneten ist mit vereinzelten, teils heftigen, Bolschewistenkreuzerschauern zu rechnen.
tick 84.21 - Der Nachrichtendienst berichtet:
Der Schatten eines dunklen Imperiums

Sparta. Gestern zur Prime-Time saß unser aller Vorsitzender gemütlich in seinem roten, plüschigen Ohrensessel, der übrigens symbolisch für unser neues, von den Kapitalisten übernommenes Controlling & Reporting System steht, denn Abdullows Ohren sind nun überall, vor dem Fernseher und freute sich auf den Montagsmassenmöderfilm. Doch es kam ganz anders.

Das laufende Programm wurde durch Hochleistungssender aus dem Reich der New Humans unterbrochen. Es kam eine Live-Reportage von White Devil's Ansprache vor dem Imperatorenpalast auf Homeworld, mit den üblichen jubelnden Massen auf den Bluescreen projeziert. Wann wechseln die Fernsehtechniker dort denn mal endlich die immergleichen Bilder? Die Rede war üblich nichtssagend, und sein nervöses Herumgefuchtel mit dem neuen rosa Doppellichtschwert imponierte auch nur dem Kameramann, dessen Bilder dann leicht wackelig rüberkamen.

Imperatörchen WD zeigte gleich darauf, wie es wirklich um sein neues, finsteres Imperium steht: Gebeutelt durch den Zwei-Fronten-Krieg wurde unverzüglich im aussichtlosen Asgard-Krieg aufgegeben, man einigte sich auf ein Unentschieden, seine Verbündeten stehen kurz vor der Ausrottung, und den Planeten DaVinci konnten seine Truppen auch nicht halten.

Die Bolschewistischen Revolutionsgarden trafen dort auf terrorisierte und dezimierte Oypii, die in Millionenscharen vor der neuen imperialen Flagge und aus dem "Zwangsarbeit Unlimited"-Programm flohen, und in einer bewegenden Zeremonie auf dem Platz des imperialen Friedens den Revolutionseid auf den Vorsitzenden Abdullow ablegten, und nun brave Bolschewisten sind. Enthusiastisch wurde mit dem Bau einer Genossenschaft begonnen.

Gerade eben erreicht uns noch die Meldung, dass WD Mini-Expeditionskorps einen Sturmangriff auf den Planeten Ekranassos versuchte, bei dem alle Sturmkreuzer vernichtet werden konnten, und die achso gefürchteten Imperialen Elite-Sturmtruppen in der Atmosphäre verglühten. Sehr beeindruckend.

Das Imperium ist nur ein Schatten seiner eigenen Propaganda, und seine Tagen dürften schneller gezählt sein, als sie bisher gewährt haben. Lang Lebe und Regiere Abdullow!
tick 85.23 - Die Wochenschau schreibt:
Die typische Bolschewickenpropaganda

Homeworld. So die einhellige Meinung zum letzten "Bericht" der Bolschewistenzeitung.
Während Vorsitzender Abdullow, mangels Flottenmasse und Schiffsqualität es nicht geschafft hat Fortschritte in der entscheidenden Endphase des Konfliktes gegen die anderen kommunistischen Nationen zu erreichen, haben wir, da Ausrottungen nun leider so unattraktiv geworden sind, uns lediglich dazu durchgerungen die Asgard am Leben zu lassen. Das sie jetzt die goldenen Planten abgrasen ist bedauerlich, aber auch nicht wirklich unser Problem.

Während der gestern vom Bolschewistenkollektiv eroberte Planet DaVinci nun wieder in unserem Besitz ist, trotz leichter Flottenkoordinationsschwierigkeiten mit überraschend geringen Verlusten, hat Abdullow nun auch noch den von den Spartanern gegründeten, von den Oypii eroberten und terraformten, dann von den Calamari übernommenen, wieder terraformten, dann aufgebauten und schließlich von den Bolschewisten zugrunde gewirtschafteten Planeten Sparta an uns verloren. Besonders glücklich sind wir über diese Neuerwerbung allerdings nicht, denn dort sieht es genau so aus wie wir uns einen Kommunistenplaneten vorgestellt hatten: Alles entweder total kaputt oder total veraltet, leider oft sogar beides.

Insider wundern sich nicht mehr über die offensichtliche militärische Schwäche der Bolschewisten, denn seit längerem ist bekannt das Abdullows Kollektiv den gleichen Weg geht wie die anderen Kommunisten, nämlich den in die produktionsvernichtende Schuldenfalle. Wir sind aber zuversichtlich das er noch vor dem Ende der Zeit die Chance hat vom sog. Abdullowfond zu profitieren.

Während White Devil nun die "Zwangsarbeit unlimited" auf Sparta eingeführt hat, und nun live ausprobiert wie robust die Spartaner sind, wurden diejenigen Oypii, die gestern den Bolschewisten jubelnd in die Arme liefen sofort exekutiert. Ordnung muss sein.
tick 86.15 - Space Hustler berichtet:
Beta Test erfolgreich abgeschlossen !

Rubicon. Aufgrund unserer dekadenten Lebensweise, welche sich auch auf alle Bereiche des Militärs erstreckt und uns erneut Niederlagen gegen die Asgard eingebracht hat, ist die Führung der solaren Föderation nun zu einer neuen Strategie übergegangen :

Optima Pelgri :"Da es offensichtlich wesentlich bequemer ist einen roten Knopf zur Zündung Interplanetarer Raketen zu drücken, anstatt grosse Raumflotten ins ungewisse des Alls zu schicken, sind wir nun zu einer neuen Strategie übergegangen.
Am heutigen Tage ist die "Gold MK 1" erfolgreich auf die Hauptwelt unserer Feinde eingeschlagen. Die "Gold MK 2" ist bald fertig und abschussbereit...."

Da der Hauptbestandteil dieser interplanetaren Marschflugkörper Gold ist und das Edeletall auf molekularer Ebene gespalten wird um eine fatale Kettenreaktion beim Aufschlag auszulösen, bleiben sehr feinstoffliche Goldrückstände in der Atmosphäre zurück.
Berichten zufolge sind viele Einwohner Gladsheims bei dem Versuch einige Gramm Gold zu sammeln in die verstrahlte Zone geeilt und infolge des Fallouts umgekommen....
tick 86.23 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Eine kleine Raumschlacht

Lubjanka. Heute trafen sechs unserer Kreuzer, als Verstärkung entsandt, bei unserem abgelegenen Planeten DaVinci ein. Das Szenario war sehr merkwürdig, Ticks zuvor wurden noch Notrufsignale von der Kolonie empfangen, dass sie von WDs schergenhaften Imperialen Sturmtruppen überrannt worden sei, doch beim Eintritt in den orbitalen Bereich des Planeten fanden wir keine Schlachtkreuzer der New Humans vor, es schwebte nur ein einsamer Truppentransporter in einer engen Umlaufbahn.

Unser Admiral funkte diesen an, wies ihn auf seine aussichtlose Lage hin und forderte ihn zur Kapitulation auf. Die Antwort kam prompt: "Bedaure ihr Bolschewicken, unser großer Leader auf Homeworld gab uns persönlich den Befehl, die Stellung um jeden Preis zu halten. Unser Transporter "Orbital Crasher III" wurde von WD persönlich zum Hilfskreuzer dritter Klasse B befördert, und wird den Kampf gegen euch aufnehmen!". So sollte es sein.

Die OC III flog einen überraschenden Haken, öffnete ihre hintere Ladeluke, und zwei Dutzend Stormtroopers feuerten mit ihren Strahlenwaffen auf unser Führungsschiff der Panther-Klasse, dessen Panzerplatten sich aber nichts anmerken ließen. Um die Fairness zu wahren, kurbelten die Piloten unserer sechs Kreuzer die Seitenfenster leicht quietschend herunter und erwiderten mit ihren Handfeuerwaffen und der Leuchtpistole das Feuer. Ein Querschläger traf eine Zuleitung des Spheroschildes an der Ladeluke der OC III, woraufhin der ganze Laderaum mitsamt allen Stormtroopers in den Weltraum gesogen wurde. Dort explodierten die Troopers alsbald und hinterließen hässliche rote Flecken auf unseren zuvor blank polierten Panzerplatten.

Wütend ob dieser Sauerei wurden nun doch die Primärwaffen geladen, der Hilfskreuzer anvisiert und alle sechs Kreuzer feuerten. Die OC III wurde förmlich zerrissen, die Piloten schafften es jedoch, sich mit dem Schleudersitz in Sicherheit zu bringen. Welches Schiksal sie nach dieser defätistischen Aktion am Boden des Planeten, bei WDs Statthalter erwartet, ist unklar. Mangels der Präsenz eigener Bodentruppen trat unsere Flotte, nicht wirklich glücklich, den Rückweg an.
tick 89.23 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Kawumm!

Homeworld. So erklang es durch die Hallen des Imperatorenpalastes auf Homeworld, als unsere Mobile Infantrie das Haupttor sprengte und den Palast stürmte. Aber der Reihe nach.

Vor einigen Ticks gelang es einer unserer Spezialeinsatzflotten im Rahmen der Operation "Exorzismus" den Planeten Homeworld, im Herzen des neuhumanistischen Imperiums, unentdeckt zu erreichen und mittels eines Überraschungsangriffs unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Raumschlacht war kurz, aber blutig, denn die New Human-Kreuzer verteidigten ihre Heimatwelt erbittert. Dennoch war es natürlich ein aussichtsloses Unterfangen gegen unsere Übermacht, und so gingen wir zur Landungsphase über.

Unser Speziallandungsschiff, welches mittels spezieller hydraulischer Klammern hätte direkt an Imperator WDs Erkerfensterchen andocken sollen, um dann dessen Schlafgemächer zu stürmen, hatte leider ein kleines technisches Problem mit dem Landungsfallschirm. Es klatschte ungebremst mit 2688 km/s in den Burggraben und ward seitdem nicht mehr gesehen. Also musste die Mobile Infantrie zu Plan B übergehen.

Von den verschiedenen Landungsplätzen in Homeworld City, unter anderem in der Arena "AufHomeworld", rotteten sich unsere Truppen, nachdem die Kaserne erobert worden war, unter ständigem Beschuss fanatischer Milizionäre vor dem Imperatorenpalast zusammen. Da WDs Privatjacht noch auf dem Parkplatz stand, war man frohen Mutes, die Operation mit maximalem Erfolg abschließen zu können.

KAWUMM!

Die Mobile Infantrie stürmt durch das Haupttor, vorbei am Gesinde, welches den Krieg Quadranten entfernt wähnte, hin zum Imperatorenturm, die Tür schnell mittels einer Splittergranate aus den Angeln geworfen, zur Hälfte die Wendeltreppe hinauf, zur anderen Hälfte mit dem Aufzug (WDs Aufzüge sind leider nicht besonders groß, dafür aber extrem zuverlässig, im Vergleich zu unseren) und vor die Tür der privaten Imperatorengemächer. Die Leibwächter waren dank unserer bewährten Projektilwaffen schnell erledigt, und der Kommandant stellte sich vor die Tür.
*palimm* *palimm*
"Zimmerservice - Frühstück"
Ein noch etwas verschlafen wirkender Imperator in Pyjama und Pantoffeln öffnete die Tür und staunte nicht schlecht, als ihm die Mündung einer AK-2374 begrüßte. Mit den üblichen Worten "Widerstand ist zwecklos" wurde WD verhaftet und im Kellerverlies inhaftiert.

Derweil WD noch von uns verhört wird und unsere Waffeninspekteure nach den verbotenen Atomwaffen suchen, meldeten Medien von New World, dass WDs kleiner Bruder sich unter dem Namen Mini-WD sich zum kommissarischen Imperator der New Humans hat ausrufen lassen, um den Krieg gegen uns weiterzuführen. - So soll es sein!
tick 90.21 - Die Wochenschau berichtet:
Operation "Double Devil" erfolgreich

New World. Ja, der Bolschewistenplan unseren Imperator White Devil zu entführen und von ihm die Standorte der Flotten zu erfahren war, für Bolschewistenverhältnisse, außerordentlich gut durchdacht, und auch relativ gut ausgeführt. Leider haben die bolschewistischen Planer nur ein kleines Detail übersehen: Im Gegensatz zum Vorsitzenden Abdullow, der seinen baufälligen Palast nur ungern verlässt reist White Devil gerne, bevorzugt dorthin wo grade Äktschn ist. Unsere Strategen waren sich sicher das die Bolschewisten unsere Heimatwelt angreifen werden und haben entsprechende Vorkehrungen getroffen. Sehr schön gelungen ist übrigens auch die täuschend echte Attrappe von White Devils Yacht.
Und so kam es auch das das bolschewistische Spezialkommando zwar den schönen Imperatorenpalast auf Homeworld stürmte, aber nur den von White Devil dort platzierten Doppelgänger vorfand, der im Verhör dann bereitwillig die angeblichen Truppenkonzentrationen preisgab.
Was die Bolschewisten veranlasste auf Sparta mit einer riesigen Armada aufzukreuzen, die von unseren dort stationierten Angriffstruppen sofort pulverisiert wurde. Sehr bedauerlich. Wieder Kreuzer im 100er-Pack verloren. Da tröstet auch die Rückgewinnung des von uns bei Raketentests verseuchten Planeten Selamain wenig.

In wenigen Ticks werden wir den Krieg noch wesentlich tiefer ins Bolschewistenreich getragen haben, denn dort sind noch gute Planeten zu holen, und sie sind verteidigungslos.
tick 91.14 - Der Nachrichtendienst schreibt:
Wo ist WD?

Homeworld. Diese Frage beschäftigt zurzeit nicht nur alle Geheimdienste der Galaxis und WDs Hausdrachen... äääh.... Frau, die Imperateuse der New Humans, sondern auch seinen Bruder Mini-WD, der in gutem Glauben eine Befreiungsflotte für sein Brüderlein nach Homeworld entsandte. Dass er sich, wie in der Familie üblich, ein klein wenig verrechnte, soll der guten Absicht keinen Abbruch tun.

Dennoch bleibt die Frage eine wichtige. Sämtliche informellen Mitarbeiter des bolschewistischen Informationsnetzwerkes wurden angewiesen, wachsam zu sein und Informationen zu sammeln, um damit eine koordinierte Suche zu ermöglichen, die hoffentlich irgendwann zu WDs Prozessbeginn wegen zahlreicher Verbrechen gegen die Humanoidigkeit, vor allem im Rahmen seines neusten "Zwangsarbeit unlimited Extra"-Programmes auf den ehemaligen Oypii-Welten, verkünden zu können. Bei der Befreiung von Dali ffiel uns wiedermal erschreckendes Beweismaterial in die Hände.

Es trudelten auch erste Hinweise aus der Bevölkerung ein. So meldet ein Rentnerehepaar auf Escher, Imperator WD sei euf einem Jahrmarkt untergetaucht und helfe dort den Kindern auf die Ponys. Anderen Berichten zufolge sei er als Kartoffelbauer in der Maxim-Gorki-Genossenschaft auf Krasnokamensk von unseren Rückeroberungstruppen übersehen worden, und brenne dort schwarz Wodka, womit er die Arbeitsmoral des Kollektiv s untergrabe. Für diese Theorie spreche zum einen, dass Imperator WD sich bekanntlich gerne an vorderster Front aufhielt, und zum anderen, dass eben jener Bauer besonders dicke Kartoffeln habe. Ein Pförtner auf Rubicon wiederum meldet, dass Imperator WD in einer geheimen Anlage weit außerhalb der Stadt, als Ingenieur getarnt arbeite, und dort alle 4 Tage auf irgendwelceh roten Knöpfe drückt, bekanntlich eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Auch dies klingt schlüssig, da er in seinem eigenen Imperium ja bei der Einführung roter Knöpfe total versagt hat, und ja über gute Beziehungen zu den Trojanern verfügt. Etwas weniger glaubhafte Quellen wiederum berichten, dass Imperator WD sich mit einem ausgewählten Team seiner Ingenieure auf einem unkolonisierten Ödlandplaneten nördlich von Homeworld niedergelassen hat, um dort eine monströse Konstruktion, die er selbst liebevoll seinen "Todesstern" nennt, erbauen zu lassen, und damit im nächsten Tuck zurückkehren wolle, um sich an allen zu rächen.

Unser Geheimdienst geht all diesen Hinweisen nach. Das Ende von WDs Schreckensherrschaft ist indes jedoch besiegelt. Die Galaxis ist endlich frei! Alle Völker sind aufgerufen, sich unter der Ägide des Vorsitzenden Abdullow zusammenzuschließen und zum Wohle des Volkes Panzerkreuzer zu bauen!