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tick 5.16 Die Oypii haben den neuen Planeten Cantor gegründet.
tick 5.20 Die Intriganten haben den neuen Planeten Verrat gegründet.
tick 7.16 Die Gaußianer haben den neuen Planeten Divergenz gegründet.
tick 10.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Amnestie für Kolonisten beschlossen.
tick 11.19 Die Kyniker haben den neuen Planeten Mir gegründet.
tick 13.15 Die Chrysoberyll haben den neuen Planeten Styx gegründet.
tick 13.18 Die Taikonauten haben den neuen Planeten Orth gegründet.
tick 15.0 Die Tropicus Humanus haben den neuen Planeten Paradiso gegründet.
tick 15.14 Die Perfekten haben den neuen Planeten Tauf gegründet.
tick 18.13 Die Taikonauten haben den neuen Planeten Thir gegründet.
tick 20.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Umweltschutzverordnung beschlossen.
tick 20.20 Die Lussobenga haben den Oypii den Krieg erklärt.
tick 23.16 Die Oypii haben den neuen Planeten Gauß gegründet.
tick 24.3 Die Intriganten haben den neuen Planeten Verschwörung gegründet.
tick 24.11 Die Oypii haben die Lussobenga bei Bayreuth angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 25.11 Die Intriganten haben den Lussobenga den Krieg erklärt.
tick 26.10 Die Chrysoberyll haben den neuen Planeten Hyperborea gegründet.
tick 27.0 Die Oypii haben die Lussobenga bei Bayreuth angegriffen und den Planeten erobert.
tick 27.0 Die Lussobenga wurden von den Oypii ausgerottet.
tick 28.20 Die Gaußianer haben den neuen Planeten Rotation gegründet.
tick 30.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Freihandelszonen beschlossen.
tick 30.16 Die Perfekten haben den neuen Planeten Klah gegründet.
tick 32.3 Die Kyniker haben den neuen Planeten Aus gegründet.
tick 35.13 Die Taikonauten haben den neuen Planeten Rheed gegründet.
tick 37.16 Die Gaußianer haben den Kyniker den Krieg erklärt.
tick 38.10 Die Oypii haben den Kyniker den Krieg erklärt.
tick 39.2 Die Intriganten haben den Kyniker den Krieg erklärt.
tick 39.23 Die Taikonauten haben mit den Intriganten ein Bündnis geschlossen.
tick 39.23 Die Taikonauten haben den Kyniker den Krieg erklärt.
tick 40.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Expeditionsförderungsfonds abgelehnt.
tick 40.7 Die Intriganten haben die Kyniker bei Aus angegriffen und den Planeten erobert.
tick 40.12 Der Krieg zwischen den Kyniker und den Gaußianer wurde beendet.
tick 40.23 Die Taikonauten haben die Kyniker bei Mir angegriffen und den Planeten erobert.
tick 41.1 Der Krieg zwischen den Intriganten und den Kyniker wurde beendet.
tick 41.8 Der Krieg zwischen den Taikonauten und den Kyniker wurde beendet.
tick 41.10 Der Krieg zwischen den Oypii und den Kyniker wurde beendet.
tick 41.19 Die Gaußianer haben den neuen Planeten Green gegründet.
tick 42.12 Die Intriganten haben den neuen Planeten Heuchelei gegründet.
tick 42.18 Die Chrysoberyll haben den neuen Planeten Yggdrasil gegründet.
tick 43.15 Die Oypii haben den Intriganten den Krieg erklärt.
tick 43.15 Die Taikonauten haben den Oypii den Krieg erklärt.
tick 43.16 Der Krieg zwischen den Taikonauten und den Oypii wurde beendet.
tick 43.17 Das Bündnis zwischen den Taikonauten und den Intriganten wurde beendet.
tick 44.16 Die Kyniker haben den Intriganten den Krieg erklärt.
tick 45.6 Ein Atomunfall auf Thal forderte 480k Opfer.
tick 45.12 Die Kyniker haben die Intriganten bei Aus angegriffen und den Planeten erobert.
tick 45.21 Die Kyniker haben den neuen Planeten Der gegründet.
tick 45.21 Die Oypii haben die Kyniker bei Aus angegriffen und den Planeten erobert.
tick 46.1 Der Krieg zwischen den Kyniker und den Intriganten wurde beendet.
tick 46.8 Die Gaußianer haben die Intriganten bei Verschwörung angegriffen und den Planeten erobert.
tick 47.12 Die Oypii haben die Kyniker bei Der angegriffen und den Planeten erobert.
tick 47.20 Die Intriganten haben die Gaußianer bei Rotation angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.20 Der Krieg zwischen den Gaußianer und den Intriganten wurde beendet.
tick 48.3 Die Taikonauten haben den Tropicus Humanus den Krieg erklärt.
tick 48.22 Die Intriganten haben die Oypii bei Bayreuth angegriffen und den Planeten erobert.
tick 48.22 Die Oypii haben die Intriganten bei Bayreuth angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 49.1 Ein Atomunfall auf Rotation forderte 300k Opfer und der Planet wurde verseucht.
tick 49.13 Die Taikonauten haben die Tropicus Humanus bei Paradiso angegriffen und den Planeten erobert.
tick 50.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Staatliche Forschungskontrolle abgelehnt.
tick 50.5 Ein Atomunfall auf Intrige forderte 417k Opfer.
tick 50.12 Die Oypii haben die Intriganten bei Bayreuth angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 50.21 Der Krieg zwischen den Tropicus Humanus und den Taikonauten wurde beendet.
tick 51.2 Die Oypii haben die Intriganten bei Bayreuth angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 52.11 Die Taikonauten haben den Perfekten den Krieg erklärt.
tick 53.6 Die Kyniker haben die Oypii bei Gauß angegriffen und den Planeten erobert.
tick 53.11 Die Taikonauten haben die Perfekten bei Klah angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 53.12 Die Taikonauten haben die Perfekten bei Klah angegriffen und den Planeten erobert.
tick 54.0 Die Chrysoberyll haben den neuen Planeten Elysion gegründet.
tick 55.9 Die Oypii haben die Intriganten bei Bayreuth angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 55.10 Die Oypii haben die Kyniker bei Gauß angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 55.19 Die Oypii haben die Intriganten bei Bayreuth angegriffen und den Planeten erobert.
tick 56.10 Die Oypii haben die Kyniker bei Gauß angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 56.10 Die Taikonauten haben die Perfekten bei Tauf angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 56.11 Die Oypii haben die Kyniker bei Gauß angegriffen und den Planeten erobert.
tick 56.16 Die Taikonauten haben die Perfekten bei Tauf angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 56.17 Die Taikonauten haben die Perfekten bei Tauf angegriffen und den Planeten erobert.
tick 56.21 Die Intriganten haben die Oypii bei Aus angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 57.2 Die Gaußianer haben den Intriganten den Krieg erklärt.
tick 58.7 Die Gaußianer haben die Intriganten bei Verrat angegriffen und den Planeten erobert.
tick 59.3 Die Intriganten haben die Oypii bei Bayreuth angegriffen und den Planeten erobert.
tick 59.19 Die Taikonauten haben die Perfekten bei Perv angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Entwicklungshilfeumlage abgelehnt.
tick 60.16 Der Krieg zwischen den Intriganten und den Gaußianer wurde beendet.
tick 61.20 Die Chrysoberyll haben den Perfekten den Krieg erklärt.
tick 62.9 Der Krieg zwischen den Oypii und den Kyniker wurde beendet.
tick 62.20 Die Chrysoberyll haben den neuen Planeten Droyd gegründet.
tick 62.21 Die Taikonauten haben die Perfekten bei Perv angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 64.5 Die Chrysoberyll haben die Perfekten bei Perv angegriffen und den Planeten erobert.
tick 64.5 Die Perfekten wurden von den Chrysoberyll ausgerottet.
tick 64.8 Die Oypii haben die Intriganten bei Bayreuth angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 64.18 Die Oypii haben die Intriganten bei Bayreuth angegriffen und den Planeten erobert.
tick 67.10 Die Gaußianer haben den Chrysoberyll den Krieg erklärt.
tick 67.14 Die Oypii haben die Intriganten bei Heuchelei angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 67.15 Die Oypii haben die Intriganten bei Heuchelei angegriffen und den Planeten erobert.
tick 68.11 Die Kyniker haben mit den Oypii ein Bündnis geschlossen.
tick 68.18 Die Taikonauten haben den Chrysoberyll den Krieg erklärt.
tick 69.2 Die Gaußianer haben die Chrysoberyll bei Styx angegriffen und den Planeten erobert.
tick 69.11 Die Intriganten haben die Oypii bei Heuchelei angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 69.14 Der Krieg zwischen den Oypii und den Intriganten wurde beendet.
tick 69.16 Die Chrysoberyll haben die Gaußianer bei Rotation angegriffen und den Planeten erobert.
tick 70.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Raketenopferentschädigungsfonds abgelehnt.
tick 70.11 Die Kyniker haben den neuen Planeten Sonne gegründet.
tick 71.20 Die Taikonauten haben die Chrysoberyll bei Yggdrasil angegriffen und den Planeten erobert.
tick 72.12 Die Oypii haben den Planeten Der an die Kyniker übergeben.
tick 72.15 Das Bündnis zwischen den Oypii und den Kyniker wurde beendet.
tick 72.18 Die Oypii haben den Chrysoberyll den Krieg erklärt.
tick 73.8 Ein Atomunfall auf Verschwörung forderte 720k Opfer und der Planet wurde verseucht.
tick 73.12 Die Chrysoberyll haben die Taikonauten bei Yggdrasil angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 73.13 Die Chrysoberyll haben die Taikonauten bei Yggdrasil angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 74.16 Die Gaußianer haben die Chrysoberyll bei Hyperborea angegriffen und den Planeten erobert.
tick 74.18 Ein Atomunfall auf Verrat forderte 400k Opfer.
tick 75.18 Die Oypii haben die Chrysoberyll bei Elysion angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 76.17 Ein Atomunfall auf Green forderte 560k Opfer und der Planet wurde verseucht.
tick 76.19 Die Taikonauten haben die Chrysoberyll bei Perv angegriffen und den Planeten erobert.
tick 77.16 Die Taikonauten haben die Chrysoberyll bei Droyd angegriffen und den Planeten erobert.
tick 78.0 Die Taikonauten haben die Chrysoberyll bei Elysion angegriffen und den Planeten erobert.
tick 78.17 Der Krieg zwischen den Chrysoberyll und den Gaußianer wurde beendet.
tick 79.3 Die Taikonauten haben sich zum Kollektiv weiterentwickelt.
tick 80.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Erweiterte Reisefreiheit abgelehnt.
tick 80.8 Die Taikonauten haben die Chrysoberyll bei Ysgilioth angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 80.13 Die Gaußianer haben mit den Oypii ein Bündnis geschlossen.
tick 81.5 Die Kyniker haben sich zum Imperium weiterentwickelt.
tick 82.8 Der Krieg zwischen den Chrysoberyll und den Taikonauten wurde beendet.
tick 82.19 Die Taikonauten haben den Tropicus Humanus den Krieg erklärt.
tick 82.21 Das Bündnis zwischen den Oypii und den Gaußianer wurde beendet.
tick 83.12 Die Oypii haben den neuen Planeten Gödel gegründet.
tick 83.19 Die Taikonauten haben die Tropicus Humanus bei Tropico Pax angegriffen und den Planeten erobert.
tick 83.19 Die Tropicus Humanus wurden von den Taikonauten ausgerottet.
tick 84.2 Die Gaußianer haben den neuen Planeten Allein gegründet.
tick 84.13 Die Oypii haben die Chrysoberyll bei Ysgilioth angegriffen und den Planeten erobert.
tick 85.14 Der Krieg zwischen den Oypii und den Chrysoberyll wurde beendet.
tick 85.14 Die Kyniker haben den Taikonauten den Krieg erklärt.
tick 86.0 Ein Raketeneinschlag auf Rheed forderte 720k Opfer.
tick 86.5 Die Oypii haben sich zum Kollektiv weiterentwickelt.
tick 86.19 Die Gaußianer haben mit den Oypii ein Bündnis geschlossen.
tick 86.20 Ein Raketeneinschlag auf Orth forderte 540k Opfer.
tick 86.20 Ein Raketeneinschlag auf Thal forderte 300k Opfer.
tick 87.18 Die Gaußianer haben den Chrysoberyll den Krieg erklärt.
tick 88.20 Die Taikonauten haben die Kyniker bei Sonne angegriffen und den Planeten erobert.
tick 89.2 Die Taikonauten haben die Kyniker bei Der angegriffen und den Planeten erobert.
tick 89.6 Ein Atomunfall auf Verschwörung forderte 680k Opfer.
tick 90.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Kreuzerkomponentenstandardisierung abgelehnt.
tick 90.6 Die Gaußianer haben die Chrysoberyll bei Rotation angegriffen und den Planeten erobert.
tick 90.6 Die Chrysoberyll wurden von den Gaußianer ausgerottet.
tick 90.20 Die Kyniker haben die Taikonauten bei Rheed angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 90.22 Die Kyniker haben die Taikonauten bei Paradiso angegriffen und den Planeten erobert.
tick 90.23 Die Taikonauten haben die Kyniker bei Geh angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 91.5 Ein Raketeneinschlag auf Tauf forderte 720k Opfer.
tick 91.8 Die Taikonauten haben die Kyniker bei Geh angegriffen und den Planeten erobert.
tick 91.15 Die Kyniker haben die Taikonauten bei Geh angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 91.20 Ein Atomunfall auf Verrat forderte 670k Opfer.
tick 92.2 Die Taikonauten haben die Kyniker bei Paradiso angegriffen und den Planeten erobert.
tick 92.2 Die Kyniker wurden von den Taikonauten ausgerottet.
tick 92.5 Ein Atomunfall auf Rotation forderte 536k Opfer und der Planet wurde verseucht.
tick 95.0 Die Runde ist beendet, die Taikonauten haben gewonnen!
Alle Kommentare
tick 0.18 - Lyg und Tryg berichtet:
Sternenruf

Ysgilioth. Dies ist die erste Nachricht, die wir von unserem prachtvollen und stolzen Planeten in den weiten Donut schleudern, an die Gemeinschaft der größtenteils unfreien Völker.
Ja, eine traurige Tatsache ist das, die uns da durch erste Transmissionslauscher vermittelt wurde: nahezu alle Planeten werden von Despoten und Gleichschaltern regiert, und es stimmt uns umso betrübter, als alte Aufzeichnungen vergangener Äonen ein weit demokratischeres Bild zeichnen (einige unwichtige Kritiker weisen darüber hinaus darauf hin, dass all diese alten demokratischen Völker trotzdem wie alle anderen auch untergegangen sind - als ob so etwas heutzutage noch möglich wäre...).
Unser allseits beliebter Präsident Chrysch hat die Bewohner Ysgilioths daher aufgerufen, den Planeten gründlichst auf Vordermann zu bringen und die Verbreitung der Freiheit auf eine solide Basis zu stellen, auch von einer neuen Siedlung im All ist die Rede. Das finden wir gut, Freiheit muss bestens organisiert sein.

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 1.23 - Stimme der Tugend schreibt:
Der Weg zum Glück

Geh. Hört, Völker der Galaxis, nicht der Luxus ist es, der euch das Glück bringt, oder der Reichtum, den ihr suchen mögt. Habt ihr denn nicht schon vor Äonen der Dekadenz angehangen und seid dennoch in eurem Innersten zutiefst unglücklich geblieben? Schwört dem Luxus ab! Führt ein Leben in Askese, denn nur so könnt ihr den Weg der Tugend erkennen!

Nicht die Ordnung ist es, die euch Zufriedenheit bringt. Seid ihr nicht gefangen in all dem Funktionieren eures Staates? Die wahre innere Freiheit werdet auch ihr so nicht finden. Schwört euren Gesetzen ab! Brecht alle Regeln, denn nur so könnt ihr dem Ruf des Glücks folgen!

Hier, am Nabel der Galaxis, auf unserem kleinen und einfachen Planeten Geh, beginnt nun der Siegeszug der Tugend und der Freiheit. Ihr Völker der Galaxis seid eingeladen uns in die Askese zu folgen und mit uns gemeinsam das Glück zu erreichen - oder elend in eurer Dekadenz und euren Regeln zu ersticken!
tick 4.20 - Lyg und Tryg schreibt:
Schein und Wirklichkeit

Ysgilioth. Geh in dich und frage, mündiger Geist:
Beruht denn die Freiheit, von der du weißt,
auf Faustrecht brutaler Despoten?

Soll denn dein Streben
nach materiellem Segen
beschränkt sein durch Verbote?
Deine Arbeit dem Staatschatz,
dein Leben dem Kampfplatz,
deine Zähne nur altem Brote?

Beseitge die Schleier gezwungner Askese,
in dieser Freiheit schau auf und lese
das finstere Herz der falschen Propheten,
die danach trachten, dich ins Faß zu treten.

Hyspronos,
Distriktslyriker Ysgilioths
zur Propaganda der Kyniker
tick 5.0 - Erleuchtung aktuell berichtet:
Glosse

Thal. Der Werwolf
Ein Werwolf eines Nachts entwich
von Weib und Kind, und sich begab
an eines Dorfschullehrers Grab
und bat ihn: Bitte, beuge mich!

Der Dorfschulmeister stieg hinauf
auf seines Blechschilds Messingknauf
und sprach zum Wolf, der seine Pfoten
geduldig kreuzte vor dem Toten:

"Der Werwolf", - sprach der gute Mann,
"des Weswolfs"- Genitiv sodann,
"dem Wemwolf" - Dativ, wie man's nennt,
"den Wenwolf" - damit hat's ein End.'

Dem Werwolf schmeichelten die Fälle,
er rollte seine Augenbälle.
Indessen, bat er, füge doch
zur Einzahl auch die Mehrzahl noch!

Der Dorfschulmeister aber mußte
gestehn, daß er von ihr nichts wußte.
Zwar Wölfe gäb's in großer Schar,
doch "Wer" gäb's nur im Singular.

Der Wolf erhob sich tränenblind -
er hatte ja doch Weib und Kind!!
Doch da er kein Gelehrter eben,
so schied er dankend und ergeben.

Felix K.
Redakteur Abt. Wochenendbeilage
tick 5.8 - Lyg und Tryg schreibt:
Korrektur zu Schein und Wirklichkeit

Ysgilioth. Zu unserem Bedauern mussten wir in der Veröffentlichugn unseres letzten Artikels einen Fehler feststellen. Wie jeder angemessen gebildete Bürger weiß, muss die Zeile:

die danach trachten, dich ins Faß zu treten.

selbstverständlich lauten:

die erstreben, dich in die Tonne zu treten.

Wir bitten Hyspronos und die werte Leserschaft, dies zu entschuldigen.

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 6.18 - Stimme der Tugend berichtet:
Schein oder Wirklichkeit?

Geh. Die Wirklichkeit auf Ysgilioth scheint zu sein, dass dort Lyriker beschäftigt werden, die den Bürgern die zu vertretende Meinung nahebringen sollen. Von wahrer geistiger Freiheit kann hier keine Rede sein. Ein solcher Lyriker wie Hyspronos muss nun natürlich mehr mit der Form seines Gedichtes beschäftigt sein, als mit dem Inhalt, weshalb sein Fehler nur zu verständlich und nachvollziehbar ist.

Wir können Hyspronos seinen Fehler also nicht vorwerfen, sondern üben uns vielmehr in Mitleid mit einem Mann, der eine so undankbare Aufgabe zu erfüllen hat.
tick 8.21 - Lyg und Tryg berichtet:
Gewissensprüfung

Ysgilioth. Es kann der Kyniker mit gekappten Schwingen
statt hehrer Lyrik nur Prosa singen.
Ob dieses Mangels er still weint
bittre Tränen, wie uns scheint.

Er könnte dieses wohl kompensieren
durch Demonstration eines klugen Verstandes;
muss er dazu nur schlicht votieren
für schuldfreie Besiedlung neuen Landes.

Meinte er's ernst mit anarchischem Leben
muss er wohl Amnestie erstreben.
Oder stimmt der Verdacht der Lügen
sich selbst und den Rest der Welt zu betrügen?

Kybrinski
Gesellschaftstheoretiker der Universität Synergion zu Ysgilioth
tick 10.10 - Lyg und Tryg meldet:
Freude und Betrübnis

Ysgilioth. Mit großer Freude hat das stolze Volk der Chrysoberyll den Antrag zur Amnestie für ihre tapferen Pioniere begrüßt. Das überwältigende Votum der Donutgemeinde hat auch den letzten Zauderer davon überzeugt, die Demokratie selbstbewußt in den Raum zu tragen.

Mit großer Betrübnis hingegen sehen wir die Mattigkeit, die die Schreiber der anderen Nationen befallen hat. Außer den löblich aktiven Zynikern und den aufstrebenden asiatischen Raumfahrern hat kein weiteres Volk - neben dem unseren - etwas Offizielles hervorgebracht. Die Raumdepeschen dieser stummen Fischelein sind derart unbedeutend, dass gar niemand deren Namen kennt! Welch langweiliger Ort ist das, an dem die Lenker der Nationen nur verbissen stumm an ihren Miltärstrategien feilen! Entschwunden der literarische Geist vergangener Epochen, und mit ihm der politische Diskurs!

Viel ärger als Geschwafel
ist eine stumme Tafel.

Aus:
Kynzels 'Reime zum Schütteln', Band 3
tick 12.15 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Skandal: Kyniker nehmen Inspekteur der interplantaren Atombehörde fest

Intrige. Die intriganten Verhandlungsdelegation steht vor einem Scherbenhaufen. Hatte es noch letzte Woche so ausgesehen, als ob der Konflikt um das kynische Atomprogramm rasch gelöst werden kann, so wird eine friedliche Lösung nun immer unwahrscheinlicher.

Der kynische Herrscher Diogenes hatte in einem persönlichen Gespräch mit Erzkanzler Hüchting dem Großen noch beteuert, auf Sonnenenergie setzen zu wollen. Um sich davon zu überzeugen, wurde von der interplanetaren Gemeinschaft ein offizieller Atominspekteur losgeschickt. Die kynische Regierung hat diesen Inspekteur nun widerrechtlich festsetzen lassen. Der Konflikt droht zu eskalieren.
tick 12.21 - Erleuchtung aktuell berichtet:
Staatengemeinschaft fordert Kontrolle von kynischen Atomanlagen

Thal. Es ist bedauerlich, dass die kynische Regierung mal wieder einen Alleingang wagt und die Atominspekteure nicht ihrer Arbeit nachgehen lässt. Wir sind aufgerufen, die Geschehnisse mit Aufmerksamkeit und Sorge zu verfolgen. Hoffentlich werden weitere Inspekteure mehr Glück haben. Auch von unserer Seite sind bereits Spezialisten unterwegs, um das Atomprogramm zu untersuchen. Sollte sich Diogenes weiterhin weigern mit der Energiekontrollbehörde zusammenarbeiten, sind auch Sanktionen im aussenpolitischen Bereich denkbar. Wir werden unsere Leser auf dem Laufenden halten.
tick 13.19 - Lyg und Tryg meldet:
Der Ewige Erzfeind

Ysgilioth. Die politische Entwicklung vergangenen Tacks hat die kopfschüttelnden Prognosen der chrysoberyllischen Beobachter bestätigt: Intrige und Zynismus (seit kurzen auch neugriechisch "Kynismus" bezeichnet) ziehen sich unweigerlich an, ungeachtet der Welten und Epochen. Und immer beginnt es auf diese oder ähnliche Weise: der Eine bezichtigt den Anderen, illegale Atomprogramme durchzuführen, politisch völlig unfähig zu sein oder die Kühe von der Weide seiner Farmer zu stehlen - streng genommen haben die Kyniker dieses Mal noch nichts dergleichen behauptet, doch unseren Experten nach ist das nur eine unwichtige Frage der Zeit.

Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, hat Lyg und Tryg eine exklusive Umfrage gestartet:

Auf die Frage "Wenn sich nächsten Sonntack die Kyniker einen Vorwurf aus den Fingern saugen, dann behaupten sie:"
1. "Die Intriganten haben bereits die Lussobenga unterlaufen und stiften die Thaikonauten zum Krieg gegen die Gaußianer an" 41%
2. "Genau wie 1., nur dass sie zusätzlich schon zwei Todessterne haben" 29%
3. "Erzkanzler Hüchting gewährt radikalen Kamelitern Zuflucht und plant ein Terrornetzwerk" 19%
4. "Allein der Erzkanlzer mit seinen finsteren Plänen war daran schuld, dass der vorherige Donut kollabierte" 9%
5. "Alles zusammen" 2%

Chrysoberyllische Wirtschaftsprüfer bestätigten jedenfalls die fröhlich-hysterische Lage an der Grenze zwischen Verrat und Geh. Es wird wohl nicht der letzte "Kontrolleur" - gleich welcher Couleur - sein, der mit tickenden roten quaderförmigen Gegenständen in die Atomkraftwerke des Gegners zu schleichen sucht.
Gewissheit darüber, wie weit es um die Sprengkraft der Situation auf beiden Seiten steht, kann wohl aus der Ferne nur auf eine Weise festgestellt werden: lauschen, wie laut es am Ende rummst.
tick 14.10 - Stimme der Tugend meldet:
Erzkanzler Hüchting bald Geschichte?

Geh. "Die interplanetare Atombehörde soll gefälligst erstmal vor ihrer eigenen Haustür kehren!", kommentierte Diktator Diogenes die ungeheuerlichen Vorwürfe von Tick 12.15 in "Das Blöckende Kamel".

Tatsächlich verfügen wir weder über Atomkraftwerke, noch haben wir einen Inspekteur festgenommen. Nicht umsonst hat Diktator Diogenes das Motto "Geh mir aus der Sonne" ausgegeben, schließlich wollen wir keine wertvolle Energie verschenken. Allerdings geht aus einem aktuellen Geheimdienstbericht hervor, dass ein intrigantischer Agent mit einem tickenden quaderförmigen roten Gegenstand in der Nähe unseres Solarkraftwerks aufgegriffen wurde.

Gerüchten zufolge wurde der Auftrag ein Atomkraftwerk zu sabotieren von intrigantischen Politikern aus der zweiten Reihe initiiert, um einen Skandal zu provozieren und so an Erzkanzler Hüchtings Stuhl zu sägen. Ein viel größeres Desaster ist allerdigns die Tatsache, dass intrigantische Agenten Atomkraftwerke nicht von Solarkraftwerken unterscheiden können.

+++ Kurzmeldungen +++
Große Kuhbörse auf Bayreuth - kynische Qualitätskühe zu verkaufen. +++ Neues Kameliterheim auf Mir gegründet - Religiöse Extremisten auf dem Weg der Besserung
tick 15.18 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Erzkanzler Hüchting schreibt Geschichte!

Intrige. Erzkanzler Hüchting ist dabei Geschichte zu schreiben. Ihm ist es gelungen die anderen bedeutenden Nationen zu einer gemeinsamen harten Linie gegen den Tyrannen Diogenes zu bewegen. Nur so lässt sich noch verhindern, dass die zynischen Forscher ihr Atomprogramm vollenden und die Welt in ein nukleares Desaster bomben.

Entgegen anders lautender zynischer Meldungen wird auf Geh bereits ein Reaktor betrieben, der zur Herstellung spaltbaren Material geeignet ist. Die Empfehlung der internationalen Gemeinschaft zur Energieversorgung Solarkraftwerke zu verwenden, wurde von Diogenes mit den Worten "die verdunkeln doch die Sonne" energisch abgelehnt.

Eine nun auf Erkanzler Hüchtings Betreiben beschlossene Resolution des Nationenrats fordert die sofortige Zerstörung der zynischen Atomanlagen. Eine gewaltsame Eroberung als letztes Mittel ist darin ausdrücklich nicht ausgeschlossen.
tick 15.19 - Gelangweilter Beobachter meldet:
Friede dem Donut!

Perv. Anlässlich der Gründung der neuen Kolonie auf dem Planeten Tauf beschloss der Oberste Rat der Perfekten unter dem Großen Vorsitzenden Aahz die Gründung eines Kommunikations- und Journalismuszentrums auf Tauf. Gleichzeitig wurde das Plansoll für die Papierproduktion verdoppelt; der Brigade 714 gelang hierbei eine Übererfüllung des Plansolls von 12,7%.

Mit Hilfe des Kommunikationszentrums wird das planmäßig explosionsartige Wachstum der neuen Kolonie für die Nachwelt und diejenigen Donutgenossen, die noch weniger leistungsfähigen und humanen Staatsformen anhängen, festgehalten werden.

Angesichts der aufkeimenden Spannungen im interplanetaren Energiesektor wird der Große Vorsitzende Aahz anlässlich einer spontanen Volksdemonstration, die für 16:14 auf Perv angesetzt ist, einen Aufruf zum Frieden an die versammelten Völker des Donuts richten.

Die Ressourcen für die Berichterstattung wurden dabei bereits genehmigt.
tick 16.10 - Lyg und Tryg meldet:
Atomgespinst

Ysgilioth. Es wird dem werten Leser nicht entgangen sein, wie sehr um die Kernkraft im gegenwärtigen Momente disputiert wird. Des Erzkanzlers Verdacht, der den Kynikern unlautere Absichten unterstellt - oder als mindestes Meineid wider ihre publike Philosopherei - ziert dabei jedoch ein gewaltger Pferdefuß: es mangelt an Substanz.

Nun haben treue Gesandte der Republik ein verlässlich Bild gezeichnet vom Stande auf Verrat, doch nicht vom zynischen Herzlande. An greifbarem Beweis für den Vorwurf mangelt es wohl sträflich, sowohl für uns denn auch für Anhänger weniger geistigen und mehr ausbeuterischen Staatsformen.
Wir appellieren daher an des Erzkanzlers Stelle: "Machet das Wyssen um Geh, welches ihr vorgeblich erlangt habet, der Völkergemeynschaft zugänglich. Und lasset alle daraus ihre Schlysse ziehen, erleuchtet von der moralischen Rechtfertigung Diogenes'."

Nebenbei wärs ein lehhreiches Exempel an praktizierter Demokratie, was der Welt nicht schaden tät.

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 16.15 - Gelangweilter Beobachter berichtet:
Das Perfekte Energiekonzept

Perv. Nach der Absage der spontanen Volkskundgebung auf Perv heute wegen eines Ausfalls des öffentlichen Stromnetzes gab der Große Vorsitzende Aahz bekannt, dass die Saboteure, die das lokale Kohlekraftwerk lahmgelegt hätten, mit aller Härte verfolgt werden sollten. Eine andere Ursache sei, so Aahz, auszuschließen. Besonders wandte er sich gegen von internationalen Beobachtern gestreute Gerüchte, nach denen das Kraftwerk schlecht gewartet worden wäre, da dies schließlich im Kommunismus nicht möglich ist.

Gleichzeitig gab Aahz den Auftrag, nach den guten Erfahrungen der Taikonauten mit der Atomkraft ein eigenes Atomprogramm zur Sicherung der Energieversorgung auf den neuen Kolonien zu starten.
tick 18.17 - Erleuchtung aktuell schreibt:
Umweltschutz - Abstimmung steht bevor

Thal. Im Nationenrat steht die Entscheidung über die Umweltschutzverordnung bevor. Als friedliebende Nation stehen wir Seite an Seite mit unseren kommunistischen Brüdern und stimmen selbstverständlich für diese Verordnung. Wir streben einer sauberen, bevölkerungsreichen und sicheren Zukunft entgegen. Nur Kriegstreiber werden dagegen stimmen, soviel steht fest. Doch diese werden sich durch ihr Abstimmungsverhalten entlarven. Also geht diesen Weg zusammen, werte Genossen! Geht den Weg zusammen mit uns, edle Demokraten und mächtige Diktatoren! Die Umwelt ist unsere Zukunft.
tick 19.9 - Lyg und Tryg berichtet:
Wohlstand und dennoch Wohlfühlen

Ysgilioth. Die Umweltschutzverordnung hängt dräuend über dem Horizonte und rühret das schlechte Gewissen der Oberhäupter, arg am eigenen Volke gehandelt zu haben. Ist derjenige Kriegstreiber, welcher jetzt den Entwurf ablehnt, nur weil er durch kluge Planung *nicht* gezwungen ist, den zuvor vernachlässigten Zuwachs an Untertanen zu retten?
Mitnichten! Ein verantwortungsvoller Potentat gewährleistet medizinisch Unterstützung für den Bürger von Anfang an und bauet keine Kasernen anstelle!
Und so werden die Forscher friedliebender Technologien in der Mehrheit sein - wenn nicht jetzt, so doch in der Zukunft.

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 20.19 - Das Blöckende Kamel meldet:
Doch kein Wohlstand!

Intrige. Große Verwunderung hat die heutige Entscheidung des Nationenrats bei neutralen Beobachtern hervorgerufen. Ein als Umweltschutzverordnung getarntes Gesetz, dessen Zweck einzig und allein darin besteht, weite Teile der Galaxis von Wohlstand und Entwicklung fernzuhalten, wurde überraschend fast einstimmig angenommen.

Skandalös dabei das Verhalten von Präsydent Chrysch, der sich vor der Abstimmung noch vehement gegen das Gesetz ausgesprochen hatte, dann aber doch dafür gestimmt hat. Zu mächtig war wohl die taikonautische Propaganda, die jeden Kritiker der Verordnung gleich als Kriegstreiber titulierte. Nur Erkanzler Hüchting zeigte sich von diesen Einschüchterungsversuchen unbeeindruckt.

Der inzwischen wegen Verstoßes gegen mehrere Nationenratsresolutionen mit interplanetarem Haftbefehl gesuchte Tyrann Diogenes war ebenso wie der untätige lussobengische König Wareengo IV erst gar nicht zu dieser wichtigen Sitzung erschienen.
tick 22.18 - Lyg und Tryg berichtet:
Die lussobengische Schurkerei

Ysgilioth. Eine ungehörige Provokation der Lussobenga hat den Weltendonut jüngst erschüttert: sie haben den Oypii den Krieg erklärt! Es handelt sich dabei ohne Zweifel um eine von langer Hand geplante, zutiefst perfide und hinterhältige Boshaftigkeit. So und nicht anders kennen wir die Lussobenga!

Hier einige der Hauptanklagepunkte, der sich dieses Volk wiederholt und ausdauernd schuldig gemacht hat:
- Vorsätzliches Herumlungern auf der Heimatwelt bzw. Raumstreicherei
- Hemmungsloses Geldscheffeln durch ungebremste Handelsgüterproduktion
- Widerrechtliche Einrichtung eines Agententrainingsgeländes für fremde Nationen
- Rücksichtloses Orbitsurfen mit dem Staatskreuzer
- Ziellose Herumforscherei
- Unerlaubtes Fernbleiben von sämtlichen Nationenratssitzungen
- Provokante Nichtveröffentlichung von infamen Presseschauartikeln
- Unerlaubt geradlinige Nationspotentialspolitik

Es ist geradezu eine logische Konsequenz, dass solch ein aggressives Volk seinen friedlichen Nachbarn, die sich genossenschaftlich um ihre Staatsfarmen kümmern, den Krieg erklärt. Wie fordern Sir Wareengo IV daher auf, das ungezügelte Aufrüsten unverzüglich zu stoppen und das Schlimmste zu verhindern.

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 23.1 - Stimme der Tugend meldet:
Perfekte Trainingsbedingungen

Geh. Heute morgen hat das kynische Ministerium für geheime Provokationen einen geheimen Statusbericht veröffentlicht. Demzufolge kooperiert unsere Spionageabwehr seit einiger Zeit intensiv mit dem Perfekten Geheimdienst, um die Fähigkeiten unserer Agenten auf ein neues Perfektionsniveau zu bringen.

Diktator Diogenes kommentierte den Bericht wie folgt: "Angesichts der bevorstehenden Schließung des Trainingsgeländes auf Bayreuth mussten wir uns dringend etwas neues ausdenken. Da kam uns das Perfekte Angebot gerade recht: Wir trainieren unsere Agenten in der Spionageabwehr und bringen den nicht ganz so Perfekten Agenten dafür bei, wie man Folter erduldet."

Im Zuge dieses neuen Programmes wurden heute schon zwei Agenten der Perfekten festgenommen und unser Agent Aristoteles dafür zweimalig befördert. Dieser durchschlagende Erfolg ermutigt uns - und hoffentlich auch die Perfekten - das Programm fortzusetzen und wenn möglich auch noch andere Nationen daran zu beteiligen.

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tick 24.17 - Erleuchtung aktuell schreibt:
Karl Ramseier ist tot!

Thal. Der wohl erfolgloseste Admiral aller Zeiten starb beim Versuch, einen unverteidigten Planeten ohne wirkungsvolle planetare Verteidigung einzunehmen. Die Kontakte zur Invasionsflotte der Oypii brachen heute gegen Tick 10 ab. Bisher sind keine ofiziellen Berichte bei unserer Redaktion angekommen, einer unserer Diplomaten brachte aber die brisanten Informationen über die geplante Trauerfeier in seinen Besitz.
Ob nun Ramseier beim Angriff auf den stillgelegten Kreuzer der Lussobenga sein Leben verlor oder ob er sein Landungsschiff mal wieder selbst flog und dieses in bekannter Manier an einen lussobengalischen Felsen knallte ist noch nicht bekannt.
Berichterstatter sind aber bemüht, unsere Leser auf dem Laufenden zu halten.
tick 25.11 - Das Blöckende Kamel schreibt:
Hilfe für die Oypii! Weg mit Wareengo!

Intrige. Gestern hat vollkommen überraschend der eher als träge und harmlos geltende König Sir Wareengo IV seinen friedlichen Nachbarn, den Oypii den Krieg erklärt. Es wird vermutet, dass er damit von eigenen innenpolitischen Problemen ablenken will. So gibt es auf Bayreuth noch nicht einmal ein modernes Solarkraftwerk, wie es auf anderen Planeten des Donuts längst Standard ist.

Ebenso hinterhältig wie die plötzliche Kriegerklärung an die Oypii ist auch die wareengische Kriegsführung. Statt seinen Gegnern in offenen Raumschlachten zu begegnen, lockt das lussobengische Militär diese in Hinterhalte. So wurden nach unseren Informationen mindestens acht Personentransporter bei der Landung auf Bayreuth abgeschossen. Die Überlebenden wurden sofort hingerichtet.

Wegen dieses Verstoßes gegen das interplanetare Kriegsrecht und aus freundschaftlicher Verbundenheit mit den Oypii, hat Erkanzler Hüchting nun den Lussobenga und speziell Sir Wareengo IV den Krieg erklärt.
tick 25.13 - Lyg und Tryg meldet:
Wer knacket den 4-Millionen-Jackpot?

Ysgilioth. Das ist die Frage, welche alle Bürger zur Zeit beschäftigt. Das Sir Wareengo IV seit Amtantritt dem uneingeschränkten Müßiggange fröhnet, ist wohl ein offenes Geheymnis - was die jüngste Glosse unseres Blattes hoffentlich klar zum Ausdrucke gebracht hat. Demgemäß offenbart sich Zentral-Lussobengalien als saftige reife Frucht, die verlockend auf dem Präsentierteller liegt für den Ersten, der eine militärische Invasion unternähme.

Die Oypii versuchten es und versagten. Ihr Plan war durchaus weise, die lussobengalische Bevölkerung erst wachsen und reifen zu lassen ehe der Ernte. Die Kommunisten verstehen sich wahrlich gut auf den Umgang mit Farmen.
Doch dann passierte ein Malheur, sie mögen sich bei ihren Truppen verzählt haben oder nicht damit gerechnet haben, dass der mächtige orbitale Kreuzer anderes täte als spazieren zu fliegen. Wir wissen es nicht, und es ist letzlich ohne Belang.

Denkbar nun, dass die Intriganten, berauscht ob der unerwarteten Gelegenheit, all ihre Offensivtruppen zusammentragen - die eigentlich für den Überfall auf andere Nachbarn gedacht - um sich an Bayreuth zu laben.

Dabei hatten alle Nachbarn eine gerechte Chance: die Thaikonauten, die Kyniker und auch wir waren gleichfalls recht nahe Nachbarn des phlegmatischen Landes, und wir alle hätten diese Entwicklung absehen müssen.
Mit trauriger Gewissheit können wir dieses sagen: Chrysoberyll wird nicht zum Zuge kommen. Die pazifistischen Bestrebungen einiger Linksparteien machten es uns unmöglich, einen entsprechenden Protektoratsplan für Lussobenga durchzusetzen. Möge das riesige planetenförmige Geschenk als einzig hervorgebrachte Leistung der Lussobenga an würdigere Staaten gehen, die die Gelegenheit am Schopfe packen können. Es werden keine freiheitlichen Herrscher sein - aber Freiheit hatten die Bewohner der kleinen unbesonnen Welt wiewohl hinreichend...
tick 25.14 - Stern schreibt:
Wir brauchen keine Hilfe!

Leibniz. Die Regierung und speziell Präsident Steffen danken Erzkanzler Hüchting für die gutgemeinte Unterstützung. Darüber hinaus macht Präsident Steffen aber deutlich, dass der Angriff nicht verloren war, sondern die Schiffe lediglich vom Kurs abgekommen sind. Das wiederum wurde von einem Spion falsch gedeutet, der dann die unwahre Pressemeldung fabrizierte.

Ferner wird von allen Regierungsmitgliedern betont, das die heimtückische Kriegserklärung eine gleichwertige Antwort verlange. Weiter ist das eine bilaterale Sache, die kein Eingreifen einer dritten Partei benötige. "Jegliche Hilfe sehen wir als hinterhältigen Akt und werden diesen ebenso gleichwertig Behandeln", betonte Präsident Steffen am Ende der Pressekonferenz.
tick 27.0 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Warum?

Intrige. Musste man gleich die Lussobenga ausrotten? Nein!

Es hätte genügt, den einzigen Kreuzer der lussobengischen Flotte schrottreif zu schießen. So hätte man Sir Wareengo IV eine Lektion erteilen und die Bewegung zur Abschaffung der Monarchie unterstützen können. Aber die Regierung Steffen hat es vorgezogen, die lussobengische Kultur für immer zu zerstören und vier Millionen Lussobenga zu versklaven, um die eigene marode Wirtschaft einige weitere Tacks am Laufen zu halten.

Interplanetare Vermittlungsversuche, wie sie u.a. von Erzkanzler Hüchting im Auftrag des Nationenrates unternommen wurden, hatte Steffen immer wieder torpediert. Konstruktive Lösungsvorschläge wurden sogar mit Kriegsdrohungen beantwortet. Nun wissen wir warum! Allein begreifen können wir diese unglaubliche Barbarei nicht.

Hoffentlich bleibt dieses Verbrechen nicht ungesühnt!
tick 27.9 - Stern berichtet:
Krokodilstränen der Heuchler

Leibniz. Wollten die Intriganten die scheinbare Niederlage der Oypii unter dem Deckmantel der ritterlichen Unterstützung schamlos ausnutzen?
Sind die Intriganten nun schlecht gelaunt, weil Ihr Plan nun nicht aufging und sie nun nicht mehr die stärkste Macht im Universum sind?
Versuchen die Intriganten mit der Pressemeldung das Selbstverteidigungsrecht der Oypii in Frage zu stellen?

Die Antworten auf diese Fragen kennt ein jeder. Nun zeigt sich wohl die wahre Fratze der arglistigen Intriganten. Die Pressemitteilung der Intriganten sei eine Warnung für jeden. Es scheint nur die Spitze des Eisberges zu sein, wozu dieses Volk fähig ist. Sie haben nun sämtliche Glaubwürdigkeit verspielt und potentielle Bündnisspartner verschreckt.
tick 29.15 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Machtübernahme

Intrige. Wie freundlicherweise schon vom Stern in seiner letzten Ausgabe - die leider nur eine Auflage von 2 Exemplaren aufweisen kann - verkündet, hat sich die wahre Fratze der Intriganten der Öffentlichkeit gezeigt. Sie ist es, die zukünftig dem Schicksal der Intriganten den Weg weisen wird.

Als eine der ersten Handlungen bei Machtübernahme sendete wahre Fratze einen Gruß an einen schüchternen Herrscher. Man munkelt, sie habe ihm mitgeteilt, er solle nicht verzagen, sondern sich in Geduld üben.

Momentan ist wahre Fratze dabei, die verspielte Glaubwürdigkeit in einem Pokerturnier zurückzugewinnen und hat angeordnet, dass aus der Spitze des Eisbergs Eiswürfel für ihren abendlichen Cocktail hergestellt werden.
tick 30.0 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Nickerchen des Nationenrats

Intrige. Zu Geisterstunde mussten die 9 Vertreter der Nationen geweckt werden, um zur Abstimmung zu schreiten.
8 von ihnen schritten zur Urne; der nicht mehr zum Leben zu erweckende Vertreter der Lussobenga wurde in eben dieser beigesetzt.
Mit überwältigender Mehrheit wurde für die Freihandelszone gestimmt.

Der Vertreter der Intriganten sendete anschließend verschlafen, nur noch mit einem offenen Auge eine Botschaft an den Dunklen Diktator: Die wahre Fratze frage sich, wieso zu solch Unzeiten so wichtige Entscheidungen zu treffen seien.
Bevor er eine Antwort in Empfang nehmen konnte, döste er ein...
tick 30.19 - Lyg und Tryg meldet:
Ein Stück vom Paradies

Ysgilioth. Es ist, als wär der Weltenraum
Ganz sacht und leise nahgerückt,
Es träumet ein jeder Frachtkapitän
Den eignen seligen Handelstraum.

Oh, welch treffende Zeilen des heimischen Poeten Rydiger von der Weysel! Denn nichts anderes bescheren uns die neuen Erlasse der freien Handelszonen für freie Bürger: unbegrenzten Reichtume. Schon planen die Magnaten neue ertragreiche Routen ins aufstrebende Land, in dem Gold und Forschung fließen: das neue Vierreichseck, welches sich durch die Gründung der aufstrebenden Kolonie Klah ergibt.
Wahrlich, ihr Mitbürger: Paradiso ist eine Reise wert! Noch gibt es reichlich Güter und herrliches Wetter in dies beschaulich neuen Welt, umringt von Verrat, Geh und Klah. Allein der Klang dieser Welten - in dieser Folge gereiht - lässt alle Möglichkeiten und Zukunftsvisionen dieses Gebietes offenbar werden. Nutzet den Frieden, solange er zwischen drei Diktatoren und einem Parteichef bestehet: bringt uns Gold und Kolonialwaren nach Hause!

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 38.12 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Friedenskanzler Hüchting ist zurück, aber leider zu spät

Intrige. Erzkanzler Hüchting ist wieder zurück. Gut gelaunt kam er gestern abend aus seiner wohlverdienten Kur zurück. Seine gute Laune hatte ein plötzliches Ende als er erfahren musste, was in seiner Abwesenheit geschehen war. Seine Vertreterin Wahre Fratze hatte sich nicht ausreichend um die Aussenpolitik gekümmert. Prompt sind die lange vorhandenen Spannungen zwischen Kynikern und Gaußianern eskaliert.

Der Erzkanzler hatte sich stets um Entspannung bemüht und den zunächst wenig kooperativen Kyniker im Atomkonflikt viele Zugeständnisse abgetrotzt. Umso unverständlicher ist jetzt die gaußianische Kriegserklärung ohne Angabe von Gründen.

Dass die raffgierigen Oypii die Lage wie schon im Lussobenga-Konflikt zur persönlichen Bereicherung nutzen, war dagegen zu erwarten.
tick 38.14 - Lyg und Tryg schreibt:
Krumme Stockgeschäfte

Ysgilioth. Einst schrieben wir in diesem Medium, dass Verrat und Zynismus sich unweigerlich anzögen, und wir belegten es mit Referenzen in die Vergangenheit längst vergessener Reiche und Welten. Es stimmt uns traurig, dass die These, die diesem beobachteten Phänomen zugrundeliegt so schmerzlich wahr ist: die Geschichte wiederholt sich. Immer wieder und unweigerlich.

Wir beobachten das Wirken dieses universalen Prinzips an den neuesten Kriegen der Welt. Die Gaußianer und die Oypii haben sich zusammengetan, die Kyniker zu vernichten. Der Kenner weiß hierbei, dass die Oberhäupter dieser beiden Reiche zusammen mit dem Genossen Tirk Abkömmlinge eines uralten Bündnisses sind, welches schon in früheren Zeitaltern bestand und auf ähnliche Weise agierte.

Unsere Experten haben sich daher die wahrscheinlichsten Situationen klargemacht, die auf diesen unseren Donut zukommen werden. Das - bislang aufgrund Forschungsteilung inoffizielle - Bündnis wird die Kyniker schwer treffen. Höchstwahrscheinlich wird Tirk ebenfalls einen Teil der kynischen Nachbarn haben wollen.
Sollten diese drei Völker ihren Siegvorteil ungestört nutzen können, sind weitere gemeinsame Aktionen höchst wahrscheinlich, und zwar stets im Mindestverhältnis 2:1 gegen einzelne andere Reiche.

Unsere Botschaft kann nur lauten: wehrt euch, Völker des Äußeren Zirkels. Erbaut eine starke Verteidigung und stützt euch gegenseitig.
tick 38.15 - Erleuchtung aktuell berichtet:
Chrysoberyll, geistig umnachtet?

Thal. Mit großer Verwunderung hat unsere Redaktion die letzten außenpolitischen Entwicklungen verfolgt. Die bisher stummen und unauffälligen Gaußianer haben ohne Angabe von Gründen den Kynikern den Krieg erklärt. Gründe sind wohl die schon kommentierten Verstöße gegen das Atomwaffensprerrprogramm, welches von den Kynikern wiederholt mißachtet wurden.
Die Oypii, beflügelt von ihrem großen Sieg in jüngster Vergangenheit, sind wohl auf Raub und Eroberung aus und wittern bei den Kynikern leichte Beute.

Bitter erzürnt sind wir aber über Berichte in der Presseschau, die unsere friedliebende und geduldige Nation mit den Kiegsführenden Parteien in Verbindung bringen. Solche unbedachten Äusserungen stellen unser politisches Wohlwollen, welches wir in Vergangenheit den Chrysoberyll entgegengebracht haben, auf eine harte Probe.
Es sind keinerlei feindlichen Aktionen geplant, obwohl der uns von den Chrysoberyll intern zugespielte ausgearbeitete Angriffsplan auf Planeten der Kyniker momentan ausgewertet wird.

Umso mehr irritiert uns das immer aggressiver werdende Verhalten der Kyniker, die, obwohl schon im Krieg gegen die Gaußianer gefordert, ihre Agenten in Scharen auf unseren geliebten Heimatplaneten kommandieren. Mehrere Bomben sind in unserer Hauptstadt gezündet worden, obwohl wir fast alle Agenten vor Erfüllung mörderischen ihrer Mission inhaftieren konnten. Aufgrund antiker aussenpolitischer Verabredungen mussten wir deren Bestrafung den Kynikern überlassen, was Unverständnis in unserer Bevölkerung hervorrief. An erfreulicheren Lösungen wird gearbeitet.
tick 39.3 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Die Legende der Krummstöckler

Intrige. Das Gerücht, alle Vorwürfe gegen die Zyniker seinen aus der Luft gegriffen und nur ein Vorwand des mächtigen Geheimbundes der Krummstöckler, um gegen diese in den Krieg ziehen zu können, hält einer genaueren Überprüfung nicht stand. Vielmehr scheinen die Krummstöckler selbst eine Erfindung Diogenes' zu sein. Die renomierte chrisoberillische Zeitung Lüg und Trüg hatte sich in ihrem kontrovers diskutiertem Artikel dieser zynischen Propaganda bedient.

Es waren die Zyniker selbst, die mit ihren ständigen Verstössen gegen interplanetare Abkommen die Reaktion einiger anderer Nationen provoziert hatten. Warum die Gaußianer und Oypii ihre Pläne erst jetzt mit den lokalen Großmächten abgesprochen haben, ist vollkommen unverständlich. Dieser Konflikt hätte dann anders gelöst werden können.
tick 41.1 - Das Blöckende Kamel meldet:
Hüchtings Friedensplan

Intrige. Durch gemeinsame Anstrengungen der Taikonauten und Intriganten konnte der Konflikt zwischen den Kynikern auf der einen und den Gaußianern und Oypii auf der anderen Seite entschärft werden. In Absprache mit dem Nationenrat wurden die Planeten Mir und Aus an interplanetare Truppen übergeben. So konnte ein Blutbad unter der Zivilbevölkerung durch bereits im Anflug befindliche oypiische und gaußianische Milizen in letzter Sekunde vereitelt werden. Die Gaußianer haben dem von Erzkanzler Hüchting ausgehandelten Friedensplan bereits zugestimmt. Die Zustimmung der Oypii ist sicherlich nur noch eine Frage der Zeit.
tick 41.17 - Erleuchtung aktuell schreibt:
Kyniker befriedet

Thal. Die Taikonanauten hoffen, dass die friedensschaffenden Maßnahmen der letzten Zeit Früchte tragen und die Kyniker ihre aggressive Atompolitik entgültig unterlassen.
Somit steht einer friedlichen Erforschung und Besiedelung der Galaxis nichts mehr im Weg.
tick 42.23 - Lyg und Tryg schreibt:
Der Weg zum Gold

Ysgilioth. Wie heute bekannt wurde, wird unser allseits geschätzter Präsident Chrysch morgen zu einer 9-tackigen Forschungsreise mit dem neuen Flagschiff 'Apocalypso' der stellaren Raumforschungsflotte aufbrechen. Zusammen mit dem Schwesterschiff 'Epsilon Indy' wird sie in Richtung Bayreuth starten, um einem der letzten Mythen des Weltendonuts nachzujagen: dem legendären Gold-Zimmer Präsident Waringos.
Um dieses einmalige Kunstwerk ranken bereits zahlreiche Legenden, welche mit der Zeit immer phantastischere Formen angenommen haben.
Obgleich der größte Teil davon als reine Fiktion vernachlässigt werden kann (z.B. die telepathischen Transmitter an die Bediensteten, damit der Herrscher nicht einen Finger zu rühren brauchte), sind sich die Historiker in zwei wichtigen Kernaussagen einig: Das komplette Zimmer bestand aus reinstem Gold und edlen Legierungen, und es wurde vor den oypiischen Invasoren rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Denn aus den zeitgenössischen Berichten der chrysoberyllschen Botschaft auf Bayreuth geht hervor, dass zwar Lussobengien auf dem "Höhepunkt" seiner Macht in Tack 27 ca. 5000 Gold als Staatschatz sein eigen nannte, aber dieses Gold den kommunistischen Aggressoren nie niemals in die Hände fiel; statt dessen verschwand es auf ungeklärte Weise im Dunkel von Zeit und Raum. Das erwähnte Gold-Zimmer ist dabei nur das berühmteste Beispiel von vielen anderen. Wir hoffen, dass dieses schätzbare Großod - als sehr wertvoll geschätzt - von unseren Forschern zum Wohle der Geschichtsforschung ausfindig gemacht werden und zum Wohle der chrysoberyllschen Gesellschaft auf Ysgilioth ausgestellt werden kann.

Wir wünschen unserem ehrwürdigen Staatsoberhaupt viel Erfolg auf dieser Mission und eine sichere Rückkehr in ein ebenso sicheres Reich der Chrysoberyll.

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 44.21 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Steffen ist erster

Intrige. Laut einer jüngsten Umfrage des renomierten Meinungsforschungsinstitut Intrigtest trimap ist Steffen der unbeliebteste Herrscher des Donuts. Mit deutlichem Abstand zweiter wurde der früher meistgehasste Tyrann Diogenes.

Als Hauptgrund für Steffens ersten Platz wird sein Mangel an Anstand und Moral genannt. Besonders das unheilsame Bündnis mit dem ehemaligen Todfeind Diogenes gegen die stets um Frieden bemühten Intriganten hat häufig den Ausschlag gegeben.

Der am wenigsten gehasste Herrscher ist laut dieser Umfrage Ex-König Sir Wareengo IV.

tick 45.11 - Stimme der Tugend schreibt:
Supergau auf Thal

Geh. Soeben erreichte uns eine Eilmeldung, dass es in der Nacht zu einem Störfall beim Atomkraftwerk auf Thal gekommen ist.

Unser örtlicher Korrespondent berichtete von einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes: "Es ist grauenhaft, überall brennt es, ein Großteil der Stadt scheint zerstört, schreiende Taikonauten laufen in den Straßen herum. Rettungskräfte und Strahlungsteams stecken im Verkehrschaos fest, die Energieversorgung ist völlig zusammengebrochen, kurzum ein heilloses Chaos." Zur Zeit gibt es von offizieller Seite noch keine Reaktion, was aber angesichts der Zustände auch nicht verwunderlich ist.

Offenbar war man auf eine solche Situation nicht im Geringsten vorbereitet. Schon beginnen die Taikonauten in anderen Teilen Thals sich zusammenzurotten und gegen die verfehlte Atompolitik des Genossen Tirk zu demonstrieren. Man könne nicht gegen andere Völker wegen ihrer angeblich gefährlichen Atompolitik in den Krieg ziehen und dann nicht auf die eigenen Kraftwerke aufpassen, so der Tenor der Demonstranten.

Wir möchten unseren Nachbarn jedenfalls unser Mitgefühl ausdrücken. Eine Frachterflotte mit Hilfsgütern und Notfallunterkünften bricht zum Tick nach Thal auf, um wenigstens notdürftige Hilfe leisten zu können. Außerdem hat Diktator Diogenes angeboten, Experten zur Ausarbeitung tragfähiger Sicherheits- und Notfallkonzepte zur verfügung zu stellen sowie bei der Umrüstung der maroden taikonautischen Atomkraftwerke auf Solrakraftwerke behilflfich zu sein. Wir hoffen, dass die Taikonauten von diesen Angeboten reichlich Gebrauch machen werden, damit es nie wieder zu solch tragischen Unfällen kommt.
tick 45.17 - Das Blöckende Kamel schreibt:
Friedenstruppen verlassen Aus - Planet versinkt im Chaos

Intrige. Die intriganten Friedenstruppen haben sich fluchtartig von Aus zurückgezogen und den Planeten diogenestreuen Milizen überlassen. Die staatliche Ordnung ist vollkommen zusammengebrochen. Es herrscht Anarchie.

Erzkanzler Hüchting bedauerte den aus seiner Sicht notwendigen Rückzug. Nach den heimtückischen Kriegserklärungen von Genosse Steffen und seiner Marionette Newton hätten die Intriganten leider nicht mehr die Kapazitäten die wichtige Friedensarbeit auf fremden Planeten zu leisten. Die Verteidigung der eigenen Planeten habe jetzt Priorität.
tick 45.19 - Stimme der Tugend meldet:
Orden wider die Zuverlässigkeit geht an Steffen

Geh. Man könnte meinen, er hat es absichtlich getan: Zuerst verwickelt Genosse Steffen die friedliebenden Kyniker in gemeine Kriegspläne und versucht, eine Allianz aus vier Mächten zu schmieden, um die Intriganten zu vernichten, nur um wenig später mit eben jenen Opfern seiner Allianz über uns herzufallen. Kurz darauf stellt er sich dann als großer Wohltäter dar, der den gebeutelten Bewohnern orangener Planeten Hoffnung verspricht, nur um ihnen dann kurz danach wieder - diesmal sogar ohne öffentliche Kriegserklärung - in den Rücken zu fallen. Respekt, Steffen, von diesem Ausmaß an Heimtücke hätte sich so mancher Verräter vergangener Äonen noch eine Scheibe abschneiden können!

Wenn die Intriganten ihn nicht gerade zum meistgehassten Herrscher der Galaxis gekürt hätten - ein Status, den er nun mit allen Mitteln zu behalten sucht - müssten sie ihm wohl einen Orden verleihen. Allerdings schein er nicht ganz so planmäßig vorgegangen zu sein: Immerhin überrascht es ihn angeblich, dass wir beim Angriff auf die Intriganten zuerst unseren eigenen verlorenen Planeten zurückerobern. Außerdem habe er es lieber gesehen, wenn wir im Rahmen unserer Zusammenarbeit gegen die Kyniler die Taikonauten angegriffen hätten. Das verstehe, wer will.
tick 46.0 - Lyg und Tryg berichtet:
Diogenes und Steffen der Große

Ysgilioth. Eine alte chrysoberyllische Legende berichtet von einer Begegnung des genialen Feldherrn Steffen dem Großen mit dem Kyniker Diogenes.

Einst, so wird berichtet, trat Steffen der Große vor Diogenes und fragte ihn nach seinen Planetenwünschen. Diogenes soll mit den Worten "Geh, Mir, Aus, Der und, falls ich ihn noch gründen kann, Sonne" geantwortet haben.

Worauf der Legende nach Steffen entgegnete: "Wahrlich, wäre ich nicht Steffen der Große, ich hätte womöglich jetzt zugehört."

tick 47.0 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Kein grauer Frieden - Flotte jetzt unterwegs

Intrige. Soeben sind die Friedensverhandlungen mit den Gaußianern gescheitert. Erzkanzler Hüchting hatte sich ernsthaft um Frieden bemüht. Die Gaußianer schienen zunächst auch interessiert. Plötzlich lehnten sie aber die Minimalforderung nach einer Rückgabe des geraubten Planeten ab, obwohl die intrigante Regierung vollkommen auf zusätzliche Reparationsforderungen verzichtet hatte. Nun ist eine intrigante Flotte zur gewaltsamen Rückführung von Verschwörung unterwegs.

Daneben liegt der Regierung ein Friedensangebot der Oypii vor, über das Erzkanzler Hüchting in den nächsten Tagen entscheiden wird. Sollte dieses Angebot angenommen werden, wovon nach momentaner Sachlage ausgegangen werden kann, wäre Isaac Newton politisch isoliert.
tick 48.1 - Das Blöckende Kamel meldet:
Ein grüner Sieg erzwingt den Frieden mit Grau

Intrige. Punkt Tick 47.20 erreicht eine riesige grüne Armada den winzigen grauen Planeten Rotation. Die dort stationierte gaußianische Angriffsflotte wird vollkommen überrascht und vernichtend geschlagen. Nach einer genauen Begutachtung des Planeten verzichten die intriganten Bodentruppen auf eine längere Besatzung. Die dann notwendige Sanierung der maroden Kasernenanlagen hätte die intrigante Staatskasse zu stark belastet.

Nach diesem erfolgreichen Präventivschag gegen die gaußianischen Aggressoren, kehrt die siegreiche grüne Armada nach Intrige zurück. Noch im gleichen Tick muss Diktator Newton seine Niederlage eingestehen und den intriganten Friedensbedingungen zustimmen.
tick 48.23 - Das Blöckende Kamel schreibt:
König Wareengo ist zurück

Intrige. Nach dem glorreichen Sieg der Intriganten Truppen auf Bayreuth wurden die oypiischen Besatzer davongejagt und der zwischenzeitlich ins Exil geflohenen lussobengische König Sir Wareengo IV als offizielles Staatsoberhaupt des Kleinstaates Lussobengien wieder eingesetzt. Er übernimmt allerdings, wie schon vor seiner Vertreibung durch Steffen, nur rein repräsentative Aufgaben. Die Verwaltung wird von intriganten Beratern übernommen, um eine lussobengische Staatskrise wie in den Anfängen des Donuts zu verhindern. Das legendäre Goldzimmer aber bleibt weiterhin verschollen.
tick 50.0 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Präsident Chrysch ist wieder da

Intrige. Der untergetauchte chrysoberyllische Präsident Chrysch wurde in Bayreuth aufgefunden. Laut eigener Angabe sei er dort schon seit einigen Tacks auf der Suche nach dem Goldzimmer. Da die intrigantischen Behörden nicht länger gewillt sind, weiterhin die provisorische Verwaltung seines Landes zu übernehmen, wurde Chrysch umgehend zurück nach Ysgilioth abgeschoben, um dort seinen Pflichten nachzukommen.
tick 50.1 - Lyg und Tryg meldet:
Präsident Chrysch zurück mit leeren Händen

Ysgilioth. Pünktlich zum Tack 50.0 erklangen die Posaunen und Schalmeien der Hauptstadt Chrysoberylls, als unser allseits geliebter Präsydent Chrysch von seiner Forschungsexpedition auf und um Lussobengien - neuerdings Klein- wie Scheinstaat - zurückkehrte. So sehr sich das Volk über seine wohlbehaltene Heimkehr freute, so bedauernd blickte es auf den leeren Triumphwagen am Ende der Parade, in dem das sagenumwobene waringische Goldzimmer nach Ysgilioth gebracht werden sollte. Statt dessen zog das vierte Androidenregiment nur einen traurig leeren Karren, und Prasydent Chrysch oblag es, dem Volk sein Bedauern auszusprechen ob des Verlusts eines in diesem Zeitalter einmaligen Kulturschatzes, den das Dunkel der Geschichte wohl unwiderbringlich verschlang.

Dennoch zeigte sich das Staatsoberhaupt in bester Stimmung bezüglich der gegenwärtigen Lage der Nation, insbesondere der Verwirklichung des Doppel-A-Programms (Abwehr und Androiden), dass vom stellvertretenden Senat während seiner Abwesenheit präzise umgesetzt worden war. "Es stimmt mich froh", so ein Auszug seiner Rede, "dass wir auf die Hilfe derartig kompetenter Staatsmänner zurückgreifen können, die sich den aufrichtigen Dank unserer gesamten Nation verdient haben".

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 52.11 - Erleuchtung aktuell schreibt:
Krieg dem Terrorismus

Thal. ...aus dem unterirdischen provisorischen HQ der Taikonauten.

Seit vor einer Woche ein zerstörerischer Terroranschlag auf Thal verübt wurde, war der Führungsstab der Taikonauten bemüht, die Ordnung wieder herzustellen und unseren Planeten erneut aufzubauen.
Als spontane Reaktion übereifriger Militärs ist der Angriff auf Paradiso zu werten, die, ohne Absprache mit dem Generalstab, die Terroristen auf Seiten der Tropicus Humanus vermuteten und deshalb in einer begrenzten militärischen Aktion wichtige Einrichtungen auf Paradiso untersuchten. Die dortige Regierung floh übereilt, weshalb wir vorübergehend die Organisation dieses Planeten an uns nahmen.
Die Mutmaßungen haben sich nicht bestätigt, weshalb ein Friedensvertrag mit Mini-WD ausgehandelt wurde. Die Übergabe des Planeten wird geschehen, sobald der Gouverneur von Paradiso wieder auftaucht.

Unser Geheimdienst unterdessen hat wertvolle Informationen geliefert, die auf ein anderes Tätervolk hinweisen. Viel deutet darauf hin, dass die Perfekten diesen Anschlag von langer Hand geplant und durchgeführt haben. Erste Vergeltungsschritte sind angelaufen.

tick 60.0 - Erleuchtung aktuell berichtet:
Abstimmungsverhalten

Thal. Nur die Kyniker und die Intriganten waren für den Loserfonds.
Alle anderen Nationen waren erwartungsgemäß dagegen oder sind gar nicht erst zur Abstimmung erschienen. Die Taikonuten gehen davon aus, dass es die letzte Abstimmung von Hüchtling und Diogenes war.
tick 64.13 - Erleuchtung aktuell meldet:
So nicht!

Thal. Eine dreiste Form von Gewinnsucht ist momentan bei der Nation der Chrysoberyll zu beobachten. Während die Taikonauten lediglich die Perfekten an terroristischen Aktionen hindern wollen, sind die Chrysoberyll nur an ihrem Vorteil interessiert. Aktuelles Beispiel ist die Schlacht auf dem Planeten Perv, bei dem die Taikonauten die unberechenbare Flotte der Perfekten neutralisierten, um der Region Stabilität zu bringen. Kurz nach dieser Aktion traf die barbarische Flotte der Chrysoberyll ein, um den Planeten komplett zu unterjochen. Tausende Unschuldige starben, Insider sprechen sogar davon, dass ein regelrechter Völkermord stattfand. Die allgemeine Presse spricht gar von "Ausrottung" der Perfekten.

Dieses Vorgehen verurteilen wir scharf, Pläne einer gerechtfertigten Antwort werden geprüft. Hiermit rufen wir alle Völker auf, gegen die Willkür der Chrysoberyll vorzugehen und an unsere Seite zu treten. Die Zeit des Hadern ist vorbei, kleinliche Konflikte sollen eingestellt werden Taikonautische Schlichter sind zu den Konfliktparteien der Oypii, Intriganten, Gaußianern und Kynikern unterwegs, um für unsere Sache zu werben. Die Produktionspläne wurden ebenfalls umgestellt, um die künftigen Aktionen zu stützen.
Auf geht´s!
tick 65.12 - Das Blöckende Kamel berichtet:
Kommentar: Chrysch - Der neue Steffen?

Intrige. Nun zeigt sich das wahre Gesicht des angeblich so "lupenreinen" Demokraten Chrysch. Die Hilferufe von Erzkanzler Hüchting bei heimtückischen Überfällen durch die Oypii und Gaußianer wurden in der Vergangenheit stets vertröstet. Sobald der Aufbau einer Flotte beendet sei, werde man den Intriganten beistehen, so Chrysch damals. In Wahrheit wurde da schon die Ausrottung der Perfekten geplant und vorbereitet. Präsident Chrysch muss nach dieser schändlichen Tat wohl in einem Atemzug mit dem Kriegsverbrecher Steffen genannt werden, der zu Beginn des Universums die gesammte Kultur der friedlichen Lussobenga vernichtet hat. Hoffentlich stoppt die Nationengemeinschaft die beiden endlich.

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tick 66.21 - Lyg und Tryg berichtet:
Des Diktators Drangsal glorifiziert Genossens Gräuel

Ysgilioth. Was tun als unmenschlicher Despot, wenn das Territorium zerrinnt? Die verbliebenen Reserven in die Rüstung stecken? In den Zwangsarbeiterlagern auf Bayreuth richtig wüten, so sie denn zeitweilig wieder unter eigener Kontrolle stehen? Ein letztes Mal den eigenen mörderischen Geheimdiest zur Verbreitung von Terror mobilisieren? Den letzten verbliebenen intakten Raumsender verwenden, um Falschmeldungen in die Weite des Raumes zu werfen, um vom eigenen Versagen abzulenken?

Dies alles und viele Schandtaten mehr sind die armseligen Errungenschaften der intriganten Regierung, die den Chrysoberyll allen Ernstes einen Genozid unterstellt - um es auf den Punkt zu bringen, gibt sie nur Anschuldigungen der nicht minder menschenverachtenden Thaikonauten wieder.

"Wir haben zu keinem Zeitpunkt Zusagen an das menschenverachtende Regime von Intrige gemacht - und wir werden es auch in Zukunft nicht tun". In Hinsicht der neuesten Spionagefälle auf Hyperborea, während denen auch ein Forschungsschiff verschwand, geben dieser vom Regierungssprecher herausgegebenen Haltung nächträglich recht.
Weiter heißt es dort wörtlich: "Zudem wird der Öffentlichkeit durch die jüngsten Propagandapamphlete mehrerer unterdrückerischer Staaten suggeriert, die Einrichtung des Protektorats auf Perv sei ein Verbrechen an der dortigen Bevölkerung gewesen, ein 'Massenmord'. Klar ist, dass die dortige Regierung nach dem mysteriösen Verschwinden von Aahz handlungsunfähig war. Diese Schwäche nutzten die Thaikonauten unverzüglich aus, um ihr Ausbeutersystem auf Tauf zu etablieren. Durch unsere weniger schnellen Flottenschiffe war ein Eingreifen dort unmöglich, wohl aber gelang es uns auf Perv noch rechtzeitig, nachdem die dortigen Milizen zwei Wellen des Feindes zurückschlagen konnten. Die Bevölkerung jubelte uns zu, als die ersehnte Unterstützung gegen das 'Brudervolk' endlich eintraf".

Was Korrespondenten unserer Zeitung auf Perv voll und ganz bestätigen. Nicht nur die Kriegsschäden würden derweil von der Interimsregierung mit chrysoberyllscher Hilfe beseitigt, auch ein Ausbau der Infrastruktur hat stattgefunden. Fabriken, Biosphären, eine Anbindung an die Hyperraumrouten, ein orbitaler Minengürtel, die Öffnung der Märkte und gestiegener Wohlstand... was davon hätten die Roten anbieten können? Und wie viel weniger hätten sie geboten? Entegegen der gegenwärtigen Meinungsmache sind die Thaikonauten eine sehr viel größere Gefahr für das Universum, die Unzuverlässigkeit mit perfider Propaganda kaschieren.

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 68.19 - Erleuchtung aktuell meldet:
Endlich Äktschn! entlang Esgyloths entlegenen Enklaven

Thal. Nun scheint es ja endlich rund zu gehen in der Galaxis! Die Erbfeinde Steffen und Diogenes haben sich verbündet, nun wirds wohl echt eng für den Erzkanzler.
Dieser hat derweil den ewigen Konflikt mit den Gaußianern eingestellt, damit Newton endlich Chrysch angreifen kann.

Und genau da kommen wir ins Spiel:
Das stolze Volk der Taikonauten kann es kaum erwarten, endlich in einem ruhmreichen Kampf seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Die bisherigen Konflikte waren ja nur begrenzter Natur, doch das rücksichtslose Vorgehen Chryschs gerade gegenüber den Perfekten sind Grund genug, nun unseren vollen Einsatz zu zeigen.
tick 68.19 - Lyg und Tryg meldet:
Ruhmreich? Ruchlos? Richtige Rechtschreibung?

Ysgilioth. Es ist nicht abstreitbar, der Wind hat sich gegen unsere friedliebende Nation gedreht. Zweifellos vorhersehbar, denn die Thaikonauten gieren derweil so sehr nach Blut, dass sie sich sogar einen imaginären "Erzkanzler" herbeiphantasieren. Warum dieser einen Konflikt einstellt, um dann anzugreifen, bleibt indes literarisches Rätsel.

Ein wenig peinlich schon, wie sie ihre "stolze" Kränkung beim Einnehmen von geschenkten Welten als "ruhmreichen Kampf" bemänteln - denn erstens wagt sich diese mächtige Nation nicht alleine und ehrenvoll in den Kampf unter Gleichen, sondern mit Hilfe von Schergen; und tut sie es erst, nachdem ihre kleineren Verbündeten die Initiative ergriffen haben. Nun, Nachtreten ist selbstverständlich viel einfacher, wem verschließt sich schon der rationelle Nutzen dieser Thaikonauten-Tradition?

Wir, das Volk der Chrysoberyll, haben unsere Position klar ausgemacht: wir werden ruhmvoll untergehen. Sollen sich die Feinde der Freiheit über einen Lynchmob-Sieg freuen. Ehre, wem Ehre gebührt - und den Thais halt der ehrenvolle Sieg, der am Boden übrig bleibt. Übrigens wünschen wir viel Glück bei der Eroberung Esgyloths, wo auch immer dieser Planet zu finden ist.

Gez.
Die lyberale Redaktyon Ysgilioths
tick 75.15 - Stimme der Tugend berichtet:
Vernunft auf der Siegerstraße

Geh. Der kynische Zufriedenheitsminister hat soeben die nächsten neun Tacks zu Feiertacks erklärt. "Sie haben uns angegriffen und niedergemacht. Sie haben uns verraten und betrogen, aber zerstören konnten sie uns nicht. Unsere stolze Heimatwelt Geh ist wehrhaft geblieben und nicht untergegangen. Es war eine harte Zeit, aber jetzt haben unsere ehemaligen Feinde endlich eingesehen, dass nicht wir die Gefahr im Universum darstellen und sich den wahren Übeltätern zugewandt. Das muss gefeiert werden."

Experten sagen für die nähere Zukunft einen Wirtschaftsboom in unserem schönen Land voraus, auf den sich die Regierung nun vorbereiten will.

+++ Kurzmeldungen +++
Kynisches Atomprogramm nun auf der Zielgeraden - Diogenes: "Wir lassen uns die zivile Nutzung der Kernenergie nicht verbieten!" +++ Hyperraum-Expressroute nach Ysgilioth geplant - Erste Bauarbeiten für nächste Woche erwartet.
tick 76.10 - Das Blöckende Kamel meldet:
Gefahren der Atomenergie -weitere Unglücke drohen

Intrige. Vollkommen unverständlich ist das Festhalten einiger Nationen an der Atomkraft als Zukunftstechnologie. Die jüngsten Störrfälle in gaussianischen Reaktoren haben wieder einmal die Gefahren dieser Technologie deutlich gemacht. Diese beiden Unglücke kamen allerdings nicht überraschend. Bereits vor über 25 Tacks musste ein Reaktor gleicher Bauart auf Intrige wegen technischer Probleme stillgelegt werden. Ein baugleiches Atomkraftwerk befindet sich noch auf Heuchelei.

Die unglückliche Wortwahl Diogenes' wird auch andere Nationen darin bestärken trotz aller Gefahren an ihren "zivilen" Atomprogrammen festzuhalten.
tick 85.15 - Stimme der Tugend berichtet:
Kyniker steigen aus Atomprogramm aus

Geh. Soeben gab ein Pressesprecher des Sicherheitsministeriums bekannt, dass die Kyniker mit sofortiger Wirkung aus ihrem umstrittenen Atomprogramm aussteigen. "Der wachsende Druck der Öffentlichkeit und der Gegner dieses Programms haben dazu geführt, dass wir die alte Konfrontationspolitik einfach nicht weiter fortführen können. Wir bevorzugen die friedliche Koexistenz aller Lebewesen und werden sämtliche atomaren Forschungen einstellen."

Zuvor habe Imperator Diogenes freudestrahlend die drei roten Knöpfe betätigt, die die atomaren Einrichtungen auf unseren Planeten in Flammen aufgehen ließen. Gerüchten zu Folge sind besonders unsere Nachbarn und Freunde, die Taikonauten, hocherfreut über diese Maßnahme. Abgesandte unseres Diplomatischen Korps sind bereits unterwegs, um auch auf ihren Planeten den Feierlichkeiten beizuwohnen.

Kurzmeldungen +++ Imperator Diogenes fordert auch andere Nationen auf, ihre Atomprogramme zu beenden +++ Planungen für Hyperraum-Expressroute laufen auf Hochtouren - Streckenverlauf jetzt festgelegt.
tick 90.15 - Erleuchtung aktuell berichtet:
Kyniker steigen aus Universum aus

Perv. So wie´s scheint, werden die Kyniker nicht nur ihre schmutzigen Nuklarabfälle auf anderen Planeten entsorgen, sondern auch ihre Regierungsgeschäfte beenden.
Alle Planeten bis auf GEH sind bereits an Taikonauten übergeben worden. Die Bevölkerung ging in unserem glorreichen Reich auf. Auch GEH wird sich dem Druck der Einwohner beugen müssen und Diogenes aus der Tonne kicken.
Eine Friedenstruppe wird in den nächsten Stunden erwartet, um die Assimilation zu überwachen.
tick 91.1 - Stimme der Tugend meldet:
Wirtschaftlicher Fortschritt muss warten - Paradies bleibt erhalten

Geh. Eigentlich hatte die Planungskommission für taikonautisch-kynischen Hyperraum-Expressroute für Tick 90.22 die Sprengung des taikonautischen Urlaubsplaneten Paradiso festgesetzt. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch in letzter Minute am Widerstand von fast vier Millionen Demonstranten, die sich dem Projekt erbittert entgegenstellten. Bei diesen handelte es sich offenbar um Galaxisierungsgegner, die die jüngere Tendenz zu Riesenreichen in der Galaxis aufhalten wollen.

"Für den wirtschaftlichen Aufschwung können wir nicht auf jedes Paradies Rücksicht nehmen!", hatte Vorsitzender Tirk noch gestern unter dem tosenden Applaus seiner Anhänger verkündet und auch Imperator Diogenes war sich sicher, "dass zu viele Urlaubsplaneten nur die Dekadenz fördern. Wohin das führt, kann man ja an den untergegangenen Nationen dieser Galaxis sehen." Die Planungen waren dementsprechend gründlich verlaufen: Um den Planeten war ein Minengürtel verlegt worden, der Demonstranten davon abhalten sollte, das Baugelände mit Raumgleitern zu erreichen. Außerdem hatte der Bautrupp jede Menge Sicherheitskräfte als Begleitschutz dabei. Um jedoch ein Blutbad unter den Demonstranten zu vermeiden, wurde die Baumaßnahme vorzeitig abgebrochen und die Sicherheitskräfte übernahmen vorübergehend die Amtsgeschäfte auf dem Planeten.

Die Planungskommission hat inzwischen beschlossen, die Route der Hyperraumstraße zu ändern und durch andere, abgelegenere Sonnensysteme zu führen. Die Pläne liegen selbstverständlich im Planungsbüro auf Geh aus und können dort jederzeit eingesehen werden - wenn das Büro denn die anstehende Planetenübergabe an die Taikonauten übersteht.