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Alle Meldungen
tick 0.1 Die Gutmenschen haben den neuen Planeten Segway gegründet.
tick 0.1 Die Ökoterroristen haben den neuen Planeten Flächenbrand gegründet.
tick 0.1 Die Märkte haben den neuen Planeten Rohstoffkolonie gegründet.
tick 0.1 Die New Humans haben den neuen Planeten New World gegründet.
tick 0.1 Die Gourmet haben den neuen Planeten Tiramisu gegründet.
tick 0.1 Die Borgia haben den neuen Planeten Mailand gegründet.
tick 0.1 Die Euronen haben den neuen Planeten Akropolis gegründet.
tick 2.17 Die Stummfilmern haben den neuen Planeten Universal gegründet.
tick 8.8 Die Märkte haben auf Börsenparkett den Nationenrat gebaut.
tick 8.8 Die Gutmenschen haben den Gourmet den Krieg erklärt.
tick 9.8 Die Gutmenschen haben die Gourmet bei Tiramisu angegriffen und den Planeten erobert.
tick 9.9 Der Krieg zwischen den Gourmet und den Gutmenschen wurde beendet.
tick 12.22 Die Euronen haben den neuen Planeten Sao Jorge gegründet.
tick 13.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Kreuzerkomponentenstandardisierung beschlossen.
tick 13.22 Die New Humans haben den Euronen den Krieg erklärt.
tick 14.22 Die New Humans haben die Euronen bei Sao Jorge angegriffen und den Planeten erobert.
tick 16.19 Die Gourmet haben den neuen Planeten Gelato gegründet.
tick 17.23 Die Gutmenschen haben den neuen Planeten Quad gegründet.
tick 20.17 Die Stummfilmern haben den neuen Planeten Miramax gegründet.
tick 22.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Freihandelszonen beschlossen.
tick 23.19 Die Borgia haben den neuen Planeten Venedig gegründet.
tick 25.20 Die Euronen haben die New Humans bei New World angegriffen und den Planeten erobert.
tick 25.22 Die Ökoterroristen haben den Borgia den Krieg erklärt.
tick 26.0 Die Märkte haben den neuen Planeten Devisenmarkt gegründet.
tick 26.22 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Mailand angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 26.23 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Mailand angegriffen und den Planeten erobert.
tick 27.6 Ein Atomunfall auf Waldbrand forderte 243k Opfer.
tick 27.22 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Mailand angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 27.22 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Mailand angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 29.14 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Mailand angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 29.15 Die New Humans haben den Gourmet den Krieg erklärt.
tick 29.17 Die Gutmenschen haben den neuen Planeten Pentastar gegründet.
tick 30.11 Die New Humans haben die Gourmet bei Gelato angegriffen und den Planeten erobert.
tick 30.19 Die Euronen haben die New Humans bei Iceworld angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 30.20 Die Euronen haben die New Humans bei Iceworld angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 31.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Entwicklungshilfeumlage abgelehnt.
tick 31.8 Die Märkte haben den Gutmenschen den Krieg erklärt.
tick 32.4 Die Märkte haben die Gutmenschen bei Pentastar angegriffen und den Planeten erobert.
tick 32.13 Die Euronen haben die New Humans bei Sao Jorge angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 32.14 Die Euronen haben die New Humans bei Sao Jorge angegriffen und den Planeten erobert.
tick 32.23 Die Gutmenschen haben die Märkte bei Devisenmarkt angegriffen und den Planeten erobert.
tick 33.6 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Venedig angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 34.3 Die New Humans haben die Euronen bei Sao Jorge angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 34.15 Die Gutmenschen haben die Märkte bei Rohstoffkolonie angegriffen und den Planeten erobert.
tick 34.15 Die Gutmenschen haben die Märkte bei Pentastar angegriffen und den Planeten erobert.
tick 34.19 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Rom angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 35.2 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Mailand angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 35.5 Die Euronen haben die New Humans bei Iceworld angegriffen und den Planeten erobert.
tick 35.6 Die Märkte haben die Gutmenschen bei Devisenmarkt angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 35.7 Die Märkte haben die Gutmenschen bei Devisenmarkt angegriffen und den Planeten erobert.
tick 35.18 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Venedig angegriffen und den Planeten erobert.
tick 36.7 Die Euronen haben die New Humans bei Gelato angegriffen und den Planeten erobert.
tick 36.7 Die New Humans wurden von den Euronen ausgerottet.
tick 37.3 Die Gutmenschen haben die Märkte bei Devisenmarkt angegriffen und den Planeten erobert.
tick 37.8 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Rom angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 39.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Mindestlohn abgelehnt.
tick 39.4 Die Märkte haben die Gutmenschen bei Rohstoffkolonie angegriffen und den Planeten erobert.
tick 40.7 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Rom angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 40.16 Die Gutmenschen haben die Märkte bei Rohstoffkolonie angegriffen und den Planeten erobert.
tick 41.18 Die Euronen haben den neuen Planeten Kolosseum gegründet.
tick 42.23 Die Gutmenschen haben die Märkte bei Börsenparkett angegriffen und den Planeten erobert.
tick 42.23 Die Märkte wurden von den Gutmenschen ausgerottet.
tick 43.7 Die Ökoterroristen haben den Stummfilmern den Krieg erklärt.
tick 44.1 Die Euronen haben den Gutmenschen den Krieg erklärt.
tick 44.7 Die Ökoterroristen haben die Stummfilmern bei Miramax angegriffen und den Planeten erobert.
tick 44.8 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Venedig angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 44.8 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Mailand angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 44.22 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Quad angegriffen und den Planeten erobert.
tick 45.3 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Venedig angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 45.17 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Segway angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 45.17 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 45.18 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 45.18 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Segway angegriffen und den Planeten erobert.
tick 46.3 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Venedig angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 46.10 Die Gutmenschen haben die Euronen bei Segway angegriffen und den Planeten erobert.
tick 46.18 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 46.18 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Devisenmarkt angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 46.18 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Pentastar angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 46.19 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Verschlankung der Justiz beschlossen.
tick 47.3 Die Borgia haben die Ökoterroristen bei Venedig angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.3 Die Gutmenschen haben die Euronen bei Quad angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.3 Die Gutmenschen haben die Euronen bei Quad angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.3 Die Gutmenschen haben die Euronen bei Quad angegriffen und den Planeten erobert.
tick 47.15 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.15 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.15 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Quad angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 47.16 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Quad angegriffen und den Planeten erobert.
tick 47.21 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 49.0 Die Gutmenschen haben die Euronen bei Quad angegriffen und den Planeten erobert.
tick 49.15 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Rom angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 49.17 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Quad angegriffen und den Planeten erobert.
tick 49.20 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 50.0 Die Gutmenschen haben die Euronen bei Quad angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 50.3 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Börsenparkett angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 50.3 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Börsenparkett angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 50.4 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Börsenparkett angegriffen und den Planeten erobert.
tick 50.19 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 50.23 Die Gutmenschen haben die Euronen bei Quad angegriffen und den Planeten erobert.
tick 51.0 Ein Atomunfall auf Flächenbrand forderte 270k Opfer und der Planet wurde verseucht.
tick 51.17 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Rom angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 52.12 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 52.14 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 52.15 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 52.22 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Quad angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 53.10 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Devisenmarkt angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 53.18 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Quad angegriffen und den Planeten erobert.
tick 54.6 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Devisenmarkt angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 54.11 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Rom angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 55.11 Die Ökoterroristen haben die Borgia bei Rom angegriffen und den Planeten erobert.
tick 55.11 Die Borgia wurden von den Ökoterroristen ausgerottet.
tick 56.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Begrenzung des Partikelausstoßes abgelehnt.
tick 56.13 Ein Atomunfall auf Gelato forderte 171k Opfer und der Planet wurde verseucht.
tick 56.19 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Segway angegriffen und den Planeten erobert.
tick 58.0 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Devisenmarkt angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 58.7 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Devisenmarkt angegriffen und den Planeten erobert.
tick 58.17 Ein Atomunfall auf Iceworld forderte 800k Opfer.
tick 58.17 Ein Atomunfall auf Eurotower forderte 480k Opfer.
tick 58.23 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 58.23 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 59.2 Die Stummfilmern haben die Ökoterroristen bei Miramax angegriffen und den Planeten erobert.
tick 59.2 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Rohstoffkolonie angegriffen und den Planeten erobert.
tick 59.3 Die Ökoterroristen haben die Stummfilmern bei Miramax angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 59.6 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Pentastar angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 59.22 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.7 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Pentastar angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.7 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Pentastar angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.7 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.8 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Pentastar angegriffen und den Planeten erobert.
tick 60.15 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.15 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.23 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 61.0 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Tiramisu angegriffen und den Planeten erobert.
tick 61.7 Die Gutmenschen haben den Ökoterroristen den Krieg erklärt.
tick 62.5 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 62.8 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 62.14 Die Ökoterroristen haben die Stummfilmern bei Miramax angegriffen und den Planeten erobert.
tick 63.1 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 63.17 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 64.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Expeditionsförderungsfonds beschlossen.
tick 64.9 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 64.13 Die Ökoterroristen haben die Stummfilmern bei Universal angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 64.14 Die Euronen haben den Gourmet den Krieg erklärt.
tick 65.1 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.6 Die Euronen haben die Gourmet bei Tartufo angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.7 Die Euronen haben die Gourmet bei Tartufo angegriffen und den Planeten erobert.
tick 65.7 Die Gourmet wurden von den Euronen ausgerottet.
tick 65.9 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.14 Die Euronen haben die Gutmenschen bei Prius angegriffen und den Planeten erobert.
tick 65.14 Die Gutmenschen wurden von den Euronen ausgerottet.
tick 65.18 Die Ökoterroristen haben die Stummfilmern bei Hollywood angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.19 Die Ökoterroristen haben die Stummfilmern bei Universal angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 66.15 Die Euronen haben den Ökoterroristen den Krieg erklärt.
tick 67.16 Die Ökoterroristen haben die Stummfilmern bei Universal angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 67.17 Die Runde ist beendet, die Euronen haben gewonnen!
Alle Kommentare
tick 8.14 - Öko Test schreibt:
Traktat über die Diktatur

Prius. Diktator Fobs - wie üblich zu faul zum selberschreiben - diktierte uns ein Traktat über die Diktatur:

Zum Wohl der Menschheit ist es manchmal nötig, gegen den bequemen Willen des Einzelnen Dezisionen zu treffen. Hier versagen üblicherweise ganz klar die Demokratien, welche gebunden an Kompromisse und Konsens letztendlich doch nur unzureichende, und vor allem selbstgefällige Entscheidungen zu treffen vermögen. Will man die Menschheit also wirklich entscheidend voranbringen, so sage ich euch, dann braucht es auch öfters mal unangenehme Entscheidungen, welche doch nur ein Diktator frei treffen kann.

Im Interesse dieses Weltverbesserungsprinzips gebührt der Diktatur folglich eine entscheidende Rolle im Universum. Doch was sehen wir stattdessen, schaut man zu Tick 8.13 in die Tabelle? Die dödeligen New Humans tummeln sich auf dem letzten Rang, und die stets übernervös agierenden Märkte zappeln unruhig auf dem vorletzten Platz. Allein die Gutmenschen unter der Führung des Großen Fobs setzen mit Rang sechs ein kleines Glanzlicht, komplettieren jedoch wiederum das diktatorische Trio im hinteren Drittel, trotz allem regentischen Vermögen.

Dies muss anders werden! Zur Förderung der Diktatur im Allgemeinen, und des Fobs-Imperiums im Speziellen, habe ich also ein Expansionsprogramm aufgelegt, welches uns in die Position bringen soll, welche wir brauchen, um global wirksam die richtigen Entscheidungen durchsetzen zu können. Mit einer einzigen Stimme im Nationenrat allein kommt man eben nicht besonders weit.
tick 8.18 - Das Kapital berichtet:
Erfolg: Nationenrat schwenkt auf Wirtschaftskurs ein

Börsenparke. Erfolg: Nationenrat schwenkt auf Wirtschaftskurs ein

Erfreuliche Zahlen erreichen uns von der Börse: die Entscheidung des neu konstituierten Nationenrats über den ersten Gesetzesvorschlag wurde heute von den Anlegern mit Spannung erwartet, und die Entscheidung zur geplanten Kreuzerkomponentenstandardisierung wurde durchweg positiv aufgenommen. Sollte das internationale Gremium dem Entwurf zustimmen, erwarten Experten einen signifikanten Wachstum im militärischen Fertigungskomplex und eine deutliche Stärkung des schwächelnden Rüstungsmarktes.

Analysten sind in ihrer Einschätzung über eine krapfenweite Zustimmung nach dem Brandbrief des Gutmenschen Fobs geteilter Meinung: während die Skeptiker eine Ablehnung oder Enthaltung aller Nationen erwarten, die in den erstarkenden Gutmenschen eine Gefahr zum Kreuzermonopolisten sehen könnten, halten Optimisten dagegen eine Zustimmung aus der Bereitschaft zum allgemeinen Verteidigungsausbau wahrscheinlich, unterstützt vom Opportunismus der Nachbarstaaten, über den jeweiligen unterlegenen Nachbarn gnadenlos herzufallen.

Börsenticker:
+++ MilitSupply Group: +3,3% +++ Gourmet TradeCharter Inc.: -14,2% +++ InterScience Acquisition Group: + 5,8 % +++
tick 14.22 - Die Wochenschau meldet:
Große Erwartungen, oder: weiche Euros

Iceworld. Vom fobsigen Expansionsprogramm angestachelt hat White Devil, vielbeschäftigter Führer der New Humans, zu Tick 12.22 sein Expansionsprogramm lanciert. Es wird das des Fobs in den Schatten stellen, wie eine Gewitterwolke seine Solarzellen, versicherte WD.

Weitere Meldungen: Das Finanzministerium gibt bekannt: Mit sofortiger Wirkung verlieren die Euros auf Sao Jorge ihre Gültigkeit, alleiniges Zahlungsmittel ist nur die imperiale Mark.

Kriegsministerium dementierte Gräueltaten gegen die 'Neubürger' mit den Worten "Wir waren so wie immer."
tick 26.12 - Finanzreport berichtet:
Euronen gerettet

Eurotower. Am gestrigen Tack wurde mit der Euroeinführung auf New World ein Rettungspaket für die Euronen auf den Weg gebracht. Wir freuen uns, dass auch unsere geschätzten Nachbarn, die New Humans, ihren Anteil an dieser wegweisenden Maßnahme haben und freuen uns auf die baldige Wiedereinführung des Euro auf Sao Jorge.
tick 29.10 - Ohne Worte meldet:
Aufruf zum Frieden und zur Unterstüzung

Hollywood. *Der Aufnahmebereich der Kamera zeigt ein Weitläufiges Zimmer in grobkörnigem Schwarzweiß.*
*Im Hintergrund ist ein Modell des Donuts zu sehen welches in einem großen Holzgestell drehbar aufgehängt ist.*
*Die Flügeltüren des Raumes öffnen sich und ein kleiner Mann mit einer Melone und einem Gehstock betritt wankend das Zimmer.*
*Der Mann sieht sich kurz um und kommt dann auf die Kamera zu und bleibt vor ihr stehen.*
*Er hebt in schneller Folge erst den Daumen dann noch zusätzlich den Zeige- und den Mittelfinger. Dies wiederholt er zweimal.*
*Danach klopft er gegen die Linse der Kamera,dreht den Kopf nach links und spricht lautlos mit jemandem ausserhalb des Aufnahmebereiches.*
*Drei verzierte Schilder werden eingeblendet.*
--------------------
| Ist das Ding an? |
--------------------
--------------------
| Nuschel Nuschel..|
--------------------
---------------------------------
| Gut. Wollte nur sicher gehen. |
---------------------------------
*Er wendet sich wieder der Kamera zu und bewegt ca 5 Minuten lang lautlos die Lippen. Dann wir wieder ein Schild eingeblendet.*
--------
|Grüße.|
--------
*Danach sieht man ihn, wie er mit traurigem Gesicht und und großen Gesten auf den Zuschauer einredet ohne daß man einen Ton hört. Sodann folgt wieder ein Schild.*
----------------------------------------------------------
| Mit großem Bedauern beobachten wir die überall im |
| Donut aufflammenden Kriege. Dies kann niemandem |
| nützen. Wir alle sollten uns gegenseitig unterstützen |
| und versuchen gemeinsam in eine farbige, laute und ja, |
| vieleicht sogar dreidimensionale, Zukunft zu gehen. |
| Darum werden wir bei der kommenden Abstimmung die |
| Entwicklungshilfeumlage unterstützen und fordern unsere|
| Kollegen auf es uns gleich zu tun. |
| Für eine bessere Zukunft des Donuts. |
| Danke und Gute Nacht. |
----------------------------------------------------------
* Der kleine Mann winkt freundlich und beliebt 10 Sekunden in dieser Pose stehen.*
* Danach sinkt er sichtbar in sich zusammen, lehnt den Gestock an siene Hüfte und zündet sich erstmal eine Zigarette an, um sich danch ausgiebig am Hintern zu kratzen.*
*Plötzlich kommt ein Mann mit großen Monitoren vor den Augen und einem Klemmbrett gestikulierend von links ins Bild.*
*Der kleine Mann zögert und blickt dann aus den Augenwinkeln in die Kamera.*
*Mehrere Schilder werden in schneller Folge eingeblendet.*
-------------------------
| Wie, noch auf Sendung?|
-------------------------
-----------------------
| "Flüster", "Flüster"|
-----------------------
------------------------------------------------------
| Was heißt: "Können den Schaltern nicht finden...." |
| Macht gefälligst das Ding aus. |
------------------------------------------------------
*Der Kleine Mann hebt die Hand und bedeckt die Linse der Kamera.*
tick 31.12 - Öko Test berichtet:
RUMMMMS

Prius. Dies war das Geräusch, als der gute Fobs heute morgen von seinem goldenen Thron fiel, nachdem er die Depesche der Märkte, eine als Börsenbrief getarnte Kriegserklärung, gelesen hatte. Doch wie kam es dazu?

Im letzten Tack hatte der gute Fobs die Märkte noch in einem betont deeskalierenden Communiqué um die Aufrechterhaltung des stabilen Friedens gebeten, sie jedoch in einem Nebensatz guten Glaubens und ohne böse Absichten mit "Reiner" tituliert.

Auf diese Randnotiz reagierten die Märkte überraschend nervös. Der Friedensindex stürzte scheinbar gleich um 20% ab, und massive automatisierte Kriegserklärungen von allen ihren Planeten wurden automatisch ausgelöst.

Ob dieses kranke System damit nicht letztendlich die eigene Stabilität gefährdet und in der Folge für noch mehr Turbulenzen und Abstürze sorgen wird, darf abgewartet werden. Kritiker des Finanzsystems hatten stets vor solchen Eskapaden und einem möglichen "Black Friday" gewarnt.

Die intergalaktische Kabarettszene hingegen munkelt bereits, die Märkte stoßen ihre eigenen nicht wertstabilen Planeten ab, und würden versuchen, zu Fobsens goldenem Thron auf Prius zu fliehen.
tick 32.17 - Finanzreport schreibt:
Eisige Welten

Eurotower. Einem aktuellen Agentenbericht zufolge hat Diktator White Devil inzwischen die Verwaltung seines maroden Reiches aufgegeben und befindet sich seit einigen Tacks auf einer Abenteuerreise auf Gelato.

Einer unserer Agenten hatte die Ehre, ihn bei einer rasanten Abfahrt auf dem größten Speiseeisgletscher des Planeten zu begleiten. Los ging es am Waffelhorn, dem höchsten Gipfel des Planeten. Dort bestieg die Gruppe aus WD und seinen Bodyguards eine überdimensionale Eiswaffel, die als Schlitten benutzt wurde. An Stracciatellabällchen mit Schokoglasur vorbei ging es durch die Sorbethöhle auf den Wassereis-Speedway, wobei WDs Begeisterung mit jedem Meter wuchs. Am Ende der Abfahrt verkündete der Diktator seine Absicht, nun dauerhaft auf dieser Welt zu bleiben und die Geschicke seines Reiches fortan von hier aus lenken zu wollen. Sofort wollte er zu einer weiteren Abfahrt starten, zu der es aber leider nicht mehr kam, nachdem ihn die Realität wieder eingeholt hatte: Auf die jüngsten Schlachtmeldungen von Sao Jorge hin, rammte er seine Hörner zunächst in seinen Verteidigungsminister und dann in die Wand des Waffelschlittens, so dass die zweite Abfahrt auf unbestimmte Zeit vertagt werden musste.


+++ Kurzmeldungen +++ Neue Automarken im kommen - Prius bald nur noch zweite Wahl +++ Errichtung eines Ferienparadieses auf nahegelegenem Planeten geplant - Erkundungsmissionen von Akropolis aus gestartet. +++ Märkte florieren - Baldige Stärkung des Euro vermutet.
tick 33.15 - Öko Test berichtet:
Der Geldregen

Prius. Es kam, wie es viele Finanzkritiker vorhergesagt hatten. Kurz vor Börsenschluss sackten die Märkte am Freitag überraschend dramatisch ab. Vor allem am Devisenmarkt kam es zu erheblichen Turbulenzen.

Vorangegangen war eine Aufklärungsmission der fobsschen Finanzfahndung, die einen heißen Tipp bekommen hatte. Die Märkte planten wohl eine üble Intrige zur Destabilisierung unserer Währung, dem Fobel, um den kriselnden Reiner-Rubel wieder aufzuwerten, frei nach dem Motto "Der Rubel rollt wenn der Fobel fällt". Die Finanzinspekteure trafen im Orbit des Devisenmarktes auch tatsächlich auf fünf reinerische Geldtransporter, zusammen mit einer erheblichen Geleitflotte, welche angesichts der drohenden Krise vollgepackt mit Devisen gen Börsenparkett fliehen wollten. Dies konnte die Inspektionsflotte dank dem beherzten Einsatz mehrerer Torpedos verhindern. Das Ergebnis war ein wahrer Geldregen auf dem Planeten, welcher sofort zu Unruhen führte. Um das Verschwinden all der Devisen im Chaos zu verhindern, mussten die Inspektoren also auf die Oberfläche.

Gesagt, getan. Der Gute Fobs ging natürlich beispielhaft voran, und bestaunte, beiläufig ein paar randalierende Unruhestifter mit dem Elektro-Handphaser erschießend, all die Devisen, welche aus den berstenden abstürzenden Geldtransportern über die ganze Kolonie verstreut wurden.

Natürlich fand man sehr viele Fobel, die zur Zeit stärkste Währung der Galaxis. Dieser knubbeligen Münzen mit dem Großen F auf der einen Seite wurden bevorzugt geborgen. Die inflationären Reiner-Rubel, deren Zahlenwert aufgrund der vielen Stellen nur in einer kaum lesbaren Schriftgröße von 4 Punkt aufgeprägt - oder bei genauerer Betrachtung doch eher aufgeklebt? - waren, wurden links liegen gelassen, da sogar der Altmetallwert der ringsrum verteilten Transportertrümmer mehr wert war.

Besonders erfreut war der gute Fobs über die vielen ihm völlig neuen Devisen. So verputzte er die leckeren Schokotaler der Gourmets gleich dutzendweise - wer weiß schon, wie lange es die noch gibt! Die aus Weißgold geprägten "White Dollars" waren auch sehr begehrt beim Bergungstrupp, sind es doch die einzigen Münzen der Galaxis, welche nicht nur tellerrund sind, sondern auch noch zwei Hörnchen haben - eine wahre Rarität! Die Dukaten der Borgia fanden sich ebenso wie das Schweigegeld der Stummfilmer und die unvermeidlichen Euros. Lediglich Devisen der Ökoterroristen waren nicht dabei. Experten gehen davon aus, dass diese Nation erst dann eine haptische Währung einführen wird, wenn ein ökologisch unbedenklich abbaubares Mineral zur Münzenherstellung ausgemacht ist.
tick 46.9 - Öko Test berichtet:
Die Märkte regeln alles selbst - oder doch nicht?

Prius. Eines frühen Ticks in den frühen 30er Tacks auf dem großen Pilgerplatz vor dem Eurotower, sprach der große Prophet Mario Draghi zu seinen Jüngern:

"Wisset, liebe Glaubensgemeinde, der Donut ist in schweren Turbulenzen. Es kämpfen Gutmenschentum gegen liberalistischen Kapitalismus, und es ist uns, als zutiefst gläubige Anhänger des Geldwesens, natürlich das größte Anliegen, dass der wirtschaftlich nutzlose Altruismus sich nicht gegen die Allheilkraft der freien Märkte durchsetzt."

- jubelnde Zustimmung des Fußvolks -

"Es kursieren Gerüchte, die Märkte seien unter Druck, reagierten nervös und irrational, oder seien gar außer Kontrolle geraten. Ich aber sage euch: Vertraut auf die Selbstheilungskräfte der Märkte. Eingriffe von außen sind kontraproduktiv, systemschädlich, aber auch absolut unnötig! Lasset uns ruhig bleiben. und ihr über euren Eurospardosen - ich vor meinem Rieseneuropanzerschrank - meditieren, und alles wird gut werden!"

- unter murmelnder Zustimmung zerstreut sich die Meute -

Eines frühen Ticks in den frühen 40er Tacks auf dem großen Pilgerplatz vor dem Eurotower, sprach der große Prophet Mario Draghi erneut zu seinen Jüngern:

"Wisset, liebe Glaubensgemeinde, der Donut ist in schweren Turbulenzen. Es kämpften Gutmenschentum gegen liberalistischen Kapitalismus, und es ist uns, als zutiefst gläubige Anhänger des Geldwesens, natürlich das größte Übel, dass der wirtschaftlich nutzlose Altruismus sich gegen die freien Märkte durchgesetzt hat."

- wütende Zustimmung des Fußvolks -

"Es kursieren Gerüchte, die Märkte seien selbst schuld, hätten den Bezug zu den Realitäten verloren und sich in aggressiver Agitation verspekuliert. Ich aber sage euch: Sie sind unter zu hohen Druck gesetzt, und nicht ausreichend beruhigt worden. Sie mussten so handeln, und wurden durch unbotmäßige humanistische Eingriffe der Gutmenschen nach unten gerissen. Dies müssen wir rächen! Vertraut auf die Kräfte des neuen Eurorachesturms. Lasset uns voranschreiten, und mit den Inhalten eurer Eurospardosen - mein Rieseneuropanzerschrank bleibt lieber erstmal zu - riesige Flotten bauen und gegen die Gutmenschen kämpfen, und alles wird gut werden!"

- unter murmelnden Unmutsbekundungen zerstreut sich die Meute -
tick 49.13 - Öko Test meldet:
5 1/2 Tacks

Prius. Bei einer euronischen Pressekonferenz stellt sich der Prophet Mario Draghi den Fragen der intergalaktischen Presse. Unliebsame Journalisten wurden zwar schon vorab gründlich ausgesondert, doch unserem Top-Agenten Mahatma Ghandi gelang es, sich unerkannt unter die Presseleute zu mischen. Nach dem vorgeschriebenen Drehbuch wurden die üblichen langweiligen Fragen abgearbeitet: Wie steht es um die Stabilität des Euro? Brauchen wir wieder Freie Märkte? Ist die Adelsklasse der Renaissance heute noch zeitgemäß? Wäre es nicht Zeit für Filme mit Ton? Was gibt's zum Nachtisch?

Gegen Ende der Pressekonferenz meldet sich dann auch Ghandi noch mit einer Frage, und wird vom unachtsamen Leiter der Pressekonferenz auch tatsächlich aufgerufen.

MG: Herr Draghi, seit fünfeinhalb Tacks führen sie nun Krieg gegen die Gutmenschen, was für eine Zwischenbilanz ziehen Sie?
MD: Öhm, die Frage überrascht mich ein wenig... *kratzt sich am Nikolausbart* muss ich denn nach so kurzer Zeit schon Bilanz ziehen?
MG: Ja bitte, die Weltöffentlichkeit interessiert sich brennend für dieses Krieg.
MD: Achso. Ja, es läuft bestens, unsere Truppen marschieren voran und überrollen den Feind, wo immer sie ihn finden können.
MG: Aha. Welche Territorialgewinne konnten Sie erzielen?
MD: Wissen Sie, Territorialgewinne waren nie das Ziel dieses Krieges, es ging uns seit jeher nur darum, den Krieg von meinem Regierungstempel und meinem Rieseneuropanzerschrank fernzuhalten, und ich denke das gelingt mir einfach am besten, indem wir irgendwo anders kämpfen. Was dort jetzt genau geschieht, ist eigentlich zweitrangig. Wissen Sie, ich weiß sogar noch nichtmal was dort geschieht.
MG: Ja, das merkt man durchaus. Es passiert zwar einiges, aber es tut sicht wirklich was.
MD: Jaja, das hat schon alles seine Richtigkeit so. Wir müssen einfach nur fest daran glauben, dann passiert auch wieder was.

Bevor Ghandi noch weiter nachfragen kann, wird er schon betont aber freundlich von zwei Wächtern aus dem Saal geleitet, zum nächsten Weltraumbahnhof. Schnell frägt er diese noch beiläufig, wieviele Schiife eigentlich gerade im Orbit stationiert sind, und besteigt den nächsten Raumbus zurück nach Hause, sehr zufrieden mit sich und seiner Mission.
tick 51.21 - Finanzreport berichtet:
Die Befreiung der Märkte

Eurotower. Unter dem Jubel der Massen ist unser geliebter Prophet Mario Draghi heute zu einem ersten Besuch auf Börsenparkett eingetroffen. Schon am Raumhafen standen Börsenmakler Spalier, die lange Zeit von den Gutmenschen zur Untätigkeit gezwungen waren. Gab es nach der Befreiung zunächst noch Anlaufschwierigkeiten, machten sie sich nun im Gefolge Ihres großen Retters wieder auf den Weg an ihre alten Arbeitsplätze, um die Galaxis wieder mit Devisen jeglicher Art zu versorgen.

Der Prophet unternahm zunächst eine Erkundungstour und besuchte die diversen Märkte, die es hier gibt. Für praktisch jede denkbare Ware gibt es hier einen eigenen Markt, wobei unserer Delegation unklar bleibt, wie die hiesigen Händler tatsächlich Tauschgeschäfte vornehmen, wenn die Waren die Märkte nicht verlassen. Offenbar sind sie uns in dieser Hinsicht weit voraus, so dass wir viel von ihnen lernen werden.

Ein eher düsteres Bild gab der Schwarzmarkt ab, der sich hier aufgrund gutmenschlicher Repressionen entwickelt hat. Die Bewohner hoffen, diesen Markt bald eindämmen zu können. Ein Vorschlag aus der Delegation war, ihn zu einem Gefängnis für gefangene Agenten umzugestalten. Auch Wächter, die ihren Mund nicht halten können, sollten hier ein neues Zuhause finden.

Die örtliche Verwaltung kündigte indes an, einen ganz neuen, großen Eurotempel zu errichten, der bald genutzt werden könne, um den hiesigen Handel zu kontrollieren und von hier aus den Eur auch auf den benachbarten Marktplaneten einzuführen.
tick 52.11 - Finanzreport schreibt:
Der gute Terror

Eurotower. Am gestrigen Nachmittack schien der langwierige Krieg mit den Gutmenschen plötzlich eine gute Wendung zu nehmen. Ein gutmenschlicher Diplomat sprach bei unserem geliebten unfehlbaren Propheten vor und wollte über "Frieden" verhandeln. Der Prophet zeigte sich sehr verwundert, waren es doch die Gutmenschen, die seinerzeit rücksichtslos die friedliebenden Märkte angegriffen und damit den Krieg begonnen haben.

An das Gute in den Menschen glaubend ließ der Prophet sich dennoch darauf ein und verhandelte mit dem Unterhändler. Nach einem anstrengenden aber konstruktiven Verhandlungsabend wurde die Sitzung auf den heutigen Morgen vertagt. Als der Prophet sich jedoch heute wieder mit dem Unterhändler befassen wollte, wurde er zunächst von seinem Sicherheitsberater aufgehalten, der ihm einen Geheimdienstbericht vorlegte.

Darin war das ganze Ausmaß gutmenschlichen Wahnsinns zu lesen: In der Nacht hatten Agenten unseres Geheimdienstes auf Gelato insgesamt zehn gutmenschliche Agenten festgenommen, die mit tickenden Päckchen unterwegs waren, um Anschläge und Sabotageakte durchzuführen. Dank des großen Einsatzes und der Kompetenz unserer Agenten konnten Schäden an den schönen Eiswelten des Planeten vermieden werden, dennoch ist dies ein Akt des Terrors, wie ihn die Galaxis noch nie gesehen hat. Die Gutmenschen haben nun ihr wahres Gesicht gezeigt und alle Völker sollen wissen, dass aus einst gutmeinenden Wesen verblendete Fanatiker geworden sind, die zu unser aller Sicherheit um jeden Preis vernichtet werden müssen.

Die Friedensverhandlungen wurden selbstverständlich sofort abgebrochen und der Unterhändler in Einzelteilen nach Prius zurückgeschickt. Mit den zehn gutmenschlichen Agenten erhält der Schwarzmarkt auf Börsenparkett nun seine ersten professionellen Händler.


--- Vermisstenanzeige ---
Seit heute Nacht sind auf Gelato 83000 Euronen spurlos verscwunden. Details auf der großen Vermissten-Sonderseite. Die örtlichen Behörden bitten um die Mithilfe der Bevölkerung.
tick 52.14 - Öko Test schreibt:
Wie gute Menschen unter schlechter Presse leiden

Prius. Mit großem Staunen mussten der gute Fobs und die restliche Welt heute die Verlautbarungen von Prophet Mario Draghi aus dessen hohem, scheinbar vollends weltfremden Eurotower lesen.

Nicht nur, dass die offensichtlichen Tatsachen des Märktekrieges so offenkundig und schamlos verdreht werden (man lese nach, dass die Märkte diesen Krieg erklärt, und mit der Invasion Pentastars begonnen haben), nein, auch die Leistungen des euronischen Geheimdienstes werden schöngeredet. Tatsächlich konnte die euronische Abwehr keinen einzigen Agenten festnehmen, und war bloßer Statist, als gute Agenten in einer koordinierten Aktion die gesamte Besatzungsgarde von 120k Mann assassinierte, und den Planeten im Chaos hinterließ.

Man darf jetzt rätseln, ob Prophet Mario Draghi bewusst Fehlinformationen zur Imagewahrung streut, oder von seinen Untergebenen nur nicht über die wahren Vorfälle informiert wurde. Womöglich glaubt er auch noch, die Gutmenschen hätten ihn angegriffen, und er würde sich nur verteidigen, ausschließlich auf Welten, wo noch nie zuvor ein Eurone gewesen war.
tick 56.2 - Finanzreport schreibt:
Das große Schweigen

Eurotower. Aufgeregt und voller Vorfreude schritt Prophet Draghi kurz vor dem 22. Tick auf den großen Sitzungssaal des Nationenrats zu. Heute stand seine erste Abstimmung als Vorsitzender an und er hatte sich dafür ein sehr bedeutendes Thema ausgesucht. Die Begrenzung des Partikelausstoßes war ihm schon immer ein großes Anliegen gewesen und heute konnte er nun endlich einen großen Schritt hin zu mehr Sicherheit und Bequemlichkeit beim Reisen machen.

Vor dem Saal war ein großes Büffet für die Party nach der Abstimmung aufgebaut. Während er an den gedeckten Tischen vorbei ging, bereitete er sich innerlich noch einmal auf die diskussion vor. Bestimmt würden diese lästigen Gutmenschen gegen das Gesetz sein. Schließlich wollten sie lieber weiter mit ihren schnellen Dilithium-Raumkreuzern herumreisen, egal wie man dabei durchgeschüttelt wird und was für Müll auf die nahegelegenenen Planeten fällt. Gut wollten sie sein, pah. "Umweltsäue" würde er sie nennen, nein besser "Raumschweine". Ja, das sitzt. Als Belohnung für diese Idee gönnte sich der Prophet einen Schokoeuro.

Und diese seltsamen Ökoterroristen würden sich ebenso uneinsichtig zeigen. Hatten sie doch heute Vormittack noch die Rettungskapsel von Präsident Rodrigo Borgia in einen Subraumriss getrieben, indem sie direkt vor dessen Nase einen Hyperraumsprung gemacht haben. Aber was kann man von einem Volk mit solch einem Namen schon erwarten. Ein Eisbällchen gefolgt von einem gerösteten Wasabi-Bäumchen untermauerten diese Ansicht.

Zumindest die Stummfilmer würden auf seiner Seite stehen. Wenn man alle Kommandos erst auf eine schön verzierte Tafel kritzeln und zum Steuermann tragen muss, kann man sich einfach keine hohen Fluggeschwindigeiten leisten. Viel zu lange Bremswege!

Der Sitzungssaal war erreicht, dem Propheten wurde die Tür geöffnet. Er war der erste. "Schön", sagte er sich, "dann kann ich genüsslich auf die anderen herunterschauen, wenn sie kommen, das unterstreicht meine Überlegenheit." Gegen Tack 23 wurde er dann doch etwas nervös. Wo die anderen wohl blieben, wir würden doch nicht die Abstimmung verschieben müssen?

Kurz vor der Abstimmung dann die Erleichterung: Schritte hinter der Tür, jetzt kommen sie endlich. Die Tür öffnete sich und ein Kellner kam herein, um Getränke nachzufüllen. In langsamem Tempo und mit der gebotenen Zurückhaltung näherte er sich dem Propheten, der ihn entsetzt beobachtete, während der Abstimmungsleiter plichtbewusst mit der Abtimmung begann. Er fasste noch einmal das Gesetz zusammen, als ob es jemanden interessiert hätte, forderte alle Anwesenden auf, die Diskussion zu beenden und fragte dann nach "Ja"-Stimmen für das Gesetz. Verwirrt und etwas verlegen schaute er zum Propheten herüber, der immer noch auf den Kellner wartete und fragte dann nach "Nein"-Stimmen. Genervt hob Draghi die Hand. "Herr Vorsitzender, sie haben das Gesetz vorgeschlagen...", sagte er zaghaft. "Ja, aber wenn die anderen nicht mitmachen wollen, dann will ich es auch nicht, wir bauen dann auch Dilithiumantriebe." Mit diesen Worten schüttete er dem Kellner den Rest seines Getränks ins Gesicht und stampfte wütend aus dem Saal.
tick 61.7 - Öko Test meldet:
Stell Dir vor die Euronen laden ein, und keiner geht hin

Prius. So geschehen bei der letzten Nationenratsabstimmung. Die "Befreier" des Börsenparketts, im Grunde die gleiche Art Aggressor wie die Ureinwohner, nur in anderer Couleur, riefen zur Abstimmung über irgendein fadenscheiniges Gesetz, gegen welches sie eigentlich auch selbst sind, und hofften auf den großen Reibach. Doch nichts geschah. Der intelligente Beobachter hätte schnell gemerkt, dass hier großes Desinteresse an den Verkündigungen Mario Graghis und ganz allgemein auch an seinem Machtspiel gegen sich selbst besteht. Nicht so jedoch der große Prophet. Er verfolgt zur allgemeinen Langeweile - Präsidentin Mausochocolat beispielsweise hat sich schon vor Monaten in den Urlaub abgesetzt - seine ganz eigenen Ziele und erfreut sich an deren "Erreichung", während er diese Runde schon längst hätte beenden können.

Stattdessen wird wieder zu einer Abstimmung eingeladen, deren Ausgang nun wirklich niemanden interessiert, und sömtliche Kriege werden ins neue Jahr getragen, auch wenn deren Ausgang nun wirklich niemanden mehr interessiert, auer eben den Propheten. Man muss jedoch wahrlich keiner sein, um den Ausgang dieses Melodrams vorhersehen zu können. Viel Spaß dabei.
tick 61.18 - Finanzreport berichtet:
Eine Nation vor dem Untergang

Eurotower. Reges Treiben herrscht im Raumhafen auf Prius. Soeben ist die Besatzungsflotte nach ihrer überhasteten Flucht aus Tiramisu zurückgekehrt und unzählige Arbeiter sind dabei, Material und Munition an Bord der Kreuzer zu bringen. Mitten dazwischen einige Soldaten, die Angriffsmanöver in realistischer Umgebung üben wollen, bevor sie die bereitstehenden Truppentransporter betreten. Da kann sich auch mal ein Schuss lösen und einen der Arbeiter treffen. Sofort finden sich aber gute Menschen und trösten den Schützen über seinen Fehler hinweg. Ein Geschwader aus Hybridshuttles kreist über dem Raumhafen und wirft radioaktiven Weltraumschrott ab, der direkt aus dem Orbit gesammelt wurde. Hier unten in der Athmosphäre bleiben die sauberen Fusionsantriebe abgeschaltet und lärmende, stinkende Verbrennungsmotoren verbrennen giftige Treibstoffe. Im Frachterterminal läuft der geschlossene gute Geheimdienst herum und deponiert die letzten Bomben, die sie auf den Planeten der Euronen nicht mehr losgeworden sind.

Über allem liegt eine fatalistische Stimmung, seit Diktator Fobs die Anweisung gegeben hat, den Planeten zu räumen und der Flotte eine neue Heimat auf einer der Welten der Ökoterroristen zu suchen. Alles sollte dreckig und wertlos sein, sobald die Flotte abrückt, wobei niemand so genau weiß, ob die Welt den Euronen nun in einem möglichst wertlosen Zustand überlassen werden soll, oder ob man nur schon mal übt, um bei den Ökoterroristen nicht aufzufallen.

Irgendwo in diesem Getümmel befindet sich auch die Delegation um Diktator Fobs, die gerade auf dem Weg zum Flaggschiff ist. Ein Journalist tritt an Fobs heran, dieser winkt jedoch ab: "Keine Interviews, fragen sie den Pressesprecher!" Der Journalist ist verwirrt: "Ähm, ich wollte gar nicht...", stammelt er, doch Fobs schiebt ihn zur Seite. "Ich habe doch gesagt, ich will nicht mit ihnen reden. Fragen sie den Pressesprecher." Ein Berater raunt ihm zu: "Den Pressesprecher haben sie entlassen, Diktator." Fobs hatte nämlich kurz zuvor die Presseabteilung aufgelöst, um die Flotte weiter bezahlen zu können. "Das ist ja genau das Problem", sagt der Journalist. "Ich will kein Interview, sondern ich will wissen, was ich heute schreiben soll. Es gibt keine Vorlagen und keine Aufzeichnungen mehr, ich kann nichts wiederverwenden und unsere Ideengeber sind gestern nach Waldbrand geflohen." Gereizt wendet sich Fobs ab. "Beleidigen sie halt Draghi, wie wir das immer machen, wenn uns sonst nichts einfällt. Schreiben sie, dass er seine Ziele längst erreicht hat, dass sich keiner für ihn interessiert, irgendeinen Blödsinn halt. Ihnen wird schon etwas einfallen. Im Nationenrat gibt es doch auch schon wieder irgendetwas. Es ist doch nicht so schwer, der Galaxis einzureden, dass wir die einzigen sind, die etwas auf dem Kasten haben."

Damit schiebt er seine Bodyguards voran zu seinem Flaggschiff. "Vergesst nicht, noch ein paar Bomben in den Wohngebieten zu legen und das Kraftwerk in die Luft zu jagen. Wir wollen doch nicht, dass hier nach unserer Abreise zu viele gute Menschen übrig bleiben, die dann für die Euronen arbeiten. Diese Trottel freuen sich am Ende noch, dass sie mich endlich los sind..."
tick 61.19 - Öko Test meldet:
Eine Nation im Übermut

Prius. Reges Treiben herrscht im Raumhafen auf Quad. Soeben ist die Invasionsflotte aus Kolosseum angekommen und unzählige Zwangsarbeiter sind dabei, Material und Munition an Bord der proletenhaft aufgemotzten Kreuzer zu bringen. Mitten dazwischen einige Soldaten, die Sturmmanöver in realistisch gutmenschlicher Umgebung üben wollen, bevor sie die bereitstehenden Truppentransporter betreten. Da kann sich auch mal ein Schuss lösen und einen der frisch konvertierten Glaubensgenossen der Arbeiterschaft treffen. Sofort finden sich aber noch nicht konvertierte gute Menschen und trösten den Schützen über seinen Fehler hinweg. Ein Geschwader aus Minenräumschiffen kreist über dem Raumhafen und sammelt die automatisch deaktiveierten Minen und die Reste dutzender zu Weltraumschrott gewordener euronischer Kreuzer ein, um daraus neue Euromünzen zu pressen, die mit Spuren echter Euronen-Offiziere erst so richtig authentisch werden. Hier unten in der Athmosphäre sind die Trümmerteile größtenteils verglüht und lärmende, stinkende Bagger sammeln diese ein. Im Frachterterminal läuft der meist nutzlose suizidal-psychodelische Geheimdienst herum und befestigt mehrere Bombengürtel unter den Mänteln, die sie auf den Planeten der Gutmenschen zünden wollen.

Über allem liegt eine euphorische Stimmung der Allmacht, seit Prophet Mario Draghi die Anweisung gegeben hat, den letzten Planeten der Gutmenschen zu erobern, dieses lästiger Volk auszurotten, und danach umgehend die Flotte zur sinnlosen Vernichtung einer weiteren Nation aus Spaß an der Freude auf eine der Welten der Stummfilmer weiterzusenden. Die Ausrottung sollte dreckig und erbarmungslos sein, sobald die Bodentruppen landen, wobei niemand so genau weiß, ob die letzte Welt der Gutmenschen nun in einem möglichst werthaltigen Zustand übernommen werden soll, oder ob man schonmal das "konservative Vaporisieren" übt, um es dann bei den Stummfilmern so richtig krachen zu lassen.

Irgendwo in diesem Getümmel befindet sich auch die Delegation um Prophet Mario Draghi, die gerade auf dem Weg zum Beobachtungskreuzer ist - wie man ein Flaggschiff baut weiß man bei den rückständigen Euronen ja nicht. Ein Journalist tritt an Draghi heran, dieser winkt freudig: "Oh, ein Interviews! Sehr schön, was will die Galaxis von mir wissen? Fragen sie mich ruhig alles was sie wollen!" Der Journalist ist verwirrt: "Ähm, ich wollte gar nicht...", stammelt er, doch Draghi zieht ihn zu sich heran. "Ich habe doch gesagt, sie können mich alles fragen. Fragen sie also ruhig, hier passiert keinem etwas." Ein Berater raunt ihm zu: "Die Lokalzeitung hat ihn bereits entlassen, Prophet." Wegen Draghis langweiliger Amtsführung hat sich die Lokalzeitung nämlich kurz zuvor mangels öffentlichem Interesse aufgelöst, da man wegen fehlender Auflage die Journalisten nicht weiter bezahlen konnte. "Das ist ja genau das Problem", sagt der Journalist. "Ich will kein Interview von Ihnen, sondern ich will wissen, was ich sonst sinnvolles arbeiten soll. Es gibt keine Ziele und keine Aufstiegschancen mehr, ich kann nichts von meinen Talenten verwenden, und unsere Brötchengeber sind gestern nach dem Waldbrand geflohen." Draghi, der geistig nicht ganz folgen kann, wendet sich weiter an den Journalisten. "Beleidigen sie Fobs, wie ich das auch immer mache, wenn das die Leute ebenso interessiert wie meine genialen Pläne! Schreiben sie außerdem, dass ich meine Ziele noch längst nicht erreicht habe, dass sich viele Leute für mich interessieren, irgendwelche heiße Luft halt. Ihnen wird schon etwas einfallen. Im Nationenrat werde ich auch wieder irgendetwas Neues lostreten. Es ist doch nicht so schwer, der Galaxis beizubringen, dass wir die großartigsten sind, die alle nach Belieben dominieren."

Damit schiebt er seine Bodyguards voran zu seinem unbewaffneten aber extra dick gepanzerten Beobachtungskreuzer. "Vergesst nicht, noch ein paar Rettungsringe extra einzupacken, falls wir auf eine Mine laufen oder doch getroffen werden. Wir wollen doch nicht, dass es bei unserer Invasion gefährlich wird, und die Gutmenschen mich abschießen. Diese Trottel freuen sich am Ende noch, dass sie mich endlich los sind..."
tick 64.12 - Öko Test berichtet:
Beim Barte des Propheten

Prius. Mario Draghi hat beschlossen, das allgemeine Desinteresse an seiner Person, seiner Nation und seinen genialen taktischen Leistungen aktiv zu bekämofen, und eine Medienoffensive gestartet. Der selbsternannte "Medien-Prophet" zieht hierfür alle Register, und lädt unter anderem heute Pressevertreter zum "Tag des offenen Tempels" nach Eurotower ein, um eine Home-Story über ihn schreiben zu können.

Voller Enthusiasmus öffnet der Prophet persönlich um 9 Uhr morgens die Außenpforte seines Privattempels, und staunt nicht schlecht über die Zahl der anwesenden Journalisten. Nämlich genau einen. Der Gute Fobs selbst reckt einen Presseausweis von Öko Test nach oben, damit sich der Prophet versichern kann, dass alles rechtens ist. Dieser kratzt sich kurz am Nikolausbart, und beschließt dann, dass wenigstens eine Story doch besser ist als gar keine. Er bittet den Guten Fobs herein.

Im prachtvollen Innenhof des Tempels beginnt der Prophet zu erzählen:
PMD: Also, das hier ist mein Lustgarten, in welchem ich sehr oft weile und mir ticklang die militärischen Klassiker durchlese. - Hier zum Beispiel: "Auf den Wellen des Eroberungserfolgs" vom antiken Kriegsherrn Diabolus - ein großartiges Buch, sehr inspirierend. Oder hier - "Minen aufspüren leicht gemacht - keine aufwändige Technik nötig, ein einfacher Kreuzer genügt" von mir selbst. Auch sehr empfehlenswert!
Der Garten ist übrigens nach meinen eigenen Vorgaben angelegt worden, schauen sie: er ist im Kreisrunden Innenhof originalgetreu nach dem Relief der 1 Euro-Münze begrünt. Wir stehen hier übrigens gerade vor dem Kopf der 1. Unten an den Serifen der 1 habe ich ein großes Büffet für die Pressevertreter anrichten lassen... (der Prophet zögert kurz) Es gibt auch Kartoffeln. Den Rest lasse ich wieder abräumen...

Als Nächstes geht der Prophet zur Eingangstür des Hauptgebäudes, und öffnet diese. Am Eingang stehen schon seine Prophetenhausschuhe mit klingelnden Euromünzen an den Zehenspitzen bereit. Sie ahnen bereits was jetzt kommt...
PMD: Hier meine Hausschuhe. Habe ich selbst designt! Es sind alle existierenden Euro- und Cent-Münzen an jedem Schuh einmal vorhanden. Großartig, nicht? Sie dürfen hier jetzt auch Fotos machen.

Das Interesse an Fotos ist jedoch eher zurückhaltend. Mit lautem Geklingel führt er die "Gruppe" dann durch die restlichen 27 Räume, und hält dort jeweils ellenlange Vorträge über alles, was er sich dabei jeweils gedacht hat. Um unsere Auflage nicht zu strapazieren, überspringen wir diese drei Stunden, und kommen zum letzten Abschnitt der Home-Story.

Als letzte Station steht die geheime Kommandozentrale im Keller des Tempels auf dem Programm.
PMD: Wir nehmen jetzt den Aufzug in die 27m unter der Erdoberfläche gelegene Kommandozentrale. Diese ist nach meinen eigenen Entwürfen atomraktensicher erbaut. Wir müssen ja stets damit rechnen, dass andere Nationen an solchen Technologien forschen.

Unten in der Kommandozentrale angekommen, ist ein großer Taktiktisch zu sehen.
PMD: Diesen Taktiktisch habe ich selbst designt, optimiert nach allen wichtigen Aspekten der Kriegskunst. Sehen sie hier, der 80-Zoll Touchscreen zeigt alle aktuellen Kriegsziele. Diese kann ich durch Berührung als Ziel der nächsten Welle definieren. (Es ist nur ein großer Planet auf dem Bildschirm zu sehen) Nach der Zielauswahl kann ich dann mittels dieser Knöpfe die individuellen Wellen hochoptimiert abstimmen. Die Knöpfe sind übrigens Original-Euromünzen. Mit Drücken der 1-Cent-Münze kann man eine 1er-Welle losschicken - diese kundschaften deutlich effizienter als meine dödeligen Selbstmordagenten - mit der 2-Cent-Münze eine 2er-Welle, usw., und schließlich mit der 50-Cent Münze eine tödliche 50er-Welle. Aber diesen Knopf habe ich mich noch nicht zu drücken getraut ehrlich gesagt. Gut dass wir keine 100-Cent-Münzen haben, was?

Der Prophet kichert, der gute Fobs hingegen verdreht nur die Augen. Wie konnte dieser Dilletant nur jemals so weit aufsteigen? Die Antwort war natürlich klar. Die trotteligen New Humans hatten ihm das, was er "Göttergeschenke" nennt hinterlassen. Naja, gegen göttliche Fügung kann man wohl nichts machen.

Während der Prophet weiter über die Finessen seines Taktiktischs und seinen ausgeklügelten Strategien referiert, besteigt der Gute Fobs den Aufzug nach oben, greift sich noch eine Kartoffel vom Büffet und spaziert hinaus Richtung Weltraumbahnhof. Mal schauen wohin es gehen soll. Zurück nach Prius wird er jedenfalls nicht mehr fliegen, nachdem er gesehen hat, wie Mario Draghi da unten mit kindlich strahlenden Augen auf seinen 10- und 20-Cent Knöpfchen herumgedrückt hat.
tick 64.14 - Finanzreport schreibt:
Wie Fobs das Schicksal der Gourmet besiegelte

Eurotower. Der Prophet ist ganz in seinem Element. Begeistert führt er der Gruppe die genaue Funktion seines Taktiktisches vor. Er drückt auf die 2-Cent-Münze und kurz danach auf die 5-Cent-Münze. "Keine passende Flottenstärke vorhanden", sagt der Tisch, "Fasse Flotten auf Segway zusammen."

PMD: Sehen Sie, er ist sehr intelligent. Ich kann ihn aber auch so einstellen, dass er 7 einzelne Kreuzer schickt. Das ist hervorragend zum Minenräumen geeignet. Diese Sondermünze hier am Rande mit dem Porträt des guten Fobs habe ich erst kürzlich installieren lassen. Wie sie sehen, ist dort ein negativer Betarg aufgeprägt. Wenn man diese Münze drückt, dann wird eine Reihe von Selbstmordagenten losgeschickt. Der Taktiktisch entscheidet auch selbst, was die machen, meistens Kundschaften sie. Die IT-Abteilung arbeitet daran, dass da auch mal etwas anderes passiert.

Der Prophet drückt noch etwas weiter zur Demonstration auf den Knöpfen herum, als plötzlich ein weiterer, grüner, Planet auf dem Display des Tisches erscheint. Verwirrt tippt er ihn an, um zu sehen, was da passiert ist. "Nein, die will ich doch gar nicht angreifen. Wir müssen doch zuerst mit den Gutmenschen fertig werden." Wild probiert er alle Knöpfe am Tisch durch, um zu sehen, ob der Planet dadurch wieder verschwindet.

PMD: Es ist mir sehr unangenehm, hier liegt offenbar ein Fehler vor. Ich bitte Sie, hier kurz zu warten…

Jetzt erst stellt Draghi fest, dass sein Besucher längst verschwunden ist. Sofort verlässt er den Raum und stürmt in die Technikzentrale. Dort sitzt ein Techniker, der schon auf ihn wartet. "Prophet, gut, dass sie vorbeikommen, wir haben etwas Neues eingebaut." Ungeduldig wartet der Prophet auf weitere Ausführungen. "Wir haben ein Shuttle des guten Fobs im Orbit gefunden und es ist uns gelungen, einen Peilsender anzubringen, der uns immer das aktuelle Ziel des Schiffs überträgt. Er ist im Moment nach Tartufo unterwegs und … ah, ich sehe, das haben sie schon bemerkt.". Draghi ist verärgert: "Gar nichts habe ich bemerkt! Wieso wird denn da gleich der Krieg erklärt? Kann dieser verdammte Taktiktisch vielleicht auch mal eine Sicherheitsfrage einbauen? Oder einfach mal abwarten, bis ich ihm sage, was er tun soll? Jetzt ist wahrscheinlich die ganze Invasionsflotte für die Ökoterroristen nach Tartufo unterwegs und wer weiß, was die danach machen. Und Prius würde ich übrigens auch gerne demnächst mal mein Eigen nennen! Wie soll ich dem Volk denn da noch erklären, dass ich alles weiß und die Dinge im Griff habe?"
tick 65.15 - Finanzreport berichtet:
Erste Stimmen zur Ausrottung der Gutmenschen

Eurotower. Wir, die provisorische Überbrückungsregierung der Märkte auf Börsenparkett, begrüßen die nachhaltige Entmachtung der Gutmenschen, die eine Rückkehr zu einer rationalen Wirtschaftspolitik verspricht frei von ideologischer Verblendung. Die Überstellung der galaxieweiten Diamantenvorräte in den Geltungsbereich der Währungshüter ist ein wichtiges Signal für nachhaltiges Wachstum, für die Sicherung des internationalen Wohlstandes und die Festigung des Euroraums.
Unter der Ägide des vorgeblichen Fobs starben so viele Menschen unter terroristischen Anschlägen und nuklearen Sabotageakten wie schon lange nicht mehr, was die Doppelzüngigkeit des verflossenen Regimes neben der vorgetäuschten Identität nur noch weiter verdeutlicht. Das die Staatengemeinschaft nach dem dankenswerten Wegfall dieses Regimes – begründet in dessen horrenden taktischen Fehlern und augenfälliger Selbstüberschätzung – auf einem Weg in eine bessere Zukunft unterwegs ist, kann unserer Ansicht nach nicht genug betont werden.
tick 66.15 - Finanzreport berichtet:
In 65 Tacks um die Galaxis

Eurotower. Am Abend des ersten Tacks machte sich der große Abenteurer Oiram auf den Weg zu einer einmaligen Expedition: Er wollte in einem selbstgebauten Sonnenwindsegler die Galaxis umrunden, um am Ende als gefeierter Held nach Börsenparkett zurückzukehren.

Zu Anfang ging auch alles sehr schnell und problemlos. Getrieben vom Wind unserer Heimatsonne bei Eurotower erreichte er schnell den malerischen Planeten Akropolis, wo er eine glitzernde Euromünze als Beweis seiner Ankunft hinterließ. Am Himmel war schon das nächste Ziel zu sehen, zu dem er sich gleich aufmachte.

Auf dem Weg nach Sao Jorge waren in der Ferne schon die ersten Vorboten größerer Schwierigkeiten zu sehen: Auf dem entfernten Planeten Tiramisu, der auch eines seiner Ziele war, tobte bereits jetzt ein heftiger Ionensturm, der Oiram durchaus gefährlich werden konnte. Frohen Mutes setzte er dennoch seine Reise fort und landete auf Sao Jorge. Kurz nach seiner Ankunft erfasste ihn jedoch die ganze Wucht des schlechten Wetters: Aus Richtung Iceworld zog ein weiterer Sturm auf, der ihn brutal zurückwarf und zur Notlandung auf Akropolis zwang.

Oiram brauchte einige Tacks, um die Schäden an seinem Schiff zu reparieren und machte sich dann direkt in Richtung New World auf. Den Sturm bei Sao Jorge umging er zunächst, doch auch auf New World herrschte eisiges Wetter. Die Bewohner des Planeten begrüßten ihn mit großem Jubel, deuteten Sie seine Ankunft doch als Zeichen für eine baldige Beruhigung der Lage. Das Galaktische Wetter sollte sich in diesem Sektor nun dauerhaft zum Besseren wenden und Oiram konnte auch noch die Welten Iceworld und Gelato besuchen. Die galaktischen Schlechtwettergebiete waren nun weit entfernt.

Bald setzte Oiram seine Reise in das sagenumwobene Gebiet des Gutmenschentums fort, wo sich jedoch bald neue Schwierigkeiten ergaben. Das gesamte Gebiet war von Subraumrissen, Raumspalten und schwarzen Löchern durchsetzt und marodierende Raumpiraten machten ihm das Fortkommen schwer. Heldenhaft umschiffte er jedoch all diese Hindernisse und nach vielem Hin und Her gelang es Oiram, sämtliche Welten in diesem Bereich der Galaxis zu besuchen. Dabei entdeckte er auf den Welten um Börsenparkett herum auch die Überreste einer untergegangenen Zivilisation, die der unseren sehr ähnlich gewesen sein muss.

Schließlich, nach gut 65 Tacks voller großer Abenteuer kehrte Oiram nun wohlbehalten in seine Heimat zurück und geht als größter Abenteuerer aller Zeiten in die Geschichte ein. Doch schon strebt er neue Ziele an, denn ein Gebiet hat er noch nicht besucht. Wilde Gerüchte ranken sich um die Welten Waldbrand und Flächenbrand und auch dort in der Nähe soll es eine untergegangene Hochkultur geben, die Oiram erforschen will.