KiW

Powered by Perl

Zuschauen

Alle Meldungen
tick 5.0 Die Orangen haben den neuen Planeten Apfelsine gegründet.
tick 5.0 Die Schatten haben den neuen Planeten Halbschatten gegründet.
tick 5.10 Die Simpsons haben den neuen Planeten Homer gegründet.
tick 5.10 Die Lussobenga haben den neuen Planeten Dresden gegründet.
tick 5.23 Die Kameliter haben den neuen Planeten Sehet gegründet.
tick 6.18 Die Novus Normanus haben den neuen Planeten Novus Galica gegründet.
tick 9.22 Die Grünen haben den neuen Planeten Steppe gegründet.
tick 10.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Amnestie für Kolonisten abgelehnt.
tick 10.17 Die Lustlosen haben den neuen Planeten Possenhoven gegründet.
tick 13.19 Die Simpsons haben den neuen Planeten Burns gegründet.
tick 16.9 Die Lussobenga haben den neuen Planeten Coswig gegründet.
tick 20.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Umweltschutzverordnung abgelehnt.
tick 21.6 Die Schatten haben den neuen Planeten Viertelschatten gegründet.
tick 21.22 Die Lustlosen haben den neuen Planeten Einsiedel gegründet.
tick 23.10 Die Lussobenga haben den neuen Planeten Hof gegründet.
tick 24.10 Die Kameliter haben den Lussobenga den Krieg erklärt.
tick 25.6 Die Kameliter haben die Lussobenga bei Hof angegriffen und den Planeten erobert.
tick 25.7 Die Grünen haben den neuen Planeten Mischwald gegründet.
tick 26.2 Die Kameliter haben die Lussobenga bei Meißen angegriffen und den Planeten erobert.
tick 26.13 Die Lussobenga haben den neuen Planeten Destuben gegründet.
tick 28.4 Die Orangen haben den neuen Planeten Mandarine gegründet.
tick 30.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Freihandelszonen beschlossen.
tick 31.6 Die Schatten haben den neuen Planeten Achtelschatten gegründet.
tick 31.17 Die Novus Normanus haben den Lussobenga den Krieg erklärt.
tick 32.13 Die Novus Normanus haben die Lussobenga bei Coswig angegriffen und den Planeten erobert.
tick 33.16 Die Kameliter haben die Lussobenga bei Destuben angegriffen und den Planeten erobert.
tick 34.14 Die Lustlosen haben den Schatten den Krieg erklärt.
tick 35.10 Die Novus Normanus haben die Lussobenga bei Dresden angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 35.10 Die Lustlosen haben die Schatten bei Halbschatten angegriffen und den Planeten erobert.
tick 35.11 Die Novus Normanus haben den neuen Planeten Novus Italia gegründet.
tick 36.11 Die Simpsons haben den Schatten den Krieg erklärt.
tick 37.1 Der Krieg zwischen den Novus Normanus und den Lussobenga wurde beendet.
tick 37.3 Die Simpsons haben den neuen Planeten Maggie gegründet.
tick 38.4 Die Orangen haben den neuen Planeten Pomeranze gegründet.
tick 38.9 Die Simpsons haben mit den Grünen ein Bündnis geschlossen.
tick 38.10 Die Grünen haben den Schatten den Krieg erklärt.
tick 39.10 Die Grünen haben die Schatten bei Achtelschatten angegriffen und den Planeten erobert.
tick 39.12 Die Lustlosen haben die Schatten bei Viertelschatten angegriffen und den Planeten erobert.
tick 39.13 Der Krieg zwischen den Schatten und den Grünen wurde beendet.
tick 40.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Expeditionsförderungsfonds abgelehnt.
tick 40.10 Die Orangen haben den Lustlosen den Krieg erklärt.
tick 41.1 Der Krieg zwischen den Schatten und den Lustlosen wurde beendet.
tick 42.2 Die Orangen haben die Lustlosen bei Darkograd angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 42.2 Die Orangen haben die Lustlosen bei Possenhoven angegriffen und den Planeten erobert.
tick 43.18 Die Simpsons haben die Schatten bei Kernschatten angegriffen und den Planeten erobert.
tick 43.18 Die Schatten wurden von den Simpsons ausgerottet.
tick 43.18 Die Lustlosen haben die Orangen bei Possenhoven angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 43.19 Die Lustlosen haben die Orangen bei Possenhoven angegriffen und den Planeten erobert.
tick 44.6 Die Orangen haben die Lustlosen bei Possenhoven angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 44.11 Der Krieg zwischen den Kameliter und den Lussobenga wurde beendet.
tick 45.14 Der Krieg zwischen den Orangen und den Lustlosen wurde beendet.
tick 47.3 Die Grünen haben den neuen Planeten Wiese gegründet.
tick 48.10 Die Kameliter haben den Simpsons den Krieg erklärt.
tick 48.16 Die Lustlosen haben den Orangen den Krieg erklärt.
tick 49.15 Die Kameliter haben die Simpsons bei Maggie angegriffen und den Planeten erobert.
tick 49.21 Die Lustlosen haben die Orangen bei Mandarine angegriffen und den Planeten erobert.
tick 50.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Staatliche Forschungskontrolle abgelehnt.
tick 51.13 Die Orangen haben die Lustlosen bei Possenhoven angegriffen und den Planeten erobert.
tick 51.17 Die Grünen haben den Orangen den Krieg erklärt.
tick 52.1 Die Orangen haben die Lustlosen bei Mandarine angegriffen und den Planeten erobert.
tick 52.22 Die Lustlosen haben die Orangen bei Possenhoven angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 53.2 Die Kameliter haben die Simpsons bei Homer angegriffen und den Planeten erobert.
tick 53.11 Die Lustlosen haben die Orangen bei Mandarine angegriffen und den Planeten erobert.
tick 53.14 Der Krieg zwischen den Grünen und den Orangen wurde beendet.
tick 53.14 Die Grünen haben den Lustlosen den Krieg erklärt.
tick 53.15 Die Lustlosen haben den Kameliter den Krieg erklärt.
tick 53.15 Die Lustlosen haben den Simpsons den Krieg erklärt.
tick 53.15 Die Lustlosen haben den Novus Normanus den Krieg erklärt.
tick 53.15 Die Lustlosen haben den Lussobenga den Krieg erklärt.
tick 53.21 Die Lustlosen haben die Orangen bei Possenhoven angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 54.1 Der Krieg zwischen den Lussobenga und den Lustlosen wurde beendet.
tick 54.6 Die Simpsons haben die Kameliter bei Sehet angegriffen und den Planeten erobert.
tick 54.6 Die Lustlosen haben die Orangen bei Possenhoven angegriffen und den Planeten erobert.
tick 54.10 Der Krieg zwischen den Kameliter und den Lustlosen wurde beendet.
tick 54.14 Die Grünen haben die Lustlosen bei Viertelschatten angegriffen und den Planeten erobert.
tick 55.20 Die Grünen haben die Lustlosen bei Halbschatten angegriffen und den Planeten erobert.
tick 58.5 Die Kameliter haben die Simpsons bei Sehet angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.0 Der Nationenrat hat das Gesetz Entwicklungshilfeumlage abgelehnt.
tick 60.19 Die Grünen haben die Lustlosen bei Einsiedel angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 60.20 Die Grünen haben die Lustlosen bei Einsiedel angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 61.6 Die Kameliter haben die Simpsons bei Sehet angegriffen und den Planeten erobert.
tick 61.15 Die Orangen haben die Lustlosen bei Possenhoven angegriffen und den Planeten erobert.
tick 61.19 Die Lustlosen haben die Orangen bei Possenhoven angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 62.0 Die Simpsons haben sich zum Imperium weiterentwickelt.
tick 62.1 Ein Raketeneinschlag auf Einsiedel forderte 660k Opfer.
tick 62.10 Ein Raketeneinschlag auf Darkograd forderte 600k Opfer und der Planet wurde verseucht.
tick 62.18 Ein Raketeneinschlag auf Einsiedel forderte 474k Opfer.
tick 63.3 Ein Raketeneinschlag auf Darkograd forderte 405k Opfer.
tick 63.12 Der Krieg zwischen den Simpsons und den Lustlosen wurde beendet.
tick 63.21 Ein Raketeneinschlag auf Darkograd forderte 240k Opfer.
tick 64.7 Die Grünen haben die Lustlosen bei Einsiedel angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 64.12 Die Grünen haben die Lustlosen bei Einsiedel angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.1 Die Orangen haben die Lustlosen bei Mandarine angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.1 Die Orangen haben die Lustlosen bei Mandarine angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.1 Die Orangen haben die Lustlosen bei Mandarine angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.7 Die Grünen haben die Lustlosen bei Einsiedel angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.9 Die Simpsons haben die Kameliter bei Hof angegriffen und den Planeten erobert.
tick 65.10 Die Grünen haben die Lustlosen bei Einsiedel angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 65.16 Der Krieg zwischen den Novus Normanus und den Lustlosen wurde beendet.
tick 66.8 Die Grünen haben die Lustlosen bei Einsiedel angegriffen und den Planeten erobert.
tick 66.19 Ein Raketeneinschlag auf SimPlanet forderte 555k Opfer.
tick 66.20 Die Novus Normanus haben den Kameliter den Krieg erklärt.
tick 67.1 Die Simpsons haben den neuen Planeten Kraftwerk gegründet.
tick 67.5 Die Kameliter haben die Simpsons bei Hof angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 67.11 Die Kameliter haben sich zum Imperium weiterentwickelt.
tick 67.14 Die Lussobenga haben sich zur Föderation weiterentwickelt.
tick 67.15 Ein Raketeneinschlag auf Kernschatten forderte 556k Opfer.
tick 67.18 Die Orangen haben die Lustlosen bei Mandarine angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 67.19 Die Orangen haben die Lustlosen bei Mandarine angegriffen und den Planeten erobert.
tick 67.19 Die Kameliter haben die Simpsons bei Hof angegriffen und den Planeten erobert.
tick 68.1 Die Novus Normanus haben die Kameliter bei Sehet angegriffen und den Planeten erobert.
tick 68.1 Die Novus Normanus haben die Kameliter bei Destuben angegriffen und den Planeten erobert.
tick 68.18 Ein Raketeneinschlag auf Novus German forderte 510k Opfer.
tick 68.21 Die Novus Normanus haben die Kameliter bei Meißen angegriffen, wurden aber zurückgeschlagen.
tick 68.22 Die Runde ist beendet, die Grünen haben gewonnen!
Alle Kommentare
tick 0.20 - Die Schriftlesung schreibt:
Schöpfungsverse, 1 - 4

Bekennet. 1 Und im Anbegin der Zeit kam es dem Herrn in den Sinn, zu seiner Belustigung ein Volke zu schaffen, welches ihm die gerade begonnene Zeit vertreiben solle. Und so formte er einen Himmelskörper im Zuckerguß des galaktischen Donuts und das Volk der Kameliter, um seinen Willen zu verwirklichen.
2 So die Erde nun gefüllt ward mit den Scharen seiner Diener, offenbarte sich der Herr ihrem undemokratisch gewählten Anführer. Geblendet von der Pracht des Herrn sank der jämmerliche Mensch auf die Knie, also dimmte der Herr sein Licht und sprach: "Erhebe dich, du Wurm, und empfange die Weisungen, die ich für dich und deinesgleichen vorgesehen habe. Mir zum Wohlgefallen sollst du den rechten Glauben mit schrecklichen Waffen in den Rest des Weltenalls tragen, denn siehe, mein Reich soll über die Menschheit kommen".
3 Da fiel der Anführer erneut auf seine Knie und flehte um Gnade, und der Herr donnerte: "Bleib aufrecht stehen, Gezücht, was kümmern mich deine Sorgen, in meinen Augen seid ihr nichts weiter als eine mickrige kleine Zahl. Euer Schicksal soll es sein, zu meiner Belustigung im Heiligen Krieg zu vergehen, denn zu nichts anderem seid ihr erdacht und nutze".
4 Da kniete der der Anführer ein drittes Mal nieder und schwor ewige Treue, um vom Zorn des Herrn verschont zu sein. Der Herr aber wandte sich grummelnd ab, denn er hatte sich offensichtlich ein Volk mit Knieproblemen erschaffen.
tick 1.17 - Orange Times schreibt:
Ein fruchtiger Wind weht durchs Universum!

Orange. Die Galaxis scheint voll von Wesen zu sein, die nur darauf warten von unseren Fruchtflotten besucht und erobert zu werden.

Etwa die fanatischen Kamele, deren religiöser Führer so entsätzlich unwissend ist, dass er das Universum für einen Donut hält. Dabei weiß inzwischen jede halbwegs zivilisierte Kreatur, dass das Universum die Form einer hyperdimensionalen Apfelsine besitzt.

Ziel der Kameliten ist der religiösmotivierte Selbstmord, doch nicht ohne vorher genügend Porzellan zerschlagen zu haben.

Dass der alternde Monarch Warrengo die drohende Bekehrung der Lussobenga durch diese Fanatiker noch verhindern kann, wird von neutralen Beobachtern bezweifelt. Zu schwach und unentschlossen wirkt er.

Keine ernsthafte Bedrohung für irgendjemanden ist Mini-WD, der seinen notorisch erfolglosen Bruder WD beerbt hat. Während Maxi-WD zwar unfähig aber gefährlich war, gilt Mini-WD als größtenteils harmlos.

Freudige Kunde ist aus dem Urwald zu vernehmen:
Die Grünen haben sich für die Opposition entschieden. Opposition gehöre schliesslich auch zur Demokratie. Außerdem setze man wieder mehr auf klassische Werte wie Pazifismus. Welch ein Idealismus! Großimperator Fobs plant schon in Oppositionsgefängnis für Präsident Grüner Klee.

Den Lustlosen wird die Lust an ihrer erbärmlich Existenz bald gänzlich vergehen. Noch glauben sie, dass ein Planet mit dem Namen des großen Schöpfers sie schützen könne vor unsereren vitaminstrotzenden Flotten. Ihr Herrscher Genosse Posse selbst scheint nicht viel mehr zu sein als ein mittelmäßiger Possenreißer.

Noch unbedeutender als die bisher genannten Nationen sind nur die Schatten und die Simpson. Niemand rechnet ernsthaft mit einem längeren Verweilen dieser Völker auf der hyperdimensionalen Apfelsine, so dass eine ausführlichere Betrachtung hier keinen Sinn ergibt.

Alles in allem also die besten Aussichten für eine fruchtige Zukunft!

tick 2.9 - Die Schriftlesung berichtet:
Liturgie der Fremdwelten, 25 - 27

Bekennet. 25 Da erblickte der Anführer den Obststern, und er fragte den Herrn: "Welch Wesen hausen an diesem Ort, so fern von unserem gelobten Land?" Der Herr aber kniff die Augen zusammen, um die seltsam gefärbte Weltenfluse zu erkennen und sagte zu ihm: "Siehe, Unwissender, du sollst den Baum an seinen Früchten erkennen. Ein guter Baum wird gute Früchte tragen, ein schlechter Baum schlechte Früchte. Jedoch dieser Orangenbaum trägt nur Bananen, die sich für hyperdimensionale Apfelsinenwürmer halten."
26 Da nahm der Anführer stirnrunzelnd seine Opfergabe in Form von Obstler vom Altar, denn führwahr, der Herr sprach an diesem Tage verwirrend zu ihm. "Herr, so gib mir Rat, was mit ihnen anzufangen ist."
27 Da richtete sich der Herr auf und sprach: "Wer sich von ihnen sündig macht in meinem Namen, der soll entkernt werden am Tage des Jüngsten Vegetarischen Gerichts". Und er ging ohne ein weiteres erhellendes Wort, wie es der Anführer bereits von ihm gewohnt war.
tick 6.10 - Die Schriftlesung meldet:
Auszug aus dem Auszug, 11 - 13

Bekennet. 11 Ein großes Jammern und Klagen war im Gelobten Land, denn der Gläubigen waren so viele, dass sie sich gegenseitig auf die Füße traten und zueinander sprachen: "Warum trittst du mir auf den Fuß, oh Gläubiger? Siehe, ich erleide darob Schmerzen."
12 Und der Herr sah, dass so kein Fortkommen herrschte, also sprach er zum Anführer: "Baue eine Arche, und nimm 100 mal 100 mal 100 Seelen, die rein im Glauben und gut an Tugend sind, um zu den Sternen zu fahren, wo ich ihnen eine neue Heimstatt errichten werde. Siehe dich vor, denn keine Diebe und Verbrecher will ich haben, die den neuen Stern bewohnen. Wer sich sündig macht in meinem Namen, soll sehen, was er davon hat."
13 So sprach der Herr, und ein Gesandter eilte zu der Versammlung der Donut-Völker, um ihnen das Heilige Gebot zu verkünden.
tick 7.3 - Rote Stimme berichtet:
Genervt ist jener, welcher lange schlief

Darkograd. "Liebe Genossen, ich weiß nicht wies euch geht, aber ich bin echt genevt von diesen Zeitungsartikeln" grummelte Genosse Posse, als er im Bademantel und unrasiert seine Quartalsrede hielt. Auf die Fünfjahrespläne ging er gar nicht erst ein. Warum auch, läuft bestimmt eh alles!
Aber diese Religionsfanatiker wird unser Staatssicherheitsdienst im Auge behalten.
tick 7.11 - Die Schriftlesung schreibt:
Liturgie der Fremdwelten, 58 - 62

Bekennet. 58 Es begab sich, dass der Herr im Gelobten Land auf einem hohen Berge verweilte, um zu meditieren und der kosmischen Stille zu lauschen, wie er es seit Anbeginn der Zeit tat. Da vernahm er die schleppende Stimme eines trägen Geistes, und er blickte verstimmt auf den Himmlischen Donut, denn siehe, das lethargische Gemurmel erklang auf dem Planeten Darkograd.
59 So erschien der Herr dem immertreuen geschäftigen Anführer, um ihn ein weiteres Mal mit Weisheit zu erfüllen. "Siehe, die Lustlosen unter ihrem triefenden Oberhaupt Posse", sprach er gewichtig zu seinem Ersten Jünger. Dieser aber war im Geiste nicht bei der Sache, denn er studierte die Blaupausen der neuen Kasernen, und erwiderte lediglich "Hm?".
60 Da zürnte der Herr und feigte dessen Ohr, auf dass er empfänglich werde für die Heiligen Worte seines liebenden Gottes. Demütig hob sich der Anführer wieder unter seinem Schreibtisch hervor und blickte aufs Höchste motiviert durch das Teleskop auf die Heimat der Lustlosen.
61 "Siehe also die Lustlosen, wie sie geknechtet in gottlosem Kommunismus in die Fabriken schlurfen. Siehe, unter welchen Fesseln ihre schriftstellerische Kraft gebunden ist." Und der Anführer nickte unterwürfig, denn fürwahr, der Herr war mit ihm.
62 Also hub der Herr von neuem an und sprach: "Es sollen die Ungläubigen abwenden ihre Augen von der heiligen Schrift, so sie ihner nicht würdig sind. Mögen sie zu ihren eigenen Worten finden oder stumm bleiben, wie sie es bisher gewesen." Und er ging und ließ den Anführer allein zurück, der sich in aller Stille sein Ohr rieb.
tick 10.1 - Orange Times meldet:
Schuld und Sühne

Orange. Die uneigennützigen Bestrebungen für das Amnestiegesetz unseres großartigen Herrschers Fobs wurden leider von einigen unwürdigen Machthabern der wenigerentwickelten Nationen nicht ausreichend gewürdigt. War die orange Regierung bereit, armen Sündern zu vergeben und ihnen in neu zu gründenden Kolonien eine zweite Chance zu bieten, konnten sich andere zu dieser Geste der Größe nicht durchringen.

Man hatte noch bis kurz vor der Nationenratsabstimmung kamelitische Mönche die Worte murmeln hören: "Herr vergib diesen Verbrechen, wie auch wir ihnen vergeben werden." So wurde fest mit der Zustimmung dieser Gläubigen zum Amnestiegesetz gerechnet. Doch daraus wurde bekanntlich nichts, da neusten Gerüchten zur Folge Ohrenschmerzen des Propheten Chrisch ihn die Botschaft des Herrn nicht verstehen liessen. Anders ist sein Abstimmungsverhalten jedenfalls nicht zu erklären.

Auch andere Nationen haben aus unverständlichen Gründen das Gestz abgelehnt. Zu seiner Meinung über diese Entwicklung gefragt, antwortete Großimperator Fobs: "Jetzt müssen auch andere für ihre Sünden sühnen. Eines ist sicher, weiss ist keine Farbe der Zukunft."

Man darf auf diese Zukunft gespannt sein.
tick 10.10 - Die Schriftlesung meldet:
Erstes Buch Lessander, 30 - 35

Bekennet. 30 Da drang Kunde aus der Versammlung der Völker an das andere Ohr des Anführers, dass sie den Weg der Rechtschaffenheit beschritten hatten und den weisen Worten des Gesandten gefolgt waren. Und ein großes Jubilieren war im Gelobten Land, welches so lange dauerte, bis einem jeden der Schädel brummte.
31 Da gebot der Herr dem Trubel Einhalt und donnerte zu den versammelten Gläubigen: "Selig sind, die ihre Archen mit reinen Seelen füllen, denn ihre Gesellschaft wird nicht den verborgenen Keim des Verbrechens tragen, sondern in Gerechtigkeit erblühen."
32 Und als das Volk benommen auf die Knie fiel, grummelte der Herr und nahm den Anführer beiseite, um ihm Weiteres kund zu tun.
33 "Siehe, mein treuester Jünger, dass Falschheit im Rate der Völker herrscht." Und der Anführer erwiderte: "Oh Herr, welche Falschheit herrschet dort?" Denn sein Blick war vom Unverständnis getrübt, und er sah die Wahrheit nicht.
34 Der Herr wies ihm den sternenübersäten Himmel und sprach: "Siehe die Welten des Kleinen Weißen Widersachers." Und der Anführer besah sie sich zügig, denn der Herr war ein guter Lehrer. "Sein Volk ist erfüllt von Mißgunst und Angst, und es plant, das gelobte Land zu verheeren und zu geißeln. Nur um seine schändlichen Pläne zu verhüllen, folgte der Kleine Weiße Widersacher im Rat unserem Rat."
35 Da erkannte der Anführer, was zu tun war, und machte sich ans Werk.
tick 15.18 - Orange Times berichtet:
Grüne plädieren für Umweltschutz

Orange. Seit einigen Tacks versucht der grüne Vertreter im Nationenrat, Botschafter Grüner Tee durch massive Lobbyarbeit andere Ratsmitglieder von der Notwendigkeit der sogenannten Umweltschutzverordnung zu überzeugen. Nur so sei der Erhalt des in der Galaxis einzigartigen Urwaldes möglich. Die Grünen verkennen dabei die Tatsache, dass nur eine hohe Produktionskapazität es auch anderen Nationen ermöglicht am Schutz dieses natürlichsten aller Planeten teilzuhaben.
tick 15.21 - Die blühende Landschaft berichtet:
Umweltschutz ist eindeutig unterbewertet

Urwald. Nach seiner Reaktion auf den kürzlich erschienenen Artikel der Orange Times gefragt, erklärte der Umweltminister heute, dass er die eingeengte Sichtweise der Orangen bedauere. Selbstverständlich erkenne er an, dass der Schutz schöner Welten u.a. auch eine hohe Produktionskapazität erfordere. Diese ohne eine Umweltschutzverordnung erreichen zu wollen sei aber blauäugig und er hoffe, dass auch die Orangenindustrie dies bald erkenne. "Immerhin ist eine gesunde Umwelt Grundlage einer zufriedenen und gesunden Bevölkerung ohne die weder hohe Produktion noch wissenschaftliche Erfolge oder was auch immer sich fremde Nationen zum Ziel setzen könnten möglich wären."

"Dass der Umweltschutz bei uns schon seit Anbeginn der Zeit großgeschrieben wird und wir selbst eine solche Verordnung eigentlich nicht brauchen, ist natürlich klar" ergänzte der Außenminister zu diesem Thema, "es ist jedoch die Sorge um das Wohlergehen der gesamten Galaxis, die uns dazu trieb diese Verordnung in den Nationenrat einzubringen und nun dafür zu werben." Die Bemühungen unserer Vertreter im Rat seien daher auch nur der Anfang. Der Minister wies auf die kürzlich im Parlament verabschiedete Agenda 85 hin, die u.a. diverse Maßnahmen zum aktiven Umweltschutz auch auf anderen Planeten vorsieht. Insbesondere solle die Verbreitung von Monokulturen verhindert und für Abwechslungsreichtum in der Landwirtschaft gesorgt werden. "Wenn zum Beispiel auf einem Planeten immer nur die selbe Obstsorte angebaut wird, kann das weder für den Planeten noch seine Bevölkerung gesund sein." Er versprach, dass diese kluge Politik oberste Priorität haben werde und mit allen Mitteln durchgesetzt werde.

Es bleibt zu hoffen, dass andere Völker ein Einsehen haben und ihre lokalen Problemchen - untereinander oder mit ihren Schöpfern - diesem wichtigsten aller Ziele unterordnen werden, damit es darüber nicht zu Konflikten kommt.
tick 16.0 - Rote Stimme berichtet:
Frieden durch Umweltschutzverordnung

Darkograd. Bei uns hat keiner Bock was zu schreiben. In einem früheren Leben hat Genosse Posse aber das hier verzapft. Kann lesen, wer will. Is ja eh egal.


Also viel Spaß:

Aufgrund des momentan zur Abstimmung freigegebenen Gesetzes "Umweltschutzverordnung" sieht sich unsere Zeitung veranlasst, alle Leser über die Tragweite dieser Abstimmung zu informieren. Die Entscheidung für die Umweltschutzverordnung würde allen lebenden Menschen Mut machen, in die Zukunft zu blicken. Deshalb prognostizieren unabhängige Stellen einen starken Bevölkerungsanstieg aufgrund steigender Geburtenraten, sollte dieses Gesetz verabschiedet werden. Eine gute Führungselite zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine große Bevölkerung sicher durch die Wirren der Zeit führen kann und nachhaltig an deren Wohlergehen interessiert ist. Eine Führung, die sich GEGEN dieses Gesetz stellt, entlarvt sich selbst als nicht zukunftsfähig und unvermögend. Die Angst vor einer großen, freien und selbstbestmmenden Gesellschaft treibt eben diese schwachen Regierungen dazu, solche Gesetze zu verkennen und abzulehnen. Doch die freien Menschen sind sich bewusst: Eine Entscheidung für diesen Gesetzentwurf ist eine Entscheidung für den Frieden. Nationen, die sich dagegen entscheiden, nutzen die freiwerdenden Ressourcen zum Aufrüsten. Deshalb der Aufruf an alle mündigen Bürger: Veranlasst eure Volksvertreter, für diesen Antrag zu stimmen. Die Unzufriedenen erhalten natürlich Einreisegenehmigung in unsere Heimat. Doch seit euch klar darüber, dass ein Machtwechsel zu Gunsten der Kommunisten eure Situation in allen Lebensbereichen, besonders jedoch in dieser Angelegenheit verbessern würde. (Das Handbuch zur Kommunistischen Revolution ist als pdf-Format auf unserer Redaktionshomepage zum download bereit.) Die Weltöffentlichkeit wird wissen, wie sie das Abstimmungsverhalten der einzelnen Nationen zu bewerten hat. Mit hoffnugsvollem Wunsch auf eine friedliche Zukunft DAS REDAKTIONSKOLLEKTIV
tick 16.16 - Die Schriftlesung meldet:
Die Kontroversen des Rates, 19 - 23

Bekennet. 19 Und im Rate der Völker entbrannte erneut ein Streit, denn einige beklagten sich, dass der Himmel über ihren Städten ob der Fabriken so grau ward wie ihr Gemüt, und dass die Pflanzen und Tiere dahinsiechten.
20 Und so geschah es, dass die Gesandten über ein Gesetz abstimmen sollten, welches die Zahl der üblen Schwaden mindern solle, die den Fabriken entströmten, und dieses Gesetz ward genannt "Umweltschutzverordnung".
21 Der Anführer wußte nicht, welche Botschaft er den treuen Mönchen zur Abstimmung mitgeben sollte, also fragte er den Herrn um Rat. Und der Herr blickte verärgert drein und sagte: "Was fragst du mich solch törichte Dinge? Habe ich euch nicht klare Weisung gegeben?"
22 Der Anführer aber wimmerte eine undeutliche Entschuldigung, so dass der Herr die Augen verdrehte und donnerte: "Wisse, dass mir gleichgültig ist, wie es um
die Wälder, Tiere und sonstigen schöpferischen Tand steht, denn ich erschuf sie nur aus dem Handgelenk, auf dass sie euch einigermaßen nähren. Eure Bestimmung ist es, Waffen zur Läuterung der Ungläubigen zu bauen. Seid also gewarnt und
verspielt euer Seelenheil nicht durch närrische Rücksicht auf Bäume und dergleichen törichten Dinge!"
23 Da erkühnte sich der Anführer und sprach: "Oh Herr, so höre die ketzerischen Worte, die Grüner Klee sprach, um seinen unseligen Dschungel zu verteidigen!" Und der Herr schnaubte: "So er widerspenstig bleibet, verschaffe den Treuesten unter den Akolythen des Ordens ein Klee-Visum, auf dass sie unbehelligt in den Urwald einreisen und die Waldbewohner missionieren".
tick 16.20 - Mini-Wochenschau schreibt:
Seltsame Diskussionen über unwichtige Dinge

Novus German. Wie unser geliebter Herrscher Mini-WD soeben bekannt gab ist er gegen die "Umweltschutzverordnung". Diese wird nämlich von einigen „grünen Herrschern“ dazu benutzt die Bewohner der Galaxis durch ihre scheinheilige „Besorgnis um den Wald“ auf ihre Seite zu ziehen. Hierzu ein Ausschnitt aus der Kundgebung: „Ich bin stolz verkünden zu können, dass es im Reich der Novus Normanus die niedrigste Baumsterberate der Galaxie gibt! Sie liegt bei genau 0,00%! Die anderen Nationen sollten sich ein Beispiel an uns nehmen und nicht seltsame Diskussionen über unwichtige Dinge halten!
tick 16.23 - Die blühende Landschaft schreibt:
"Das ist doch zum Bäumefällen" ...

Urwald. ... war die Reaktion des erschütterten Präsidenten Grüner Klee auf die Ankündigungen der Ablehnung der Umweltschutzverordnung durch einige andere Nationen. Dass der große Schöpfer der Kameliter nicht deren Wohl im Sinne hatte, als er sie in die Galaxis setzte, sei ja schon jedem außer ihnen selbst klar. Dass aber auch die Minimenschen unter ihrem Zwergenanführer eine derartige Kurzsichtigkeit an den Tack legten, sei ihm wirklich unbegreiflich. "Ich dachte wir hätten unmissverständlich klargestellt, dass es nicht um unseren Wald geht und dass auch die Rettung des Waldes in anderen Welten nicht um ihrer selbst Willen geschehen soll. Es bleibt mir nur noch einmal klarzustellen, dass Umweltschutz und andere Ziele keineswegs im Widerspruch zueinander stehen. Die Folgen einer Realisierung dieser Ziele ohne Berücksichtigung des Umweltschutzes sind gar nicht auszudenken. Ich muss allerdings auch erwähnen, dass mich die äußerst vernünftige Haltung unserer lustlosen Freunde von Darkograd sehr erfreut und ich nur hoffen kann, dass auch andere sich für Frieden und Wohlstand entscheiden werden."

Einem Bericht des Informationsministeriums zufolge herrschen auf Novus German im Jahresdurchschnitt Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, was dazu führt, dass dort ohne aufwändige technische Hilfsmittel kein erwähnenswertes Leben möglich ist. Wie die Novus Normanus dort überleben können, oder ob sie gar nicht erwähnenswert sind, soll jetzt eine genauere Untersuchung feststellen, auf deren Ergebnis wir uns jetzt schon freuen. Bäume gibt es dort jedenfalls niht, womit die unnatürlich niedrige Baumsterberate erklärt werden kann. Unsere Wissenschaftler arbeiten inzwischen mit Hochdruck daran Bäume zu züchten, die auch in solcher Umgebung wachsen können.

Am Rande der heutigen Parlamentssitzung schlug der Außenminister vor, demnächst eine Bildungsverordnung in den Nationenrat einzubringen, die garantieren soll, dass auch fremde Herrscher und Schöpfer in Zukunft vor Abstimmungen ausgebildet und mit hinreichen Informationen versorgt werden, damit sie ihre Völker nicht durch falsche und undurchdachte Entscheidungen ins Verderben stürzen können.
tick 17.10 - Orange Times meldet:
Umweltschutz ist wichtig!

Orange. Heute morgen trat überrauschend unser geliebter Herrscher Fobs vor eine spontan für die Regierung demonstrierende Menge und verkündete, er werde für die Umweltschutzverordnung stimmen. Auch wenn sich eine Mehrheit gegen dieses, für die Zukunft der Galaxis so wichtige, Gesetz abzeichne, werde der orange Staat nicht vor seiner Verantwortung davonlaufen. Unser Votum für den Umweltschutz sei auch als Votum für eine Zukunft in Wohlstand und Frieden zu werten. Die Begeisterung der spontanen Demonstranten war wie immer überwältigend.
tick 19.22 - Orange Times meldet:
Umweltschutz wird die Galaxis nicht retten können!

Orange. Mit diesen Worten trat unser geliebter Herrscher Großimperator Fobs soeben vor spontan gegen die Umweltschutzverordnung demonstrierenden Orangenliebhaber. Man habe sich deshalb immer gegen diese Verordnung ausgesprochen.
Damit besteht jetzt endglültig kein Zweifel mehr an der Ablehnung dieses, für die die Zukunft der Galaxis so hinderlichen, Gesetzes. Über die Begeisterung der Demonstranten braucht wohl nichts berichtet zu werden. Sie war natürlich wie immer phänomenal.
tick 20.12 - Die Schriftlesung berichtet:
Erstes Buch Lessander, 42 - 45

Bekennet. 42 An jenem Tage drang gute Nachricht an das verbundene Ohr des Anführers, der den Druckermeister ob der mißratenen Zeichensetzung der letzten Schriftlesung züchtigte, denn der Rat der Völker war dem Wort der Gesandten gefolgt und hatte das verdammenswerte Gesetz abgelehnt.
43 Und ein weiteres Mal war große Freude im Gelobten Land, und der Anführer opferte dem Herrn als Zeichen eine große Tanne.
44 Da stieg der Herr durch den aromatisch harzigen Rauch des Gehölzes herab und verkündete: "Selig ist, wer meinen Worten folget, und sei er auch so wankelmütig wie die Orangenhäutigen. Sehet, wie Diktator Burns seine Wälder in heiligem Feuer verbrennt, und sehet, selbst der Kleine Weiße Widersacher sucht seine Seele durch verbleite Fusionsantriebe zu läutern."
45 Da betete das Volk laut zu seinem Herrn und fiel in Demut auf die Knie, was dem Herrn wieder den ganzen Tag verdarb. In kosmischer Gelassenheit jedoch sprach er darauf zum Anführer: "Ich will Nachsicht walten lassen und die Neugermanen vorerst verschonen, denn siehe, sie vertreten ebenfalls meine Worte im Rat." Der Anführer nickte daraufhin dankbar, denn er gedachte, die gewonnene Zeit auf die Verbesserung der Kriegsgaleeren zu verwenden.
tick 21.12 - Orange Times berichtet:
Wankelmütig ist nur der Prophet der Kameliten!

Orange. Heute haben wieder tausende Demonstranten spontan gegen die infamen Beleidigungen in den Heiligen Schriften der Kameliten protestiert. Darin wird unserem geliebten Herrscher Großimperator Fobs Wankelmütigkeit im Nationenrat vorgeworfen.

Dabei war unser geliebter Herrscher schon immer ein erbitterter Gegner der viel zu kurzgreifenden Umweltschutzverordnung und hat dies auch immerwieder öffentlich zum Ausdruck gebracht. Was sich übrigens auch in den Archiven unseres renomierten Blattes nachlesen lässt.

Und außerdem waren es die Schatten, die ihre Zusagen nicht eingehalten haben und so unsere Regierung zur Änderung der Stimme gezwungen haben.

Als Großimperator Fobs heute mittag den Demonstranten einen härteren Kurs gegen diese kamelitischen Fanatiker versprach, war die Begeisterung der Menge wie immer gigantisch.
tick 23.12 - Orange Times berichtet:
Alte kamelitische Schriftrollen aufgetaucht

Orange. Das fobsistische Ministerium für "unauthorisierte Ausgrabungen auf fremden Planeten" ist in den Besitz brisanter Dokumente des kamelitischen Glaubens gekommen. Diese bisher unter Verschluss gehaltenen Schriftrollen wollte die herrschende Priesterkaste allen Anschein nach vor dem einfachen Volk geheimhalten.

Kein Wunder, denn darin heisst es beispielsweise:
"123 Fliegende Geschöpfe, engelsgleich, werden auftauchen am Himmel des kamelitischen Reiches und all jene bestrafen, die sich dem unvermeidlichen Schicksal zu widersetzen versuchen. Aber die, welche den neuen Herrscher freudig empfangen, sollen mit den süßesten Früchten des Universums beschenkt werden."

Auf den beiden Zwillingsplaneten Orange und Apfelsine demonstrierten spontan Tausende für Glaubensfreiheit und gegen falsche Propheten. Die Behörde zur "langfristigen Planung und Durchführung von spontanen Demonstrationen" konnte deren Wut auf Chrisch kaum noch kontrollieren.
tick 24.10 - Die Schriftlesung meldet:
Der Heilige Krieg, 8 - 12

Bekennet. 8 Da war ein großer Aufschrei unter den Gläubigen, denn die Aufgeplusterte Große Orange, welche zu dieser Zeit über das Reich der Obstler gebot, verkündete Lügen über den Herrn und seine Propheten, und sie fröhnte ohne Scham ärgster Ketzerei.
9 Da hob der Anführer sein Gesicht zum Himmel und klagte: "Sieh, oh Herr, sie verunstalten die Heilige Schrift durch Verse, die sie sich selbst ausgedacht. In verlogenen Bildern reden sie davon, das Gelobte Land zu überfallen. Herr, du musst sie strafen!"
10 Der Herr erwachte aus seinem Schlummer, da er mit einem Ohr immerzu den Gebeten der Aufrichtigen lauscht, also erhob er sich von seiner Wolkenstatt und erschien dem Anführer.
11 Als der Erste Jünger ihn erblickte und zu weiterem Klagegesang ansetzen wollte, gebot ihm der Herr Einhalt: "Entsage deiner Jammerei, bevor ich ungehalten werde. Was kümmern dich überhaupt die Apfelsinenwürmer? Siehe, ich habe einen weit wichtigeren Auftrag für dich."
12 Und der Herr fuhr fort: "Noch lange bevor die Kernlosen sich de Gelobten Land nähern, werden die Lussobenga uns heimsuchen. Siedeln sie nicht angriffslustig immer näher an unseren Welten? Strafen sie uns und den Rest des Donuts nicht mit abgrundtiefem Schweigen? Entsende deine Galeeren, um die gewaltige Bedrohung für unser Reich abzuwenden und ihren Hochmut zu entlohnen." Und der Anführer tat, wie ihm befohlen ward, den das Wort des Herrn ist Gesetz.
tick 26.10 - Die Schriftlesung meldet:
Der Heilige Krieg, 13 - 19

Bekennet. 13 So erbaute die Bruderschaft während vieler Tacks gewaltige Galeeren, um das mächtige Volk der Wareengeter in die Knie zu zwingen. Der Anführer aber wandelte ohne Unterlaß durch die Reihen der Frommen Läuterer und Schmiede, und er verkündete ihnen die Verheißungen des Herrn.
14 So sprach er: "Seid frohgemut, denn jeder erschlagene Feind wird euch im Jenseits dienen, denn so verspricht es euch der Herr. Seid unerschrocken, denn der Feind besitzt keine Schiffe, um den Raumweg zu belagern. Seid stark im Glauben und folgt unserem Herrn in den Heiligen Krieg!"
15 Und so geschah es, dass er die 'Faust Der Rechtschaffenheit' bestieg und die Flotte zum Feind aufbrach, und die grausamen Schlachtengesänge des Herrn erfüllten das Herz eines jeden Kriegers.
16 Als die Flotte den Planeten Hof passierte, teilte sie sich, und die Schwächeren unter den Kriegern wurden zu Heroen geschmiedet im Kampf um den Planeten Hof; siehe, an jenem Tage wurde der erste Planet der Ungläubigen bekehret, und fünfundfünzig mal tausend Seelen wurden zu Dienern der Kämpfenden Akolythen.
17 Der Herr frohlockte und sprach zum Anführer: "Ziehe weiter, denn die Zeit ist günstig. Stoße vor zum Herz der Wareengeter und richte deinen Kurs auf Meißen." Der Anführer nickte demütig und erteilte den Rudersklaven den Befehl, das Flagschiff in die neue Richtung zu wenden.
18 Uns so geschah im Tack 26 des Herrn, dass die Flotte die Heimatwelt der Ungläubigen erreichte, und die Tempelgarde selbst das Senatsgebäude stürmte, um auf dessen Spitze die Lichtstatue des Herrn aufzurichten.
19 Dieser erschien seinem Anführer und sagte: "Du hast deine Aufgabe gut gemacht, und ich werde dich mit tausend Dienern im Paradies entlohnen, denn siehe, ihre Zahl ist um weitere siebenundfünfzig mal tausend gewachsen. Kehre nun zurück ins Gelobte Land, denn ich habe weitere große Pläne für dich und dein amüsantes Volk."
tick 27.0 - Orange Times berichtet:
Vom Beginn der Schöpfung

Orange. Auf allen orangen Planeten wurde in großen Paraden der Geburt unseres Schöpfers gedacht. Vor 25 Zeitaltern war die Welt noch öd und leer. Doch dann entstand O und mit ihm schliesslich diese Galaxis.

In einer hervoragenden Rede dankte unserer geliebter Großimperator Fobs dem göttlichen O für die Erschaffung des Universums, erinnerte aber gleichzeitig an die noch herrschenden eklatanten Ungerechtigkeiten.
So werde ein so friedliches Volk wie die Lussobenga von den fanatischen Eiferern des Sektengründers Chrisch ausgerottet, während unsere eigene Flotte viel zu weit entfernt ist, um eingreifen zu können.
Da hätte man es gerne gesehen, wenn sich wenigstens die uns ideologisch nahestehenden Eisweltbewohner in den Wettlauf um die Vernichtung einklinken würden. Aber für den kleine weißen Teufel scheinen die politischen Fussstapfen, die sein riesiger Vorgänger hinterlassen hat, einfach viel zu groß zu sein.

In Anbetracht dieser galaktischen Mißstände war die Stimmung auf den Paraden eher mäßig. Anti-O-Demonstrationen könnten aber dank eines massiven Polizeiaufgebots verhindert werden.
tick 28.19 - Orange Times meldet:
Ablehnungsrate der Demokratie bei 100% - Antidemokratenerlass vor Abstimmung im Nationenrat

Orange. Heute haben wieder spontan einige Millionen gegen die Verbreitung der Demokratie in der Galaxis demonstriert. Neuste Umfragen haben eine Ablehnungsrate der Demokratie in der orangen Bevölkerung von 100% ergeben, exakt der Wert der Zustimmungsrate von Großimperator Fobs.

In einer genialen Rede kündigte unser geliebter Machthaber einen Nationenratsentwurf gegen diese erbärmlichen Demokraten an. Es dürfe kein demokratisches Monopol auf Reichtum und Fortschritt geben. Nur eine faire Verteilung der galaktischen Handelsgüter könne den Weltfrieden garantieren. Also müsse jede zivilisierte Nation für die Freihandelszonen stimmen.

Nach dieser phänomenalen Rede war die Stimmung der Demonstranten astronomisch.Wie immer!
tick 29.10 - Die Schriftlesung meldet:
Die Kontroversen des Rates, 46 - 50

Bekennet. 46 So wieder Frieden auf den neuen Planeten des Reiches einkehrte, richtete der Anführer sein Augenmerk auf die närrische lärmende Gruppe der Obstdiplomaten, welche laute Reden im Rat der Völker schwangen, um die "Freihandelszonen" zu errichten. Der Anführer erkannte, wie sehr die Anhänger der Aufgeplusterten Großen Orange mit Unwissen geschlagen waren, und er fragte den Herrn um Rat.
47 Der kletterte zeternd aus dem Himmelsreiche herab und schalt ihn: "Muss ich denn alles selber tun, du armseliger Wicht? Hast du denn keine eigene Worte zu verkünden, immerhin gab ich dir nicht zum Spaße Verstand und Zunge." Da sah der Anführer, dass der Herr, sein Gott, in seiner unendlichen Weisheit Recht hatte, und durch die Erkenntnis gestärkt sprach er zum Volk.
48 "Vernehmet die Botschaften der Orangen, und wiegt - nein, wägt sie sorgfältig ab". Da kicherten einige Unselige im Volke ob der Unbeholfenheit der Rede, aber der Herr erschlug sie mit Blitzen, denn er zürnte leicht an diesem Tage. In die eingekehrte Ruhe sprach der Anführer weiter.
49 "Lasset euch nicht verführen durch die Versprechungen der sogenannten Freihandelszonen, denn sehet, sie mehren nur den eitlen Reichtum der Demokraten und Genossen. Leisten unsere Forschungsbarken nicht dasselbe, und können wir davon nicht viel mehr zu den Sternen senden als jene Völker? Lasst uns gegen das Gesetz stimmen und so Verbrechen und Hehlerei zwischen den Welten verhindern."
50 Und das Volk jubilierte, als es die erleuchtete Ansprache hörte. Der Anführer aber war in Fahrt gekommen uns sprach weiter: "Was jammert ihr, o ungläubige Obstler, dass ihr die Demokratie ablehnet? Was klagt ihr, ihr habet bei der Unterwerfung der Wareengeter keinen Anteil? So ihr die freiheitsliebenden Sündepfuhle der Welt wirklich bekämpfen wollt, nutzt die Kampfeskraft eurer Soldaten und schickt sie gegen eure Erzfeinde in den Mischwald, anstatt nutzlose Ränkespiele der Diplomatie zu betreiben."
tick 29.23 - Die blühende Landschaft schreibt:
Zustimmungsrate bei 52%

Urwald. Der Entwicklungshilfeminister sagte soeben zu den im Nationenrat diskutierten Freihandelszonen: "Natürlich sind auch wir dafür, dass Frieden und Reichtum in der gesamten Galaxis herrschen. Es ist bedauerlich, dass diese Frage bisher so kontrovers diskutiert wurde. Wieso Diktator Fobs das Gesetz für einen Antidemokratenerlass hält, ist mir schleierhaft, aber solange er am Ende die richtigen Entscheidungen trifft, soll es mir recht sein."

Anscheinend ist aber nicht jeder der Meinung des Ministers: Kurz vor der entscheidenden Nationenratssitzung gibt es aus dem Parlament im Urwald immer noch kein klares Stimmungsbild. Soeben hat eine letzte Sondersitzung begonnen - sollten die Parlamentarier unseren Nationenratsvertretern auch jetzt keine klaren Anweisungen geben, werden diese sich wohl enthalten müssen. Wir bleiben auf jeden Fall vor Ort am Ball und werden unsere Leser über die Geschehnisse auf dem Laufenden halten.

Aus Geheimdienstkreisen drangen im Übrigen Gerüchte hervor, dass Diktator Fobs bei weitem nicht so fest im Sattel sitzt. Konkrete Informationen wollte man uns noch nicht geben, verwies aber auf seine 100% Zustimmungsrate zur Demokratie, die im Gegensatz zu seinem Gerede und der Meinung seiner Bevölkerung stehen, und auf die Tatsache, dass er sich zunehmend auf Umfragen verlässt um die Stimmung in seiner Bevölkerung zu untersuchen. Dies seien keine Zeichen für einen souveränen Diktator, was den Geheimdienst zu weiteren Ermittlungen veranlasst habe. Auch zu diesem Thema werden wir unseren treuen Lesern natürlich weiter berichten.
tick 30.10 - Die blühende Landschaft meldet:
Massaker auf Sehet

Urwald. Heute Morgen hat es auf Sehet ein Blutbad gegeben, als ein - als ihr "Herr" verkleideter - Lussobenga eine Halle betrat, in der tausende Kameliter zum Morgengebet versammelt ware. Der genaue Ablauf der Ereignisse ist noch nicht klar, anscheinend forderte der Lussobenga die Kameliter jedoch zum kollektiven Selbstmord auf - ein Befehl, dem sie dann bereitwillig folgten. Der Lussobenga konnte bisher noch nicht gefunden werden, da die örtlichen Sicherheitskräfte handlungsunfähig sind. Gerüchten zufolge fleht der Anführer der Kameliter seit Stunden seinen Herrn um Anweisungen an, bekommt aber seit ebensovielen Stunden nur schallendes Gelächter zu hören. Wie schön, dass auch andere Völker dem Herrn eine Freude machen können.

Da sich der Herr seines Volkes nicht erbarmt, hat das Entwicklungshilfeministerium beschlossen unkompliziert zu helfen und einen Frachter voller Schulbücher zu den Kamelitern geschickt. Man hoffe, solche traurigen Ereignisse auf diese Weise für die Zukunft zu verhindern, sagte dazu ein Pressesprecher des Ministeriums.
tick 30.12 - Orange Times berichtet:
Grüner Klee setzt sich in die Nesseln

Orange. Die Regierung Grüner Klee scheint am Ende zu sein.
Zunächst verliert der noch amtierende Präsident eine Machtprobe mit dem grünen Parlament. Die Abgeordneten hatten die Freihandelszonen - eine für die grüne Wirtschaft nebensächliche Entscheidung - mehrheitlich abgelehnt und somit Klee die Gefolgschaft verweigert.

Anschließend blamiert sich sein Vertreter im Nationenrat Diplomat Grünschnabel auch noch derart bei Erläuterung der grünen Position, dass erstmals in der Geschichte im Nationenrat schallendes Gelächter ausbricht. So stimmten am Ende auch nur noch die religiösen Fanatiker, die wissenschaftlichen Fortschritt so fürchten wie der Weissteufel die Initiative, mit den Grünen.

Alle anderen außer die Lustlosen stimmten für den orangen Gesetzentwurf. Genosse Posse dagegen bestätigte seinen Ruf als ewiger Zauderer. Für einen so wankelmütigen Staatsführer könnte es schwer werden, verlässliche Verbündete zu finden.

Der erbärmliche Versuch der Grünen sich jetzt mit Anschlägen in die politische Bedeutsamkeit zurückzubomben, ist jedenfalls von vorneherein zum Scheitern verurteilt.
tick 30.20 - Die Schriftlesung schreibt:
Das Kleine Grüne Buch, 7 - 11

Bekennet. 7 So geschah es, dass der Anführer von der Kunde erfuhr, die der fehlgeleitete König des Dschungels im gesamten Donut verbreiten ließ, als fünfzehn Tonnen an handgeflochtenen Büchern für Kleinkinder vor der Haustür des Anführers abgeladen wurden. Jedoch war keines der Morgengebete auf die Weise gestört worden, wie im Scriptorium der Völker behauptet worden war.
8 Da wandte sich der Anführer verwirrt an den Herrn und fragte: "Welcher Wahnsinn reitet den Grünen Klee, das er solche unwahren Dinge verkündet und uns Tand zuhauf sendet? Siehe, seine kümmerliche Zeitung sollte 'Die blühende Fantasie' genannt werden."
9 Der Herr aber kicherte und sprach: "Wisse, das ich unlängst aus Langeweile das Blätterdach seiner Buschhütte habe undicht werden lassen, auf das es ihm jeden Tag zur Regenzeit auf den Kopf tropfe und so seine hanfgetrübten Gedanken noch weiter verknote. Seitdem ist er wunderlich geworden wie nie zuvor. Er läßt seine Kriegskreuzer im Boden verscharren, um Kreuzerbäume daraus zu züchten, und im bambusstäbigen Regierungspalast der Waldbewohner errichtete man auf seinen Geheiß hin kleine Windräder, um die heiße Luft, die seine brabbelnden Höflinge immerzu absondern, zur Energiegewinnung zu nutzen.
10 Also wundere dich nicht über ihn oder seine Worte, sondern gib die Bücher seinem einfältigen Botschafter in der Hauptstadt, auf dass der arme Tropf in seiner Ausnüchterungszelle etwas Ablenkung habe."
11 Und der Anführer tat wie ihm befohlen. Ein Buch jedoch behielt er für sich und nutzte es weise, um aus dessen Seiten winzige Papiergaleeren zu falten und zur Kriegsplanung auf den Sternenkarten umherzuschieben.
tick 31.19 - Mini-Wochenschau meldet:
Es herrscht Krieg!

Novus German. Ein Sprecher unseres geliebten Diktators teilte gerade mit, dass nun der Krieg begonnen hat! Unter gewaltigem Jubel marschierten 10.000 der besten Soldaten in die Schiffe unserer glorreichen Flotte. Diese verließ augenblicklich, nach dem Eintreffen des letzten Kreuzers, den Orbit und nahm Kurs auf das Lussobengasystem.

Sobald es zu Kampfhandlungen kommen sollte werden wir unseren treuen Lesern natürlich unverzüglich berichten.
tick 34.12 - Orange Times berichtet:
Noch herrscht kein Krieg!

Orange. Das weiße Hetzblatt Mini-Wochenschau übertreibt mal wieder gnadenlos, wenn sie den sportlichen Wettlauf der Kameliten und Mini-Neumenschen um die Anektierung lussobengischer Welten - dank wareengonischen Größenwahns vollkommen ohne das sonst übliche Risiko von Flottenverlusten - als Krieg bezeichnet. Momentan liegen in diesem zynischen Spiel die religösen Fanatiker mit 3:1 vorne. Diese fühlen sich ihres Sieges so sicher, dass sie ihre Produktion schon auf zivile Raumschiffe umgestellt haben.

Ein wirklicher Krieg, der dieses lächerliche Geplänkel mehr als in den Schatten stellt, steht indessen kurz bevor. Und auch wenn noch nicht ganz klar ist, wer auf welcher Seite kämpfen wird, eines ist sicher:
Der Kaiser von Orange, König von Apfelsine und Erzherzog von Mandarine, unser geliebter Herrscher Großimperator Fobs wird die orangen Flotten von einem glorreichen Sieg zum nächsten führen.

Die spontanen Demonstranten waren wegen dieser vielversprechenden Zukunftsaussicht wieder einmal begeistert.
tick 34.13 - Die Schriftlesung meldet:
Erstes Buch Sinensis, 4 - 7

Bekennet. 4 Und so geschah es, dass die Aufgeplusterte Große Orange erneut Worte verkündete, auf dass jeder Gläubige an ihrer Vernunft zweifelte und sich am Kopf kratzte, denn sie freute sich darauf, bald ihre Kreuzer im Krieg zu verlieren.
5 Der Anführer wandelte jedoch auf dem Pfad der Erleuchteten und sprach zum Volke: "Seid unbeirrt und bauet weiter an unseren Galeeren. Denn schon so oft haben die Köpfe aus Obst nach Krieg geschrien und nichts getan, dass die Finger, die der Herr uns in seiner Gnade gab, nicht mehr zum Mitzählen ausreichen."
6 Da fuhr der Herr zornentbrannt hernieder und herrschte: "So habe ich euch die Finger und überhaupt die Existenz gegeben, um Waffen zu bauen, und nicht um Reden zu schwingen wie ein lästerlicher Demokrat, ihr faules Gezücht!" Und er strafte ganz fürchterlich diejenigen, welche bei drei nicht wieder fleißig ihren Plasmahammer in den Schiffsschmieden schwangen.
7 Den Anführer aber verschonte er, denn dieser hatte auf der strategischen Donutkarte geschickt ein Papierschiffchen verschoben, auf dem das Grüne Alphabet erläutert ward, und so die Provinz Destuben der Wareengeter erobern können.
tick 34.14 - Mini-Wochenschau schreibt:
Neue Termalkraftwerke auf Orange ein voller Erfolg

Novus German. Wie wir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfuhren erfolgt die Energiegewinnung auf den Obstplaneten inzwischen ganz umweltfreundlich, da die von Diktator Fobs und seinen Anhängern ausgestoßene heiße Luft von den neuen Termalkraftwerken in Energie umgewandelt wird.
Allerdings wird es noch länger dauern bis die Systeme so kompakt sind das die Orangen auch damit Kriegsschiffe antreiben werden können.
tick 34.15 - Rote Stimme berichtet:
Report

Darkograd. "Grau mag ich nicht, lass uns etwas Farbe ins Universum bringen!" so Genosse Posse, als er mit seinem höchsten Miltärstrategen sprach.
Viel mehr war nicht aus ihm herauszubringen, ausser: "Es gibt ausser unserer noch mehrere schöne Farben in der Galaxie. Orange ist schön, und grün und blau, aber lila ist ganz schön selten."
Ob diese Worte irgendeine politische Bedeutung haben, ist völlig ungeklärt.
tick 35.19 - Mini-Wochenschau meldet:
Aktion für mehr Wissen

Novus German. Heute: Fobs und die Orangen.
Um die vorherrschenden Vorurteile über fremde Fraktionen auszuräumen haben wir uns entschlossen eine Artikelserie zu starten, in welcher angesehene Wissenschaftler unseren Lesern fremde Rassen näherbringen.
Zu Diktator Fobs und seinen Orangen befragten wir Prof. Dr. Dr. Grübel, gerade von einer Expedition auf Orange zurückgekehrt, und seines Zeichens Experte für fremde Lebensformen.
Können Sie unser unvollständiges Bild der Orangen komplettieren, Herr Professor:

"Oh ja, zuerst einmal muss ich Ihnen sagen das die Orangen keinesfalls mit uns, gentechnisch optimierten, Humanoiden vergleichbar sind. Eine meiner Kolleginnen bezeichnete sie als knuffig, aber nur bis sie sie in natura gesehen hatte, denn wenn so ein 150cm großer und fast ebenso breiter Oranger, welcher das dreifache ihres Körpergewichts hat, auf sie zukommt nimmt der Knuffigkeitsfaktor doch deutlich ab. Meine Kollegin stellte sie sich offenbar so in Tribbles-größe vor.
Das sie nicht sonderlich groß sind liegt wohl an der einseitigen Nahrung von Orangen, Apfelsinen und Mandarinen, und obwohl auf ihen Planeten, für unsere Verhältnisse warme Temperaturen herrschen, sind sie komplett von Fell bedeckt, und haben einem kugeligen Bauch, auf dem ein eulenartiger Kopf mit einem Schnabel sitzt. Und natürlich große, unschuldig dreinblickende Äuglein. Das sie sehr geräuschempfindlich sind, und die beiden Fühler auf ihrem Kopf so etwas wie ihre Ohren darstellen, fanden wir durch Zufall heraus, denn da sie sehr neugierig sind kommen sie her solange man still ist oder leise redet. Als sie jedoch unsere, zur Sicherheit mitgeflogenen, Soldaten hörten, die mit ihren metallbeschlagenen Stiefeln über den felsigen Boden marschierten, verknoteten sie ihre Fühler und schauten so gequält drein. Auch andere laute Geräusche, z.B. das starten eines Triebwerks, bringt sie dazu die Fühler zu verzwirbeln, was unser Pilot sehr lustig fand, und deshalb gleich mehrfach ausprobierte.
Wir wissen auch, das sie sich wegen ihrer kleinen Füsschen sich nur langsam fortbewegen können. Dafür sind sie aber umso erfinderischer wenn es darum geht etwas essbares von den Obstbäumen zu bekommen, dazu umwickeln sie den Baum mit ihrem Schwänzchen und schütteln so lange bis die Früchte herunterfallen.

Im Gegensatz zu unserer Überflussgesellschaft kam es vor vielen Tucks auf dem Planeten der Orangen zu einer verheerenden Hungersnot, da die Roboter, welche die Orangen damals für die Erntearbeiten einsetzten aufgrund einer Fehlfunktion fast alle Obstbäume zerstörten, und so das Volk der Orangen fast komplett verhungerte.
Seitdem gilt es in deren Kulur als angesehen, möglichst rund zu sein, was auch den enormen Platzbedarf der Orangendelegation im Nationenrat erklärt.

Während Orangenmännchen ein blaues Fell besitzen, welches im Laufe ihres Lebens, das bis zu 250 Jahre dauern kann, immer blasser wird, sind die Orangenweibchen eindeutig an ihrem hellroten Fell er erkennen. Jungorangen sind bei ihrer Geburt grün, und nehmen, je nach Geschlecht, im Laufe ihres erwachsenwerdens dann die entsprechende Farbe an. Es gibt auch dunkelgrüne Orangen, wahrscheinlich sind dies trächtige Weibchen.

Auf den Orangenwelten verrichten fast alle Arbeiten hoch entwickelte Roboter, wie die Orangen diese jedoch gebaut haben ist weiterhin ein Rätsel. Da sich die Roboter selbst warten und kopieren ist es wahrscheinlich das sie nicht ursprünglich von den Orangen sind. Gerüchte besagen auch das die Orangen Telepaten sein, dies konnte ich jedoch nicht feststellen."
tick 37.11 - Die blühende Landschaft schreibt:
Kreuzerexperiment fehlgeschlagen.

Urwald. Wie der Forschungsminister soeben mitteilte, ist das vor einigen Tacks gestartete, großangelegte, Experiment zur biologischen Produktion von Kreuzern fehlgeschlagen. Wissenschaftler des Instituts für angewandte Militärbiologie im Urwald hatten versucht mittels modernster Biomodellierngstechnologien ein gentechnisch optimiertes, lebendes Raumschiff zu erzeugen, das sich nach Vollendung des Reifeprozesses selbsttätig in den Orbit erhebt. Dieses Schiff sollte in der Lage sein sich und seine Besatzung ununterbrochen selbständig mit allem Lebensnotwendigen zu versorgen und so die Kosten und den logistischen Aufwand für Produktion und Unterhalt einer Flotte zu minimieren. Gestern Abend kamen die Forscher nun zu dem Ergebnis, dass der entwickelte Prototyp zwar die notwendigen Lebenserhaltungsfunktionen erfüllt, jedoch leider nicht flugfähig ist.

Was immerhin von diesem Experiment übrig bleibt ist eine künstliche Biosphäre, die uns die Möglichkeit bietet auch auf fremden Welten in unserem eigenen Lebensraum zu wohnen und uns so auch dort wohlzufühlen.

Der Minister kündigte an, dass dieses Experiment noch nicht beendet sei, dass aber die zeitliche Fortführung noch nicht geklärt sei. "Wir streben an in Zukunft doch noch Kreuzer wachsen zu lassen." Eine optimistische Perspektive sei sogar, ein vollautomatisches intelligentes Schiff zu züchten, dass selbständig Kriege gewinnen könne. Dies sei aber wirklich noch Zukunftsmusik.

+++ Kurzmeldung +++
Entartete Orange gefunden: Ein Desinfektionsteam hat heute auf Steppe eine riesige Orange mit Armen, Beinen und einem Kopf aus einer völlig chaotischen Wohnung entsorgt. Der Bewohner wurde noch nicht gefunden, eine Verseuchung kann nicht ausgeschlossen werden.
tick 38.13 - Die Schriftlesung meldet:
Liturgie der Fremndwelten, 87 - 91

Bekennet. 87 Es begab sich zu jener Zeit, dass sich die Donutvölker der Waldbewohner, der Schläfrigen und der Stummen zusammentaten in ihrem Entschluss, die Schatten zu unterwerfen. Und so trafen sie sich in an einem geheimen Ort, um ihren finsteren Pakt zu besiegeln.
88 Der Gesandte der Pflanzenverehrer, umhüllt vom Ewigen Rauch der Visionen, trat vor die beiden anderen, und in seinen Augen glühte die ihm eigene Gier nach weltlicher Macht und Intrigen, als er kundtat: "So sollen wir über die Welten der Schatten herrschen, denn zu dritt können wir sie vom Antlitz der Welt fegen."
89 Und er blickte wissend auf den Gesandten der Trägen, als dessen lautes Gähnen in der Kammer erscholl. Denn ihn hatte er auserkoren, den Zorn der Schatten und deren Soldaten auf sich zu ziehen, auf dass er gefahrlos die unbewachten grauen Welten geißeln könne. Wisset und erkennet, ihr Gläubigen, dass Grüner Klee solche Gedanken stets in sich trug.
90 Und er fuhr fort: "Ihr Stummen, deren Worte der Donut noch nie vernommen, ihr sollt ein Bündnis mit uns schließen und auf unseren Befehl hin gegen die Wahren Gläubigen in den Krieg ziehen". Und wieder frohlockte er insgeheim, denn so würde er sich nicht selbst in Gefahr begeben, sondern erneut seine Verbündeten ins Verderben schicken, um eines fernen Tages die Reste der Reiche bequem einzusammeln. Und so lehnte er sich zufrieden zurück und löste die Versammlung auf, denn die Stummen blieben stumm, und die Trägen waren zu träge zum Reden.
91 So ihr aber die Dinge in der Welt verstehen wollt, ihr Gläubigen und Ungläubigen gleichermaßen, so erkennet den verschlungenen und trügerischen Pfad des Dschungels.
tick 38.15 - Rote Stimme berichtet:
Kommentar Zum Obigen Artikel

Darkograd. "Diese Worte aus der Feder einer Person, die eine unbewaffnete Nation aufmischte und die Reste einem kleinen Möchtegerndiktaor hinwarf, auf dass dieser sich mit dem aufgerüsteten Heimatplaneten des um seine Existenz kämpfenden Opfers abkämpfe." Dieser erstaunlich einleutende Satz wurde uns soeben aus dem Büro unseres geliebten Genosse Posse zugespielt. Wer diese Aussage traf ist unklar und unwichtig.
tick 38.20 - Orange Times schreibt:
Die Rückkehr der Barbarei

Orange. Nach einem jüngst vom fobsistischen Institut für politische Analyse und Moral veröffentlichten Bericht, versinken weite Teile der Galaxis in einem längst überwunden geglaubten Zustand der Barbarei.
Diese fände unter anderem ihren Ausdruck im Völkermord begangen an Lussobenga und Schatten.

Während die Lussobenga durch ihre provozierende Fiedenspolitik ihr Schicksal selbst herausgefordert hätten, sei die Vernichtung der Schatten in dubiosen Treffen der düstersten Gestalten dieses Unversums beschlossen worden. Inzwischen seien alle Nationen außer den Orangen in schwerste Kriegsverbrechen involviert. Da verwundere es nicht, dass Resolutionen des Nationrats gegen so etwas immer wieder verhindert würden.

Noch deutlicher zeige sich die Wiederkehr der Barbarei in der weitverbreiteten, totalen Unkenntnis unserer überlegenen Kultur. Pseudowissenschaftler, die ihre erbärmliche Eiswelt niemals verlassen haben, schrieben Berichte, die galaxisweite Beachtung fänden.

So demonstrierten auch heute wieder spontan Tausende gegen Völkermord und für orangen Kulturimperialismus.
tick 39.13 - Die blühende Landschaft meldet:
Die Rückkehr zur Natur

Urwald. "Die Schwäche der Schatten in ihrem Krieg gegen die Lustlosen zeigt doch nur, was wir schon lange predigen: Mehr Umweltschutz stärkt sowohl die Gesundheit als auch die Wirtschaft eines Planeten und macht ihn damit wehrhaft. Hätten sie ihre Planeten nicht zu toten grauen Müllhalden verkommen lassen, würden die Schatten jetzt auch besser da stehen. Ich hoffe, dass dies anderen Völkern eine Lehre sein wird!"

Mit diesen deutlichen Worten kommentierte der Präsident soeben auf einer Pressekonferenz die kürzliche Doppelniederlage der Schatten gegen die Lustlosen. Da sei es doch das Mindeste, was wir tun könnten, dass wir uns nun wenigstens eines ihrer Planeten annähmen und dort für ein angenehmes Leben sorgten. Er lud alle Einwohner der anderen eroberten Schattenplaneten ein sich auf Achtelschatten niederzulassen und dort ihren Lebensabend zu genießen.
Außerdem kündigte Grüner Klee an, solche Hilfsoperationen zur Begrünung vernachlässigter Welten würden in Zukunft häufiger stattfinden. Demnächst würde eine Meldestelle im Entwicklungshilfeministerium eingerichtet werden, bei der sich Einwohner solcher Planeten melden und um Hilfe bitten könnten. Vor allem mit großer Nachfrage aus den befreundeten Kameliter- und Orangenwelten würde gerechnet.

Auf die Vorwürfe der Kameliter und Orangen angesprochen, sagte der Präsident: "Ich wehre mich entschieden gegen den Vorwurf, ich sei derjenige, der diesen Krieg vorangetrieben habe und der auch noch weitere Kriege plane. Unsere Freunde und Nachbarn sind selbstverständlich vollkommen souverän und in keiner Weise durch uns beeinflusst. Alle Entscheidungen, die auf SimPlanet und Darkograd getroffen wurden, liegen nicht in unserer Verantwortung. Wie unsere kamelitischen Freunde einen solchen Text in ihren Schriften dulden können ist mir ein Rätsel." Zum kürzlich veröffentlichten Artikel der Orange Times sagte er nur, ein Institut, das seine Berichte auf offensichtlich gefälschte Kameliterschriften stütze, sei wohl kaum einen Gedanken wert.
tick 41.9 - Orange Times berichtet:
Schatten über Darkograd

Orange. Nachdem sämtliche von den Orangen eingebrachte Nationenratsresolutionen gegen den Völkermord im Schattenreich von den Verursachern und ihren Sympatisanten erfolgreich verhindert werden konnten, sah sich unser geliebter Herrscher Großimperator Fobs zu aussergewöhnlichen Maßnahmen veranlasst.

Den Kriegsverbrechern Grüner Klee und Posse wurde in geheimen Treffen offen mit Krieg gedroht. Unter diesem massiven Druck musste der innenpolitisch sowieso angeschlagene Klee schliesslich einknicken. Den unbelehrbaren Lustlosen aber wurde unverzüglich der Krieg erklärt, nachdem Posse auf keinerlei Forderungen eingehen wollte. So wurden auch die Kommunisten zu Friedensverhandlungen mit Negromanus Schattenkabinett gezwungen.

Das Ministerium für Friedenssicherung erklärte daher heute morgen, die beabsichtigten Ziele der orangen Kriegserklärung seine erreicht worden. Man werde aber den Druck auf die Regierung in Darkograd noch eine Weile aufrecht erhalten müssen, um den Rückfall in ein dunkles Zeitalter zu verhindern.
tick 42.14 - Rote Stimme schreibt:
Der Kessel von Darkograd

Darkograd. "Ich wäre verärgert, wenns mir nicht egal wäre!"
dies ist Genosse Posse´s einziger Kommentar zur der derzeitigen außenpolitischen Situation.
Die Ruhe, die unser Oberhaupt in dieser Lage verbreitet, ist grandios. Obwohl jeder Lustlose sich des schrecklichen Verrats bewusst ist, den die Orangen begangen haben, haben sie Respekt vor den Worten des umsichtigen Anführers.
Doch Fobs ist enttarnt:
Der intrigante Ursupator hat die längste Zeit versucht, die übrigen Nationen gegeneinander aufzuhetzen. Immerhin war unser Krieg gegen die Schatten von ihm angezettelt worden. Ein diplomatischer Ausgleich zwischen diesen und uns ist aber im Gange.
Doch viel wichtiger ist, dass die übrigen Nationen bedächtig ihre Pläne gegen die fetten Früchte schmieden werden. Die ation der Lustlosen wird Fobs so sehr schwächen, dass er leichte Beute für seine Gegner sein wird, auch wenn dies ebenfalls unser Ende bedeutet.
Wir laden hiermit die Weltöffentlichkeit zu einem Feldzug gegen die Orangen ein. Das ofizielle Schriftstück wird aich bestimmt von Posse unterschrieben werden, sobald er Lust dazu hat.
tick 42.14 - Rote Stimme schreibt:
Nachtrag

Darkograd. Das Kämpfen gegen Fobs kann allerdings noch einige Zeit dauern da wir momentan mitten in der Aufrüstung stecken.
Ausserdem hat niemand Lust, einen Angriffsplan zu entwerfen.
tick 42.14 - Orange Times schreibt:
Sieg über die Lustlosen dank Moossaat

Orange. Heute in den frühsten Morgenstunden tauchte plötzlich unsere orange Flotte im Orbit des lustlosen Planeten Possenhoven auf. Von der Roten Flotte war weit und breit nichts zu sehen. Nachdem die zurückgebliebenen schrottreifen Truppentransporter versenkt waren, konnte der Planet friedlich eingenommen werden. Die planetaren Vertreter der kommunistischen Partei, darunter mehrere gesuchte Kriegsverbrecher, waren längst geflohen.

Diese unblutige Übernahme wurde nur durch die Hilfe des legendären grünen Geheimdienst Moossaat möglich, der uns mit nützlichen Informationen über die lustlosen Flottenbewegungen versorgt hatte.
tick 44.21 - Die blühende Landschaft berichtet:
Fortschritte in der biologischen Raumschiffproduktion

Urwald. Das Institut für angewandte Militärbiologie informierte die Regierung heute morgen über die neuesten Fortschritte bei der Züchtung lebender Raumschiffe. Wie wir vor einiger Zeit berichteten, laufen zur Zeit Forschungen mit dem Ziel lebende Raumschiffe zu erzeugen. Das Institut konnte heute über einen weiteren Teilerfolg auf diesem Gebiet berichten. Die Wissenschaftler konnten gestern einem Wesen Leben einhauchen, das selbständig, auch in luftleerem Raum, flugfähig ist. In ersten orbitalen Tests konnte das Wesen mühelos eine ähnliche Geschwindigkeit wie unsere Kreuzerflotten erreichen. Die Wissenschaftler vermuten, dass das Potential noch für wesentlich höhere Geschwindigkeiten reicht.

"Die Fortschritte sind höchst erfreulich," kommentierte der Leiter des Instituts soeben gegenüber der Presse, "wir werden uns jedoch keinesfalls auf unseren Lorbeeren ausruhen. Unsere weiteren Pläne sehen vor zeitgleich auf der Oberfläche an einer Symbiose zwischen diesem Wesen und unseren Biosphären zu arbeiten und ein Langstreckenexperiment im tiefen Raum zur Gschwindigkeitsoptimierung durchzuführen. Das Forschungsschiff Genesis wird morgen früh mit fünf dieser Wesen aufbrechen und hoffentlich sehr bald weitere Erfolge erzielen."

Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass man sehr bald mit verwertbaren Ergebnissen sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich rechne. Wir werden unsere Leser selbstverständlich über den weiteren Verlauf der Forschungen auf dem Laufenden halten.

+++ Kurzmeldungen +++
Grund für häufiges Auftreten entarteter Orangen entdeckt : Große Plutoniumvorkommen auf Orange gefunden +++ Wissenschaftler bestätigen: Die Kreuzung kamelbewohnter gelber Wüstenplaneten mit azurblauen Wasserwelten führt zur Begrünung der Galaxis +++ Neue Spezies von Blutorangen auf Possenhoven endteckt - Kommunisten befürchten Ausbreitung
tick 45.11 - Die Schriftlesung schreibt:
Zweites Buch Lessander, 1 - 6

Bekennet. 1 Es begab sich zu der Zeit, als der Schatten aus dem Donut getilgt ward und sich mürrische Krieger in roten Rüstungen über die Grauen Welten schleppten, dass der Herr ohne Ankündigung herniederfuhr und dem Anführer erschien in vollendeter Pracht.
2 Dieser verharrte in Ehrfurcht, sodaß ihm das Gemüse von der Gabel fiel, denn er nahm gerade das Abendmahl zu sich. Der Herr besah ihn verächtlich und sprach: "Hier sitzest du, Sohn der ewigen Schande, und verspeisest Brokkoli in aller Ruhe! Ich erschuf dich, um in Kreuzzügen zu meinem Ruhme die Feinde mit Klingen zu tilgen, und nicht, um Kreuzblütengewächse mit Gabeln zu vertilgen! Schlimmer noch, seit Neuestem schließt du sogar Frieden mit den Wareengetern!".
3 Und der Herr wütete im Speisesaal des Anführers umher, der sich unter die Tafel des Herrn flüchtete, von wo aus er wimmerte: "Herr, vergib mir und laß Gnade walten, der Frieden dient nur zur Mehrung unseres Reichtums."
4 Der Herr aber donnerte: "So hast du die erbärmlichen Erlöse der Krämer wenigstens sinnvoll eingesetzt und die Verdunklungsschirme ersonnen, wie ich dir befahl?" Und der Anführer bejahte rasch, denn so hatte er es getan. Also ließ der Herr mit einem Grummeln von ihm ab und richtete den verbogenen Lieblingskandelaber des Anführers wieder auf, der an diesem Tage sehr gelitten hatte.
5 Und er tat ihm die Weissagung: "Höre, meine Geduld mit dir gehet zur Neige. Viel zu lange hat keine Schlacht mehr gegen die Ungläubigen stattgefunden. Bringt euren Zorn über die Welt, oder ich bringe den Meinigen über euch." Und dann der verschwand der Herr ohne ein weiteres Wort.
6 Der Anführer ward durch die Ereignisse so erschüttert, dass er mehrere Stunden zum Zusammenfegen seiner Mahlzeit brauchte. Sodann berief er seine Obersten Bischöfe ein und ersann mit ihnen einen Plan.
tick 48.0 - Die blühende Landschaft berichtet:
Bioschiffe jetzt schnell - Verteidigungsminister träumt

Urwald. Das Forschungsministerium berichtete heute, dass man kurz vor einem weiteren Durchbruch in der biologischen Raumfahrt stehe. "Während die Forschungen an einer Symbiose der biologischen Raumschiffe mit den Biosphären auf der Stelle treten, waren die Langstreckenexperimente mit großem Erfolg gekrönt", konnte der Wissenschaftsminister erklären. "Die biologischen Schiffe können nun nicht mehr nur selbständig fliegen, sondern es ist uns auch noch gelungen sie an tote Materie zu binden. Außerdem ist eine enorme Geschwindigkeitssteigerung gelungen. Allein können diese Schiffe ca. die fünffache Kreuzergeschwindigkeit erreichen, mit einer Last von einigen Tonnen immer noch das Doppelte dessen, was zur Zeit möglich ist. Eine Last vom Gewicht eines Kriegskreuzers könnte immer noch mit einer etwa 20% höheren Geschwindigkeit bewegt werden."

In Expertenkreisen ist die Begeisterung groß, es bestehen die vielfältigsten Möglichkeiten zur Nutzung dieser Technologie. Neben der offensichtlichen Möglichkeit einer Antriebsverbesserung schwebt einigen Wissenschaftlern sogar schon die Einrichtung orbitaler Wachstumsbasen vor, die das Wachstum dieser Schiffe enorm beschleunigen und verbilligen könnten.

Für die nächste Zukunft sind diese Entwicklungen aber noch nicht zu erwarten. Was aber durchaus realistisch erscheine, so der Verteidigungminister, sei die Möglichkeit ein solches Schiff direkt aus seiner Brutstätte mit hoher Geschwindigkeit zu feindlichen Nationen zu schicken und ihnen kleine Geschenke bringen zu lassen. Die Frage, was für Geschenke das denn sein könnten, wollte der Minister nicht beantworten.

+++ Kurzmeldung +++
Verwirrung: Explosion unbekannter Ursache erschütterte unfruchtbare Teile von Achtelschatten. Lokale Behörden schließen Regierungsbeteiligung nicht aus.
tick 48.11 - Die Schriftlesung schreibt:
Der Stumme Krieg, 5 - 9

Bekennet. 5 Und so entschied das Konzil, dass das Stumme Volk zu kühn geworden sei in seinen Taten, als sie die Schatten vom gekrümmten Angesicht des galaktischen Donuts wischten. So wandte sich der Anführer an die Gläubigen und sprach:
6 "Also werden wir den Pfad des Herrn folgen und in den Krieg gegen das Populäre Volk des Vorabends ziehen, denn der Krieg ist die letztendliche Bestimmung aller Völker. Kämpft unerbittlich, meine Brüder und Schwestern, und so sich einer der gezeichneten Ungläubigen der Vierfingrigen Hände nicht bekehren läßt vom Wahren Glauben des Erleuchteten, erschlagt ihn und beendet sein verderbtes Leben durch Verbrennen seiner Zeichenschablonen."
7 Da erschien der versammelten Menge der Herr, worauf sie demütig auf die Knie sank und der Herr ausrief: "Wollt ihr das ewige Hingefalle wohl lassen, ihr Hunde!" Den Anführer aber nahm er zur Seite und sprach zu ihm:
8 "Besinne dich des Geschenkes, welches der Krautkönig dir zukommen lies. Seine Höflinge haben begonnen, Raumdämonen zu züchten, die in Windeseile von Planet zu Planet eilen, und haben einen von ihnen ins Gelobte Land gesandt." Und der Anführer sah, dass schon wieder Lehrbücher der Grünen eingetroffen waren. Gemeinsam schritten Herr und Jünger zum Käfig, hinter dem das Unwesen geiferte, und besahen sich die Ausgeburt, die vom Herrscher des Dschungels in seinem Wassertropfenwahn ersonnen worden war.
9 "Höre und schiebe deine Pläne über den Himmelstempel beiseite", sprach der Herr mit glühenden Augen zum Anführer, "und baue eine Waffe, die dem Dämon ebenbürtig ist. Dies ist die Weisung, die ich dir erteile, und sie sollst du befolgen". Darauf nickte der Anführer ergeben, denn er gedachte kummervoll seines Lieblingskandelabers.
tick 51.12 - Mini-Wochenschau berichtet:
Ruhe und Frieden

Novus German. Seid nun schon einem Tack herrscht Ruhe und Frieden in der Galaxie! Eine schier unglaubliche Tatsache, wenn man bedenkt das vier Völker dieser Galaxie miteinander im Krieg sind. Berühmte Wissenschaftler, wie zum Beispiel Prof. Dr. Dr. Grübel stellten heute fest, dass diese Phänomen höchst selten, meist vor oder nach großen Ereignissen, auftritt.



Und ab sofort für den geneigten Leser:

Das Zitat des Tages!

Heute: lateinische Philosophie

Vita somnum breve. - Das Leben ist ein kurzer Traum.
tick 51.14 - Orange Times schreibt:
Das Ende eines Traumes

Orange. So ebenen wurde Genosse Posse unsanft aus seinem Traum von einer friedlichen, kommunistischen Galaxis gerissen, als eine gigantische orange Flotte unter minimalsten Verlusten den Planeten Blutorange, von den roten Besatzern seinerzeit Possenhoven genannt, zurückeroberte.

Wie der berühmte normanische Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Grübel richtig prognostizierte, war der Tack der Ruhe die Ankündigung eines großes Ereignis: Die Wiederauferstehung des mächtigen Fobsistischen Reiches und der Untergang des Possenkommunismus.

Prof. Grübel bekommt für seine hervorragenden Arbeiten über den "Aufstieg und Fall der Nationen und die Ruhe im Universum" die Ehrendoktorwürde der Universität Apfelsine verliehen und darf sich ab sofort Prof. Dr. Dr. Dr. Grübel nennen. Herzlichen Glückwunsch!
tick 51.17 - Die blühende Landschaft schreibt:
Orange Politik vollkommen inakzeptabel

Urwald. Zur soeben an den Orangen Botschafter übergebenen Kriegserklärung kommentierte der Verteidigungsminister, dass man sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Natürlich seien die Grünen weiterhin sehr an Frieden und Handel in der Galaxis interessiert, die Orange Expansionspolitik der vergangenen Zeit ließe dies jedoch nicht zu.

Zum wiederholten Male sei heute ein grüner Frachter auf Possenhoven von marodierenden Orangen Piraten angegriffen worden, berichtete der Wirtschaftsminister. "Seit die Orangen den Planeten zum ersten Mal überfallen haben, herrscht dort das reine Chaos. Die lustlosen Sicherheitskräfte sind überhaupt nicht mehr in der Lage dort für einen geordneten Handelsbetrieb zu sorgen. Während der ersten Orangen Besatzungszeit sind dort schon zwei Frachter schrottreif geschossen worden, jetzt, nach dem erneuten orangen Agriff ist erneut ein Frachter gerade so der Zerstörung entronnen. Die Orangen destabilisieren mit ihrem aggressiven Auftreten die ganze Region, daher habe ich in das Kabinett und den Präsidenten darum gebeten, dass die grüne Flotte selbst für Ruhe sorgen möge."

"Das Problem liegt tiefer", ergänzte der Verteidigungsminister, "Es reicht nicht, nur den Planeten Possenhoven zu bewachen, das Übel muss an seiner Ursache angepackt werden. Daher haben wir beschlossen nicht nur unsere Frachterschutzflotten zu verstärken, sondern der orangen Expansion ein sofortiges Ende zu setzen. Die Orangen hätten sich eben auf ihre Verteidigung beschränken und Mandarine zurückerobern sollen, statt den Krieg erneut ins Kerngebiet eines unserer wichtigsten Handelspartner zu tragen. Wir werden außerdem demnächst den Start unserer neuen Bioraketenschiffe in Richtung Orange veranlassen. Dies wird unserer Position auch fernab der Grenze schnell Nachdruck verleihen. Wir hoffen, dass die Lustlosen durch unser Eingreifen in der Lage sein werden die Sicherheit auf ihren Planeten wiederherzustellen."

+++ Kurzmeldungen +++
Tumult: Massendemonstrationen gegen Installation hässlicher roter Knöpfe im Umfeld des Palastbaumes auf Urwald +++ Vermisst: Unbemannter biologischer Büchertransporter der neuesten Generation wird auf Bekennet festgehalten. Kontakt zur Kameliterregierung aufgenommen, bisher keine Reaktion.

tick 53.12 - Die Schriftlesung berichtet:
Der Stumme Krieg, 14 - 17

Bekennet. 14 Da die Vorbereitung zum Zweiten Feldzug abgeschlossen ward, eilte sich der Anführer und bestieg die 'Faust der Rechtschaffenheit'. Dort erschien ihm der Herr und sprach:
15 "Du warst saumselig beim Bau der Flotte. Verteidige dich nicht damit, die ersten Tarnschilde, die du bautest, seien wirkungslos gewesen und hätten nur deine Zeit verschwendet. Denn ich kenne deine nichtigen Ausflüchte bereits." Der Anführer beugte sich verschämt vor dem Herrn, denn er war durchschaut.
16 Doch als der Herr sich umsah und der dennoch riesigen Flotte gewahr ward, da erhellte sich sein Antlitz, und er sprach: "Ho ho ho, Krieg meinen Feinden und den Kamelitern ein Wohlgefallen."
17 Und so geschah es, dass die Soldaten im Namen des Herrn erneut auszogen, um Angst in den Herzen der Heiden zu säen und die Ungläubigen zu zerschmettern. Der Herr aber war mit ihnen, sodass die Bruderschaft erneut einen glorreichen Sieg errang, und das Barmherzige Wort der Wahrheit kam über das Stumme Volk auf Maggie und Homer. Und der Anführer verschob freudig die neuen Papierschiffchen auf der Strategischen Karte des Donuts, die von Wareengeter-Sklaven aus den frischen Büchern der Grünen gefaltet worden waren.
tick 53.17 - Rote Stimme schreibt:
Posse verschollen

Darkograd. Jüngsten Berichten zufolge hat Genosse Posse keine Lust mehr, am politischen Geschehen teilzunehmen.
Wer kann es ihm verdenken?
Die Redaktion wünscht aber allen, die noch immer aktiv um die Herrschaft kämpfen wollen, viel Spaß, auch wenns nichts hilft.

Folgener Kommentar wäre aber wohl in Posses Sinne:
Wenn Staatsoberhäupter aber auf geschehene Weise miteinander umgehen, wird soches Verhalten von uns nicht mehr länger toleriert. Dann sollen sie alleine siedeln oder mit wem auch immer, nicht aber mit uns. Wir könnten unsere Entscheidung auch ausführlich darlegen, haben aber keine Lust dazu. Man kann, wenn man will, die obersten Kurzmeldungen anschauen.

Unsere Planeten sind deshalb auch zur Eroberung freigegeben,wer will kann zugreifen.
Die Lustlosen haben keine Lust mehr.
tick 53.19 - Mini-Wochenschau meldet:
„Sind die den jetzt komplett wahnsinnig geworden?“

Novus German. Dieses Originalzitat von unserem geliebten Herrscher Mini-WD sagt wohl aus, was viele der amtierenden Staatsoberhäupter denken.
tick 59.22 - Die Schriftlesung meldet:
Das Buch der Großen Leere, 1 - 4

Bekennet. 1 Als der Anführer sich eines Ticks an den Großen Runden Tisch setzte, um die Neuigkeiten des Donuts zu lesen, da staunte er über deren Nichtexitenz. Denn fürwahr, es tummelten sich nur Staubkörner dort, wo sonst die Narreteien des Lianenherrschers, die Frechheiten der Großen Aufgeplusterten Orange, die verschlagenen Worte des Kleinen Weißen Widersachers oder der Lustlosen kaum beschriebene E-Pergamente sich sammelten.
2 Und er rief überrascht: "Oh Herr, mein Meister, was soll das bedeuten? Nun habe ich so lange damit zugebracht, den grünen Raumdämon zum Zeitungsholen zu erziehen, und nun ist nichts mehr aufzutreiben?"
3 Der Herr erbarmte sich der armen kleinen Seele im todgeweihten Donut und sprach mißmutig: "Sorge dich nicht, umso lauter erschallet unser Wort und wird zu hören sein die nächsten fünf Tacks. So sich dann niemand meldet, werden wir erneut Laut von uns geben, und wir werden zumindest die Presseschau beherrschen."
4 Der Herr wollte sich gerade abwenden, als ihm im letzten Moment wieder einfiel, weshalb er gerade so verstimmt war: "Und hol dir gefälligst Sehet zurück, das ist ja eine Schande!"
tick 60.11 - Orange Times schreibt:
Wareengo blamiert sich im Nationenrat

Orange. Die Lussobenga haben jetzt wohl den letzten, kleinen, verbliebenen Rest an Respekt der anderen Nationen verspielt.

König Wareengo hatte noch vor der entscheidenden Sitzung des Nationenrats Vertreter aller Nationen um Zustimmung zur Entwicklungshilfeumlage, besser bekannt unter dem Namen "Lussobengaverordnung", angefleht. Trotzdem hielten es die Lussobenga nicht für nötig einen eigenen Vertreter zu dieser für sie so wichtigen Abstimmetung zu entsenden. So konnte sich wiedereinmal die Fraktion der Kriegstreiber und Ausbeuter durchsetzen.
tick 60.14 - Die blühende Landschaft schreibt:
Wir danken unseren Vebündeten

Urwald. "Diese Abstimmung war mir besonders wichtig, da eine Annahme des Gesetzes unsere Umweltschutz- und Begrünungsbemühungen in der Galaxis erneut enorm zurückgeworfen hätte. Daher freue ich mich sehr über die Haltung unserer Freunde und Nachbarn. Ich habe sogar schon die Übergabe von Dankesgeschenken an die Befürworter der Ablehnung veranlasst. Die Leute sollen wissen, dass es sich lohnt auf unserer Seite zu sein."

Der Präsident war zu dieser Abstimmung höchstpersönlich im Nationenrat erschienen um unserer Position Nachdruck zu verleihen. Um so erfreulicher ist es, dass selbst die Lussobenga, die sicher zunächst von diesem Gesetz profotiert hätten, ein Herz für die Umwelt gezeigt haben und sich zumindest enthalten haben. Dafür verdienen sie unseren größten Respekt!

Der positive Ausgang der Abstimmung zeigt nun auch seine ersten Blüten, denn der Präsident hat heute früh gleich ein neues Umweltgesetz in das Parlament eingebracht, nach dem der an Entwicklungshilfe gesparte Betrag vollständig in die Produktion neuer Biokreuzer fließen soll, die den Einflussbereich der größten Umweltverschumtzer der Galaxis verkleinern sollen. Das Gesetz wurde mit großer Mehrheit angenommen.

+++ Kurzmeldungen +++
Biokreuzer können jetzt auch Eier kochen - Testexemplar als Frühstücksdämon an Kameliter gesandt +++ Biokreuzer wachsen bald im Orbit - erster Brutbasenprototyp fertiggestellt +++ Bioforschung intensiviert - Wissenschaftler denken über orbitales Verwirrungsgeflecht und lebendige Säureraketen nach.
tick 61.2 - Rote Stimme schreibt:
Silvesterfeuerwerk auf Einsiedel

Darkograd. Pünktlich zum Jahreswechsel wurde unserem Randplaneten ein wunderbares Schauspiel präsentiert:
Über 70 Schiffe der Grünen verglühten am Himmel und bescherten ein recht kostspieliges Feuerwerk.
Ob sich das die Nation der dekadenten Grünen auf Dauer leisten kann, ist mehr als fraglich.

Vielleicht findet sich ja jemand, der die unterverteidigten Planeten der Grünen einfach mal so im Vorbeigehen unterjochen möchte. Is uns aber egal.

tick 62.17 - Orange Times schreibt:
Das Feuerwerk geht weiter

Orange. Nachdem bereits Genosse Posse den Bewohnern von Einsiedel ein gigantisches Feuerwerk spendiert und sich damit in der Öffentlichkeit gerühmt hatte, wollte sich auch der zukünftige Machthaber dieses Planeten nicht lumpen lassen. Leider gab es wieder einmal ein paar Unvorsichtige, denen der notwendige Sicherheitsabstand egal war.

Auf den orangen Planeten gab es statt Feuerwerk traditionsgemäß spontane Sympathiebekundungen für unseren geliebten Herrscher Fobs. Die Stimmung unter den mehr als 13 Millionen Demonstranten war galaktisch. Aber auch dies hat ja Tradition.
tick 64.10 - Die Schriftlesung meldet:
Liturgie der Fremdwelten, 103 - 111

Bekennet. 103 Und so war seit einem Tacke ein gewaltig Jubilieren auf den Welten der Großen Aufgeplusterten Orange, worauf der Bischof des Hörrohres erstaunt die Augenbrauen nach oben zog und zum Anführer eilte, um jenem das Unerhörte zu überbringen.
104 Und er sprach: "Oh Erleuchteter, ich höre, wie die Früchte außer sich sind, so als wären sie frisch gepreßt. Sie reden davon, ihr alberner Herrscher sei erfüllt von seinem alljährlichen Vitamin G."
105 Da verwunderte sich der Anführer, welche Tollheit denn jetzt schon wieder den ihm bekannten Donut erfasst habe, und griff zu den Geheimen Prophezeihungen, die ihm der Herr des Nachts verkündete, wenn er sich langweilte. Und er besah sich, was über die Orangen zu lesen war.
106 Dort stand geschrieben das Wort des Herrn: "So geschah es vor vielen Jahren, dass eine Orange vom Bizarren Baum des Lebens fiel, deren Bestimmung es war, viel herumzurollen und auf diese Art ein Weltenreich im Donut zu gründen. Dieses Reich jedoch wird zuletzt an närrischen Zänkereien mit den Nachbarn vergehen, und der Dschungel wird Einzug halten."
107 Da erfüllte sich sein Antlitz mit wissendem Blick, und er sprach: "Siehe, die Große Aufgeplusterte Orange feiert ein Fest, das dem Geburtstage gleicht, und all ihre Früchtchen am Hofe sind verzuckert. Da die Orangen zu den wenigen Völkern im Donut gehören, die wirklich unterhaltsam sind, werden wir ihnen ein Geschenk darbringen."
108 Und so ging der Anführer einen Tag lang sinnend im Palast umher und suchte nach einem Geschenk. Denn er hielt sich an das ehrwürdige Gebot, dass Geschenke umso nutzloser sein müssen, je verspäteter sie überreicht werden, und so fand ein Kleinod nach dem anderen keine Gnade vor seinen Augen.
109 Da fiel sein Blick auf das Ungetüm, welches der Farnursupator ihm seinerseits geschenkt hatte, um das Frühstück zuzubereiten. Und er sprach zu sich selbst:
110 "Siehe, da liegt ein Ding, das sich bestens eignet. Ist es nicht ein hervorragender Tand, und ist es nicht vollkommen nutzlos? Siehe, es speiet die Toastscheiben bis an die Decke, kochet die Eier zu eisenharten Klümpchen, und verzehret den Speck einfach selbst. So lasst uns den Frühstücksdämon als Zeichen unserer Wertschätzung überreichen, denn die Orangen bedürfen wahrhaftig jeder Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer angeschlagenen Weltraumartillerie."
111 Und so befahl er den Bischöfen, dass Untier hübsch zu verpacken und mit einer großen Schleife zu versehen, auf das es nicht wieder entfleuche und im Garten des Herrn buddele. Als dies geschehen war, schickte er seinen zuverlässigsten Boten und Kriegsveteranen mit dem Pakete los, zusammen mit seinen herzlichsten Glückwünschen an den Vitaminreichen.
tick 64.11 - Rote Stimme schreibt:
Aktuelle Zitate aus Darkograd

Darkograd. Na toll!
Da wird von uns ein Krieg gegen den großen Rivalen der Gläubigen entfesselt, um jene Pflanzenzüchter gezielt ausbluten zu lassen. Promt kommt der großmäulige Fobs und will mitmischen, natürlich gegen uns.

Was macht der potentielle Nutzniesser?
Hilft er uns? NEIN!
Versucht er, Fobs auszurotten? Klaro NICHT!
Will er dann wenigstens den Gesamtsieg erringen, indem er die geschwächten Grünen angreift? Selbstverständlich NEIN!
Was tut er? Geschenke an Fobs verteilen? RISCHDISCH!

Also, isch wäß net, was ir devu halle, awwer däs Schpiel war a schummo offener. Des is net unser Ding, irschendwie, do kann isch unser Posse verschtehe, isch hätt aah kää Luscht mer druf.
Awwer die Lesung is jo ähhnfach:
Jetzt bloss noch audomadisch Kreizer prodduziere, unn die zwä Woche rumgehe losse. Des spart Zeit un Mieh!

tick 64.11 - Rote Stimme schreibt:
Promt=Prompt

Darkograd. Ob man das ändern kann?
tick 64.15 - Die blühende Landschaft berichtet:
Steter Tropfen höhlt den Stein

Urwald. Als der Verteidigungsminister am Mittag vor die Presse trat, konnte er Erfreuliches berichten. Die Zermürbungstaktik, mit der unsere Strategen im Krieg gegen die Lustlosigkeit vorgehen, zeigt deutliche Wirkung. Nachdem unsere Streitkräfte auf dem Planeten Einsiedel zum wiederholten Male enorme Schäden angerichtet haben, schwindet allmählich das Vertrauen der Bürger in die lustlose Regierung, dass diese die Sicherheit noch gewährleisten kann. Unsere Agenten berichten von Unruhen und Produktionsausfällen auf dem Planeten, was dessen desolaten Zustand unterstreicht.

Entsprechend verzweifelt klingen inzwischen die Hilferufe der Lustlosen in der interstellaren Presse.

Derweil trafen weniger aufbauende Nachrichten aus Darkograd ein. Vor einigen Ticks sind dort wegen der anarchieähnlichen Zustände kurz hintereinander drei unbemannte Grüne Biofrachter mit Hilfslieferungen abgeschossen worden, die wir, als humane Kriegsgegner, der leidenden Bevölkerung hatten zukommen lassen. Leider haben die Antriebsorgane der Schiffe beim Aufschlag auf den Planeten Dämpfe ausgestoßen, die sich als äußerst giftig für die Bevölkerung erwiesen haben. Präsident Grüner Klee bekundete sein tiefstes Beileid ob dieses bedauerlichen Zwischenfalls und bat die Lustlosen doch in Zukunft keine zivilen Hilfslieferungen mehr anzugreifen. Er stellte gleichzeitig klar, dass diese Zwischenfälle uns nicht daran hindern werden die für den nächsten Tack geplanten Starts neuer Hilfslieferungen durchzuführen.
tick 65.11 - Die Schriftlesung schreibt:
Buch der Beschimpfungen, 11 - 15

Bekennet. 11 Und da erhob sich erneut die schleppende Stimme des trägen Genossen, um seine hilflose Wut im Donut erschallen zu lassen. Und in seiner unbeherrschten Wut klagte er das Volk des Herrn an, es habe ihn schmählich im Stich gelassen.
12 Darauf sprach der Herr zum lethargischen Wüterich: "Siehe, deine Worte sind eitel und verlogen, denn niemals war es mein Ansinnen, die viel zu fernen Orangen zu unterwerfen. Erkenne außerdem, oh Ausbund an Ignoranz, dass der Krieg gegen das Stumme Volk des Vorabends ein hartes Gotteswerk ist. Hat mein Volk ausserdem denn nicht mehr Erfolge in seinen Kriegen erzielt, als sich die müde Genossenschaft jemals erträumen kann? So richte nicht über jene, die mit mehr Bedacht vorgehen als du selbst."
13 Und er hub erneut an: "Und ist es nicht so, dass du deinen eigenen Worten untreu bist? Siehe, im einen Tack redest du davon, deine Welten allen Invasoren bereitwillig zu öffnen. Und siehe, im anderen Tack nennest du die Fruchtigen deine Feinde, da sie dein Ansinnen zu ihrem Zwecke verwenden wollen."
14 "Und ist es letzlich nicht so, dass du den Krieg wahllos allen Völkern des Donuts erklärtest? Und nun erkühnest du dich zu behaupten, dem verräterischen Farnverwalter angeblich nur den Handschuh der Fehde ins Angesicht geworfen zu haben, um dem Geheiligten Volke einen Vorteil zu verschaffen, obgleich es nur blinde Wut über den Verrat war?"
15 So sprach der Herr sei Urteil über den Trägen, und der Anführer nickte eifrig.
tick 65.17 - Mini-Wochenschau schreibt:
„Der Anfang vom Ende“ oder „Das (nukleare) Chaos steht bevor“

Novus German. Es fing mit einer nuklearen Attacke auf Einsiedel an...die Galaxie ist im Wandel, wenn niemand etwas unternimmt wird sie schon vor Tack 85 – dem von bekannten Wissenschaftlern festgelegten erlöschen der Energie – enden! Tuet euch zusammen ihr Völker des Universums und rettet die bekannte Welt!

Die Bäume und Früchte haben schon den Kommunisten beinahe den Garaus gemacht, wobei das rote Waffenprogramm „Rasenmäher und Entsafter“ den Untergang der Lustlosigkeit noch ein wenig hinauszögert! Jenes Gesetzt, welches vor wenigen Ticks im Nationenrat auftauchte, könnte den Untergang noch ein wenig länger hinauszögen. Ob die Herrscher der Welten diesem zustimmen bleibt jedoch fraglich…



Zum bevorstehenden Weltuntergang nun ein lateinisches Zitat:

Mors certa, hora incerta. - Der Tod ist uns gewiss, seine Stunde aber ungewiss.
tick 67.4 - Die blühende Landschaft meldet:
Grüner Klee will nicht wieder regieren

Urwald. Am Abend kam es im Urwald zu spontanen Massendemonstrationen und Solidaritätsbekundungen für unseren geliebten Präsidenten Grüner Klee. Die Demonstranten forderten den Kongress auf eine Verfassungsänderung zu beschließen, die dem Präsidenten eine weitere Amtszeit ermöglicht, damit er seine erfolgreiche Friedens- und Umweltpolitik weiterführen kann. Einen Mann, der uns so weit gebracht hat, könne man doch nicht einfach wegschicken und durch irgend jemand ersetzen, so die vorherrschende Meinung unter den Demonstranten.

Der Präsident erteilte den Forderungen jedoch eine klare Absage. "Unsere Verfassung schreibt klar und deutlich vor, dass ich nur für eine Legislaturperiode im Amt bleiben kann und wir sind mit dieser damit bisher immer gut gefahren. Wer bin ich, dass ich die Macht an mich reißen wollte. Nein, ich werde nach Tack 85 nicht mehr Präsident sein, das Volk wird einen anderen, würdigen Nachfolger wählen, der das von mir begonnene Werk fortsetzen wird. Davon wird die Galaxis nicht untergehen!" Bis dahin aber, so kündigte der Präsident an, werde er noch genügend Zeit haben auch die letzten Punkte seiner Agenda 85 in die Tat umzusetzen. Unter anderem stehe noch der massive Ausbau unseres bisher eher durchschnittlich leistungsfähigen Verkehrssystems an und auch eine Föderalismusreform sei dringend notwendig. Wenn diese beiden Projekte erstmal abgeschlossen seien, werde unsere Wirtschaft erst richtig aufblühen. Auch die Begrünung der Galaxis werde natürlich weiter vorangetrieben.

Während der Präsident sich dem Volk widmet, laufen die Regierungsgeschäfte unaufhaltsam weiter. Der Außenminister fand deutliche Worte, als er auf einer Pressekonferenz auf den Krieg unserer treuen Verbündeten angesprochen wurde. "Was dort passiert, gefällt uns gar nicht. Wenn ihr die Simpsons angreift, ist das die eine Sache. Sie sind wehrhaft und bedürfen nicht immer sofort unserer Hilfe. Etwas anderes ist es aber, wenn ihr sie einfach so tötet, ohne dass sie sich wehren können. Sollte noch ein einziger weiterer Raketenangriff auf einen der Planeten unserer Verbündeten stattfinden, so kann und wird dies nicht ohne Folgen bleiben. Unsere Raumdämonen können mehr, als nur Toast an die Decke werfen und Speck fressen!" Hoffen wir, dass sich an unserer nördlichen Grenze kein gefährlicher Konflikt anbahnt.

+++ Kurzmeldungen +++
Ehrung für kluge Außenpolitik - Goldene Liane an Diktator Fobs verliehen +++ Sensation - Raumschiff gewinnt erstmals beim Kochduell +++ Rekord - erstmals über hundert Diplome pro Tick an grünen Universitäten vergeben +++ Entsafter auf Einsiedel sichergestellt - Orange Waffeningenieure melden Interesse an