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Alle Fragen- Darko antwortet (Seite 59)
Kylex
01.02.08 - 21:07
also derzeit ist es so, dass ein gebäude zum tick seiner fertigstellung gold kostet, aber noch keinen effekt hat

zumindest das sollte behoben werden, da es schlicht unfair ist

dass die anderen dinge angeglichen werden, verlang ich ja gar nicht
Morgon
01.02.08 - 23:51
Inwiefern ist das "unfair" gilt doch für jeden?
Kylex
02.02.08 - 00:29
die spielmechanik ist unfair

man bezahlt gold für ein gebäude, weil es einen vorteilhaften effekt haben soll
daher sollte man auch nur genau dann gold bezahlen, wenn dieser vorteilhafte effekte auch wirklich auftritt

auch wenn der "nachteil" verschwindend gering ist, sollte doch eine gewisse ordnung in bezug der spielregeln herrschen
Reiner
02.02.08 - 10:49
Man bezahlt auch Fabriken, Kraftwerke und Genossenschaften weiter, wenn Produktionsstillstand herrscht. Ich finde das nicht unfair, wenn es für jeden gilt. Sieh es als notwendige Anschubfinanzierung: Wenn das Gebäude gebaut ist, muss es erst einen Tick lang "hochfahren", bevor es seine Wirkung erzielt, aber in der Zeit kostet es schon Gold.

Man könnte auch sagen, Gebäude kosten die Produktion und ein Gold zum Bauen.
Kylex
02.02.08 - 12:53
ich nehme mal stark an, dass sich @Darko nichts dabei gedacht hat und das an der reihenfolge liegt, wie dinge im code abgearbeitet werden

wenn andere für ihn im nachhinein dafür eine erklärung herreden wollen, zeigt wohl, dass @Darko ein ganz passabler diktator wäre :D

falls das von @Darko so geplant war, möge er bitte meine worte entschuldigen ;)

da jetzt insgesamt 4 @Darkos vorhanden sind, äußert er sich vielleicht auch mal dazu (ist ja bei diktatoren schwierig) :D
Simon DePerte
02.02.08 - 13:57
Hey, er ist "Demokrat". ;-)
Es wird wohl wirklich eher ein unbeabsichtigtes Nebenprodukt als Absicht sein. Man kann das natürlich irgendwie komisch rechtfertigen und ich denke, in gewisser Weise hast du recht... wenn ein Gebäude faktisch noch nicht da ist (keinen Effekt hat), sondern nur vom Namen her, sollte es kein Geld kosten.
Man bezahlt ja die Funktion, nicht den Namen.

Es gibt keine ernsthaft logisch stichfeste Begründung dafür und ästhetisch ist es auch nicht, dass ein Objekt zwar schon Geld kostet, aber nichts leistet.

Nebenbei wie ist das mit den Medizentren? Die haben einen Effekt, der die Effekte von Anschlägen vermindert. Der tritt doch unmittelbar in Kraft?
Dann sollten die übrigen Effekte von Gebäuden auch eintreten, oder? Rein ästhetisch betrachtet.

Natürlich ist es vom Spiel her nahezu scheißegal, ob jeder 1 Gold pro gebautes Gebäude verliert.
Wenn, dann ist es relativ gesehen ein Nachteil für die eher finanzschwachen Kommunisten (die mit der Genossenschaft noch ein Gebäude mehr bauen müssen), wobei man ja sagen muss, dass wir immerhin von lächerlich winzigen Beträgen reden, die außerdem jedem abgezogen werden.

Natürlich ist es weder hundertprozentig konsistent, noch ästhetisch. Die Frage ist aber, ob sich das mit einem vertretbaren Aufwand beseitigen lässt, der in einer vernünftigen Relation zu dem "Problem" steht.
Simon DePerte
02.02.08 - 14:22
Ein Konsistenzproblem gibt es aber im übrigen nicht nur bei den übrigen Effekten und beim Gold, sondern dann wahrscheinlich auch bei der Produktion, z.B. bei Gebäuden, die den Produktionswert verändern.

Wenn Gold für den Unterhalt abgezogen wird, sollte auch Produktion für den Unterhalt abgezogen werden, d.h. das passiert dann aber in dem Zug, in dem das Gebäude fertiggestellt wird.
Entweder verpufft dieser Produktionsabzug (das Objekt wurde ja fertiggestellt und im nächsten Tick wird der Abzug dann ja nicht einberechnet) oder aber der Produktionsabzug wirkt sich selbstreflexiv auf die eigene Fertigstellung aus (was wahrscheinlich nicht der Fall ist, aber total behämmert wäre).

Total behämmert wäre auch, wenn das Gebäude bei der Fertigstellung trotz Goldkosten schon seine Funktion hätte. Das müsste sich dann nämlich auch selbstreflexiv auswirken und miteinberechnet werden.
Das wäre "konsistent", denn wie gesagt haben wohl einige andere Gebäude wie das Medizentrum wahrscheinlich auch schon einen Teil ihrer Funktionalität.
Aber die Berechnung der Sache wäre hirnrissig und logisch anschaulich gar nicht zu begründen.

Das Einfachste wäre wohl, den Goldabzug erst im nächsten Tick anzusetzen.
Das wäre einerseits aber "unfair" (Medizentren z.B. hätten ein Teil ihrer Funktionalität schon und wären trotzdem kostenfrei) und andererseits tun sich womöglich andere Inkonsistenzen auf, z.B. mit dem Bevölkerungswachstum.

Wenn jetzt die Bevölkerung über einen "Schwellenwert" wächst, der die Einnahmen erhöht, tritt der Effekt dann auch erst nächste Runde in Kraft? Oder dann schon gleich?
Wenn die Goldberechnung der Produktion/dem Wachstum vorgezogen wird, verliert man Geld, jedesmal wenn so ein Schwellenwert überschritten wird.

Das Ganze zu bewältigen ist schon ziemlich interessant und herausfordernd, aber irgendwie ist es auch beknackt, sich dafür eine ganze Woche oder mehr um die Ohren zu schlagen, wenn man bedenkt, über was für minimale Inkonsistenzen wir hier reden.
Ich verstehe das vollkommen, wenn das Darko zu blöd ist. Vielleicht wäre es sinnvoller, wenn wir die Zeit nutzen würden, indem wir mal wieder Skat spielen. Da hätten wir womöglich mehr davon. Also, nix gegen deinen Standpunkt, Kylex. ;-)
Morgon
02.02.08 - 23:04
Seid mir nicht böse, aber ich habe den Eindruck einige Leute hier haben zuviel Zeit damit verbracht sich über Nichtigkeiten Gedanken zu machen... Sorry
Reiner
03.02.08 - 01:52
Ich gehe auch davon aus, dass es nur ein Nebenprodukt der bisherigen Entwicklung ist. Solange es niemanden benachteilt, muss man es deswegen aber nicht abschaffen. Simon hat sehr schön dargestellt, warum wir uns nicht unbedingt mit all diesen kleinen Inkonsistenzen beschäftigen sollten. Deswegen habe ich versucht, eine Erklärung zu geben, mit der man im Spiel leben kann. Nimm sie an oder lass es, mir ist das egal.
Reiner
03.02.08 - 01:53
@Simon: Warum sind Kommunisten eigentlich finanzschwach?
Simon DePerte
03.02.08 - 15:22
Ich bin nicht böse... das ging recht locker von der Hand, so nebenbei. ;-)

@Reiner:
Kommunisten haben eine höhere Produktivität und als andere Staatsformen und erleiden gleichzeitig keinen Produktionsabzug, d.h. man neigt als Kommunist dazu wirklich jedes Gebäude zu bauen, sobald sich die Möglichkeit ergibt und gleichzeitig besteht ein gewisser "Druck" durch die produzierten Kreuzer, während andere Staatsformen, das durch Außenhandel (Demokraten) oder Kommandopunkte (Diktatoren) ausgleichen können.
Außerdem ist die Genossenschaft im Prinzip nichts anderes als eine versteckte PERMANENTE Bauförderung und die geht auch ins Geld.

Aber ich glaube, das lässt sich sogar statistisch belegen. Mir fällt kein Demokrat oder Diktator ein, der jemals bankrott gegangen wäre!
Simon DePerte
03.02.08 - 15:27
Ich sagte übrigens "eher finanzschwach". ;-)
Durch sorgfältiges Wirtschaften und Ausnutzen der Zinsen zum Beispiel kann ein Kommunist im Einzelfall durchaus finanzstark sein, aber das ist eher die Ausnahme.
White Devil
03.02.08 - 16:58
Mir fällt da sponan jemand ein, als Demo oder Diktator bankrott zu gehen ist genau so einfach wie als Kommie.

Andererseits muss man ja nicht alle Gebäude bauen nur weil man kann.
Simon DePerte
03.02.08 - 17:16
Echt, nenne mal Namen! :-D
Wer könnte so ein Finanzgenie sein?
Natürlich muss man als Kommunist nicht alle Gebäude, aber es ist doch extrem verlockend.
Nur 1 Gold pro Runde für all die schönen Effekte und ansonsten keine Nachteile - das kann echt verlockend sein.
Inzwischen sehe ich das ja auch etwas skeptischer, nachdem ich eine Runde deshalb vermurkst habe, aber ich habe auch etwas Lehrzeit dazu gebraucht und das geht anderen vermutlich ähnlich, die zum ersten Mal Kommunisten spielen.
Aber wie gesagt gibt es da ja noch einige Faktoren, die da rein spielen.
Und ich dachte ehrlich, Demokratien und Diktaturen wären bisher allein durch militärische Einwirkung kaputt gegangen... das ist lustig. :-)
Reiner
03.02.08 - 17:32
Zugegeben, es ist verlockend. Aber ich würde nicht sagen, dass sich Kommunisten bisher reihenweise mit Gebäuden übernommen haben. Ich verstehe also deine Argumentation, finde die Aussage, Kommunisten seien "eher finanzschwach", aber etwas gewagt.

Diese "permanente Bauförderung" ist übrigens viel billiger als das selbe bei anderen Nationen. Auch ein Grund, warum ich Kommunisten eher nicht als Finanzschwach bezeichnen würde: Von dem ersparten Gold kann man auf großen Planeten ja gleich zwei bis drei Gebäude finanzieren und die vielen Kreuzer, die irgendwann auf die Geldbörse drücken, muss man eben verheizen.

Wer könnte wohl so ein Finanzgenie sein? Tja, wenn WD da jemand einfällt, muss derjenige ja aus seinem Umfeld kommen. ;-)
Darko
04.02.08 - 09:22
Bei der Tickberechnung ist noch viel mehr unlogisches drin als ihr denkt. Die wirklich saubere(TM) Lösung wäre, einen Berechnungsgraphen für die Reihenfolge zu entwerfen und den dann so abzuarbeiten.

Gerade beim Gebäudeunterhalt ist es wirklich so, dass der Produktionspunkt nicht, das Gold aber schon abgezogen werden, und dass der projektierte Nettogewinn im Handelsmenü (auch) deshalb manchmal nicht stimmt. Ich schaue mal bei Gelegenheit, ob man die Zeile vorziehen kann.

Ganz generell: eine fertiggestellte Sternbasis hat z.B. dann einen Effekt, wenn man von einem stärkeren angegriffen wird, nicht aber wenn von einem schwächeren. Ha! ;)
Simon DePerte
04.02.08 - 22:02
DAS liegt aber wesentlich an der Reihenfolge wie die einzelnen Nationen abgearbeitet und nicht an den "nationeninternen Synchronisationsproblemen" wie das mit Goldunterhalt u.ä.
Aber das ist natürlich noch ein prickelndes Detail! ;-)

Ist schon cool, wieviel einfacher die Welt ist, wenn man NICHT darüber nachdenkt, hehe.
Simon DePerte
07.02.08 - 23:41
Wie sieht es mittlerweile mit den Minen aus?
Ich muss mich bald entscheiden, ob ich sie erforsche oder nicht.
Andreas
08.02.08 - 02:56
Nimm Androiden, du brauchst keine Minen.
Darko
08.02.08 - 11:19
Änderungen sind angedacht, über die Realisierung entscheide nicht nur ich. Ist leider unklar.
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