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Brainstorming (Seite 120)
Darko
03.05.13 - 13:59
Meine Überlegungen zur Agentenaktion zur weiteren Diskussion:

Die Aktion wäre offensiv, also nur nicht gegen Bündnispartner einsetzbar.

Gelingt die Aktion, hat man für 96 Ticks eine "Zelle" oder sowas auf dem betroffenen Planeten, die dort ihr Unwesen treibt. Der Besitzer erfährt aber sofort davon! (Vorwarneffekt)

An der Transporterzahl für die Invasion mag ich nicht drehen, das sind bisher Privilegien der Imperatoren bzw. Demokraten. Auch eine Übernahme mit nur einem Transporter mag ich nicht einführen, da es die Kasernen aushebelt.

Man benötigt also immer noch die gleiche Transporterzahl, allerdings geht die Eroberung mit keinen oder nur minimalen Verlusten über die Bühne, und - viel wichtiger - der Planet ist sofort produktiv, also weder Unruhen noch Produktionsstillstand.

Funktioniert nicht gegen andere Fundamentalisten, da glaubensfest.

Das fände ich insgesamt eine recht gute Balance.
Reiner
03.05.13 - 14:36
Klingt gut. Ich hatte nur an Unruhen gedacht, wenn der Planet sofort produktiv ist, dann ist das schon ziemlich stark. Das kann man aber über die Schwierigkeit der Agentenaktion regulieren.

Ob der angegriffene Spieler überhaupt vorgewarnt werden muss, bin ich nicht sicher. Man verrät damit sein Angriffsziel, was den Angriff deutlich schwerer machen könnte, andererseits aber auch Taktieren und Täuschen ermöglicht. Wenn die Aktion nicht zu schwer ist, dann ist das auch interessant, außerdem könnte man es dann auf mehreren Planeten machen.

Wenn die Aktion hingegen so schwer ist, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als einen Versuch braucht, dann weiß der Betroffene auch so, dass man es versucht. Er weiß aber nicht, ob es irgendwann auch geklappt hat.

Für mich heißt das:

Schwere Aktion: Gegner wird nicht informiert.
Mittelschwere Aktion: Gegner wird informiert.
Leichte Aktion: Kommt nicht in Frage, dafür ist der Effekt zu stark.

Die Zelle könnte auch gleich noch Kundschaften, wie auch schon mal diskutiert. Dann sollte der Betroffene informiert werden und es bedeutet trotzdem nicht, dass ein Angriff bevorsteht.
Reiner
03.05.13 - 14:39
Und wenn sie kundschaftet, sieht die Zelle auch durch Tarnschilde hindurch, sie lebt ja auf dem Planeten. Dann sollte es aber auch eine schwere Aktion sein.
Almada
04.05.13 - 00:49
Ganz Ehrlich, ich glaube kein Fundamentalischer Staat hat überragende Agenten oder ist dafür bekannt;-)Eine Zelle ist Autark das ist so gewollt, d. h. ständige Kontakt/Kommunikation wurde den diabolischen Vorteil einer Zelle aushebeln. Ich finde die Zusätzliche Option "Terroraktion" interessanter, die bei erfolgreiche Ausführung Panik in der Bevölkerung verursacht und die Produktion Zeitweise negativ beeinflusst. Ich weiss auch gar nicht wie stark/schwach die Fundameltalisten sind, jedenfalls haben sie letzte Runde nicht schlecht abgeschnitten. Ist den die Idee einer "Endforschung" vom Tisch? Es ist ja erst meine dritte Runde, aber die Fundis führen jetzt schon bei der zweiten Runde die Rangliste an. Mir kommt es eher so vor, das sie zu "stark" sind und dann eher von den anderen ausgerottet werden, da sie sonst gewinnen würden. Ich denke durch den nerf von den Medizentren wurden sie gut gebufft. Aber warten wir mal die Runde ab. Achja eventuell findet sich eine Idee, wie man etwas eibauen kann, damit die Leute nicht so schnell aus dem Spiel geschmissen werden. Ist schon übel wenn man so früh wie der Schachspieler aus dem Spiel gekickt wird...
Reiner
04.05.13 - 22:34
OK, das sehe ich ein. Eine Terrorzelle sorgt aber auch nicht gerade dafür, dass eine Eroberung leichter wird. Das wären dann eher zwei verschiedene Aktionen.

Ob Fundis noch weitere Vorteile brauchen, weiß ich auch nicht, Darko hat nur dauernd danach gefragt, deswegen habe ich Vorschläge gemacht, als mir etwas eingefallen ist. Ich denke auch, dass sie ziemlich stark sind. Dass sie am Anfang immer vorne sind, liegt am Wachstum, das muss aber noch nicht direkt überlegene Stärke bedeuten, führt ja z.B. auch zu schnellem Siedeln. So oder so finde ich es aber interessant, wenn sich die Staatsformen stark unterscheiden, deshalb finde ich die aktuellen Überlegungen sinnvoll. Wenn Fundis dadurch zu stark werden, brauchen sie eben noch weitere Nachteile.
Reiner
04.05.13 - 22:39
Zur Ausrottungsproblematik: Das Problem diskutieren wir immer wieder, aber irgendwie gibt es keine richtige Lösung. Ich fände es ja am Besten, wenn schwache Nationen im Verlauf des Spiels sogar noch stark werden können.

Was wir allerdings machen könnten, wäre, das Artenschutzabkommen von Anfang an in Kraft zu setzen. D.h. der Nationenrat kann es abschaffen, aber wenn das keiner macht, dann ist erstmal jeder vor Ausrottung geschützt.

Allgemein haben wir ja eher wenig Bewegung im Nationenrat, da wäre es doch interessant, wenn einige Gesetze von Anfang an gelten würden. Das könnte man sogar zufällig machen: Beim Bau des Nationenrats werden einige Gesetze ausgewürfelt, die gleich gelten, oder der Erbauer darf sich ein paar aussuchen. Das Artenschutzabkommen müsste natürlich immer dabei sein ;-)
Paul
06.05.13 - 11:10
Das mit dem Asuwürfeln finde ich gut. Mein Vorschlag wäre:

1. Artenschutz ist immer am Anfang in Kraft und kann auch nicht geändert werden.
2. Alle anderen Gesetze werden bei Rundenstart ausgewürfelt.
3. Der der den Nationenrat baut kann eines der Gesetze direkt nach Bau umändern ohne Abstimmung, außer Artenschutz.
Steffen
06.05.13 - 11:23
Das Verhinder der Ausrottung zieht andere Probleme mit sich. So kann der Agressor niemals der Gefahr einer Vergeltung entfliehen, indem er die Nation völlig zerstört. Da bei der Gestalltung von diesem Spiel bisher immer offensive Strategien bevorzugt wurden, halte ich das für Problematisch.

Mit dem Gesetz konnte bewusst dieses umgangen werden, was für mich in Ordnung war.

Wenn es einen Konsens gibt, dass vorzeitige Ausscheiden zu verhindern, so schlage ich folgendes vor:
Nach dem "Ausrotten" rettet sich die gesamte Bevölkerung in einem Superraumschiff und kolonisiert damit einen neuen Planeten. Dieser ist maximal von allen anderen Planeten entfernt, so dass hier eine neue Existens aufgebaut werden kann.
Es ist noch zu überlegen, ob jede Nation solch ein Raumschiff hat oder ob es noch gebaut werden muss.
White Devil
06.05.13 - 20:06
Prinzipiell kann ich mich mit den Zufallsgesetzen beim Nationenratsbau anfreunden, nicht jedoch mit dem Artenschutz.

Steffens Idee finde ich gut.

Ich denke die Anti-Ausrottungseinstellung führt nur dazu das die Demokratie einen Popularitätsschub erhält. Denn wer will dann noch Diktatur spielen, wenn man die lästigen Störenfriede im Vorgarten sitzen hat? - Sicherheitsnetzwerk kann man nicht erforschen, was dann nur dazu führt das der fastausgerottete einen die Produktion sabotiert, oder die, eh schon nicht berauschen produzierenden, Planeten dann zusammenbombt, bzw mit Unruhen überzieht.
Almada
06.05.13 - 21:30
Mir war nicht bekannt das jemand der die Diktatur spielt..die Ausrottung (also die Einnahme des letzten Planeten)als Ziel hat... Als Gegenargument kann man sagen, was kann ein Demokrat machen wenn von Anfang an, ein Diktator vor der Tür sitzen hat, der ihn weder durch überlegende Intelligenz, Taktik oder Intrigen ausrottet wird.
Reiner
07.05.13 - 02:12
Doch, für manche Spieler zählen Ausrottungen mehr als Rundensiege.

Dass das Gesetz am Anfang gilt, bedeutet ja nicht, dass Ausrottungen unmöglich sind. Der Nationenrat kann es ja abschaffen, nur muss - im Unterschied zu vorher - der Aggressor dafür aktiv werden und werben. So etwas ist durchaus schon mal vorgekommen und es macht den Bau des Nationenrats sicher attraktiver.

Noch etwas verwandted: Wie wäre es mit zeitlich begrenzten Gesetzen? Wenn so ein Artenschutzabkommen automatisch nach 15 Tacks wieder auslaufen würde, fände ich das auch spannend. Ist auch bei anderen Gesetzen interessant und wir könnten häufiger abstimmen ;-)
White Devil
07.05.13 - 12:40
Da erhofft sich jemand fette Einnahmen aus dem Gebäude wie mir scheint.
@ Ricardo: Irgendwann wird es auch noch die Totenkopfspalte in der ewigen Tabelle geben...
Reiner
19.05.13 - 01:43
Feature Request: Mehrfachauswahl beim Versenden von Geheimdienstdaten.
Darko
19.05.13 - 19:08
Steht schon im Wiki. Im Grunde glaube ich, muss ich auch nur die Radiobuttons durch Häkchen ersetzen.
Paul
27.05.13 - 17:13
Man sollte wirklich irgendein Steuerinstrument für den Weltbankbesitzer haben oder noch einmal das Zinssystem überdenken. Der aktuelle Stand von Habenzinssockel: +68 und
Habenzinseinheit: +127 ist ja wohl eine Zumutung, wie soll ich so viele Zinsen auf einmal ausgeben ;-)

Alles nur weil einige Leute selbst im Insolvenzverfahren noch Minus machen. Das müsste auch überdacht werden. Vielleicht sodass jeden Tack dann erst Agenten vernichtet und dann Gebäude abgerissen werden.
Darko
28.05.13 - 11:24
Ja, bei letztem Punkt hast du wohl Recht, das muss noch strenger werden. Ansonsten bin ich mit dem Zinssystem aber erstmal recht zufrieden. Eine Steuerungsgröße für die Weltbank bin ich noch am Suchen.
Reiner
28.05.13 - 11:35
Da möchte jemand um jeden Preis meinen Geheimdienst kaputtmachen. Anscheinend erfüllt er seinen Zweck :-)

Bis vor ein paar Tacks war ich auch noch der Meinung, dass das Zinssystem noch mal überdacht werden sollte. Jetzt sieht man, dass es sich tatsächlich schnell verändern kann. Gerade das hat mich ja in die Insolvenz getrieben, ich hatte so plötzliche Veränderungen nicht erwartet.

Insofern finde ich das Zinssystem jetzt eigentlich doch ganz gut. Der Weltbank eine Steuerfunktion zu geben, fände ich sinnvoll. Nur für den Überblick über die Kontostände der anderen würde ich das Gebäude jedenfalls nicht bauen wollen.

Und übrigens: Als die Zinssätze angefangen haben zu fallen, hatte ich die Schulden schon. Mit meinem Insolvenzverfahren hat das demnach eher nichts zu tun.
Darko
28.05.13 - 12:17
Paul meint eher, dass das Insolvenzverfahren bei dir seinen Zweck nicht erfüllt, nämlich die erzwungene Entschuldung. Und da hat er Recht.

Mindestens die kostenpflichtigen 1er Agenten könnte man z.B. zwangsentlassen.
Reiner
28.05.13 - 12:35
Ist schon klar und da habt ihr auch recht. Ich konnte mir den Kommentar nur ob des "Alles nur weil..." nicht verkneifen.

Allerdings ist das bei mir mit einem Planeten auch ein Sonderfall: Hätte ich zwei, dann würde das Verfahren funktionieren. Und wenn wir über die Entlassung von Agenten reden, dann sollten auch überschüssige Schiffe, z.B. Forschungsschiffe, verschrottet werden.
Darko
28.05.13 - 13:01
Ist halt die Frage, wie streng man sein möchte. Ich wollte da dem Spieler nicht allzuviel wegnehmen.
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