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Balancing 101 (Seite 2)
White Devil
03.03.09 - 17:12
Macht nix, ich hab immer nen Stick dabei, für das schnelle Backup zwischendurch ;-)

Sklavenjagd klingt doch ganz nach meinem Gusto...
Simon DePerte
04.03.09 - 10:57
"Agenten umdrehen" klingt komisch.
Darko
05.03.09 - 10:10
Dann nennen wir es eben "umpolen".
Chrisch
05.03.09 - 11:30
Das klingt noch komischer!
Andreas
09.03.09 - 11:35
Demokraten:

Strafend:

Viele - Einer
Vollkommener Markt Monopol
1 Handelspunkt/2 Routen 1Hp/HR

Belohnend:

Viele - Einer
Vollkommener Markt Monopol
Extra Handelsroute pro 4
existierenden Planeten
Fobs
09.03.09 - 18:01
Es müsste noch irgendwie der Faktor #Demokraten/#Spieler eingebaut werden, um einen kontinuierlich steigenden Wert zu bekommen.

Bei #Demokraten/#Spieler = 1 sollte dann 1/2 rauskommen und bei #Demokraten = 1 entsprechend 1.

Wobei mir eine belohnende Regelung besser gefallen würde.
Andreas
09.03.09 - 19:29
Genau!

Das Problem liegt darin das prozentuale Steigerungen möglichst zugunsten ganzer Zahlen vermieden werden sollen was natürlich das ganze deutlich erschwert.

Ich denke aber es ist doch etwas übersichtlicher wäre als Sonderaktionen zu erlauben?
Fobs
09.03.09 - 21:24
Ja, und es sollte so sein, dass man umso größere Vorteile hat, je einsamer man im Universum ist.

Vielleicht für jede Startsform einen Bonus, der durch alle, die diese Startsform haben, geteilt wird.
Darko
10.03.09 - 08:09
Om Zweifelsfall würde ich ganze Zahlen auch der ultra-gerechtigkeits-norm vorziehen. ;-)
Chrisch
10.03.09 - 08:14
Sicherlich könnte man auch die gegebenen Stärken der Staatsformen erhöhen: mehr Handel für Demokraten, mehr Produktion für Kommunisten, mehr (oder schneller) Schiffe für Diktaturen. Das ließe sich auch einfacher balancieren, denn für diese Spielmechanismen haben wir massiv Erfahrung.

Neue Features hingegen finde ich spannender, sind aber schlecht einzuschätzen.
Andreas
10.03.09 - 11:40
Weitere Optionen:

Wirklich nur einer wählt Staatsform -> Er/Sie bekommt weiterentwickelte Staatsform gleich zu Beginn der Runde

Diktatur: Bekommt Handelspunkt für jede Handelsroute die zu ihm aufgebaut wird. ( Da wahrscheinlich nicht erfasst wird zwischen wem welche Handelsroute aufgebaut wird: Annahme:
Die #Rang des Diktators 'te Handelsroute eines jeden wird als Handelsroute zu ihm angesehen

Kommunisten: (4- Anzahl der Kommunisten) Gebäude kosten keinen Unterhalt

Aber wenn (ca. 2020) die VIERTE STAATSFORM(tm) dazukommt braucht man es wohl eh nicht mehr ;)



Reiner
12.03.09 - 15:35
Nachteil bei vielen Demokraten:

Finanzkrise. Es besteht eine gewisse Chance, dass Handelsrouten plötzlich auf unbestimmte Zeit Verluste statt Gewinne bringen und so die ganze Galaxis in den Ruin treiben.

Die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses kann entweder von der Anzahl der Demokraten oder von der Gesamtsumme des Kapitals in der Galaxis, also vom Zinsniveau abhängen.

Die Krise kann nur durch den Nationenratsbeschluss "Währungsreform" beendet werden, der alle freien Goldbeträge zehntelt.
Toshi
12.03.09 - 16:22
Sehr zynisch! ;)

Dann könnten viele Kommunisten dazu führen, dass die Produktion zusammen bricht, weil sie sich in der Planung verkalkuliert haben und daher in der ganzen Galaxie eine wichtige Ressource nicht mehr zur Verfügung steht.

Dadurch könnte der Basisproduktionswert aller Planeten auf 0 fallen! :P

Stellt sich nur die Frage, was Diktatoren anrichten (mal von Blutbädern abgesehen)?
Vielleicht eine Erhöhung der Unterhaltskosten für Schiffe, wenn sie den Treibstoff für schlechte Zeiten bunkern?
Chrisch
12.03.09 - 16:58
Ein Brüller! Die Finanzkrise und die Produktionskrise finde ich klasse.

Bei den Dikatatoren vielleicht sowas wie: die Flotten meutern, lassen sich nicht mehr rumschicken und bombardieren sporadisch den eigenen Planeten (jeweils immer derselbe Schaden wie ein Anschlag).
Chrisch
12.03.09 - 17:05
Oder wir beleben in Falle zu vieler Diktatoren die Piraten wieder, die diesmal *alle* Arten von Schiffen entführen.
Fobs
12.03.09 - 18:52
Mal eine grundlegendere Frage:
Ist es den eigentlich überhaupt ein Problem, wenn die verschiedenen Staatsformen ungleich verteilt sind?

Bzw. hat man momentan einen Nachteil als einziger <Staatsformanhänger> im Universum zu sein? Vielleicht als einziges Schaf (Demokrat) unter Wölfen (Diktatoren), aber sonst eher nicht, oder?
Chrisch
12.03.09 - 19:07
Yep, weil die Demokratie zum Ausschöpfen ihrer Stärke Frieden mit den Nachbarn braucht. Den anderen ist das egal, zumindest was ihre Vorteile an Produktion oder Schiffsunterhalt angeht.

Die Motivation war meiner Erinnerung nach nicht, dass die Staatsformen gravierend benachteiligt waren, sondern dass Anreize zu einer Balance bei der Staatsformwahl gegeben werden sollen.

@Darko: Daher passen eigentlich die Überlegungen für zusätzliche Vorteile/Nachteile nicht damit zusammen, die Nationenwahl bis zum Start der Runde geheim zu halten. Wenn wir Anreize zur Gleichverteilung schaffen wollen, dann muss man auch die anderen Nationen kennen, um abschätzen zu können, ob man nun z.B. auch der einzige Kommunist wird.
Wenn man das nicht weiß, ist es eigentlich nur glückliches Raten. Ob das nun sonderlich belohnt werden sollte, bleibt Grundsatzfrage.

Wenn diese Anreize eingebaut werden, dann muss bis zum Start alle Nationenerstellung öffentlich und auch nach der ersten Entscheidung wieder änderbar sein - sonst haben einfach diejenigen einen Vorteil, die sich möglichst spät entscheiden.
Fobs
13.03.09 - 00:05
@Chrisch: Wenn man sich immer wieder umentscheiden kann, bleibt das Problem. Wer sich erst in allerletzter Sekunde festlegt hat dann den größten Vorteil. Oder willst du noch Änderungen nach Spielbeginn zulassen? Wäre auch nett:

Die Revolution: Vor Spielbeginn kann man sie kostenlos durchführen. Mit jedem Tack wird sie teurer. Sie kostet 30% der neu erarbeiteten Potentialpunkte und bringt Unruhen auf allen Planeten, oder so.

Alternativ macht man die Wahl geheim und belässt den Rest wie er jetzt ist. Die Demokratie ist eine tolle Staatsform, man muss dann eben darauf spekulieren, dass andere auch so denken. Spätes Anmelden/Staatsformwechseln sollte jedenfalls keinen Vorteil bringen.
Darko
13.03.09 - 10:07
Die eigentliche Idee dahinter war, dass selbst wenn ich mit den aktuellen Regeln die Staatsformen nicht perfekt ausbalanciert habe, sie sich dadurch von selbst ausbalancieren.

Das setzt voraus, dass die Spielerwahl ein Maß dafür ist, und dann irgendwann ein natürliches Gleichgewicht erreicht wird. Alternativ verfahre ich wie bisher, und schaue immer, dass ich von Runde zu Runde die meist gewählte Staatsform etwas schwäche, oder die am wenigsten gewählte etwas stärke.
Chrisch
13.03.09 - 13:54
@Darko: Gut, dann hab ich die Motivation mißverstanden. In diesem Fall brauchen wir keine der neuen Vorteile/Nachteile, die von der Zahl der Staatsform-Spieler abhängt - statt dessen mußt du an den vorhandenen Effekten drehen, bis deren Umgewichtung das Gleichgewicht herführt.

@Fobs: Mit den Revolutionen während des Spiels wäre ich extrem vorsichtig - es wäre die extremste Form des "Ich will zu jeder Zeit maximalen Ertrag bei minimalem Risiko", die du bei der Kraftwerk-Diskussion als KiW-Grundsatz abgelehnt hast. Z.B. am Anfang schnell als Demokratie forschen, Autofabriken hinknallen, dann zwecks Invasionen zur Dikatur wechseln und große Flotten handhaben.

Vor dem Spielstart die Anzahl der Umentscheidungen zu begrenzen wäre interessant. Z.B. jeder wählt sich bis zu einem Zeitpunkt X die Staatsform. Das wird dann öffentlich gemacht. Danach, bis zum eigentlichen Spielstart, darf sich jeder noch genau einmal aufgrund des ersten ERgebnisses umentscheiden.
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